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Hallo – Jürgen Schnick hier!

Wenn Sie wollen, dass Email Marketing für Sie funktioniert, müssen Sie die drei aller wichtigsten Email Marketing Strategien kennen.

Immer wieder wird von Email Marketing behauptet, dass es eine unglaublich effektive Art von Marketing sei. Und das kann es tatsächlich sein!

Aber es sieht so aus, als wenn eine Menge Leute die versprochenen Ergebnisse niemals zu sehen bekommt. Stattdessen verlangen deren Subscriber noch mehr und noch mehr kostenlosen Content, schreiben unfreundliche Kommentare, wenn ihre Anforderungen nicht erfüllt werden und tragen sich in Massen wieder aus, sowie sie auch nur den Link zu einer Sales Page sehen.

Trotzdem sollten Sie die Taktik des Email Marketing nicht verdammen, sondern lernen sie richtig zu nutzen.

Wenn Sie nicht wissen, wie die unterschiedlichen Email Marketing Strategien eingesetzt werden, können Sie auch keine befriedigenden Ergebnisse erwarten. Und wenn Sie nur wissen, wie eine dieser Strategien funktioniert, werden Ihre Ergebnisse nicht so gut sein, wie sie sein könnten.

Normalerweise sollten Sie drei unterschiedliche Email Marketing Strategien einsetzen. Natürlich können Sie eine davon stärker nutzen, als die beiden anderen, aber Sie sollten auf keinen Fall stur an einer einzigen dieser Strategien hängen.

 

Was macht Email Marketing eigentlich so effektiv?

Nun, Email Marketing hat ein paar signifikante Vorteile im Vergleich mit anderen Marketingmethoden:

Hohe Reichweite: wenn Sie Leute dazu kriegen, in Ihre Email-Liste zu kommen (auch als „subscriben“ oder „Opt In“ bekannt), können Sie diese Leute wirklich erreichen. Wenn die dagegen nur Ihre Facebook-Seite mit „gefällt mir“ versehen haben, ist es zum Beispiel noch lange nicht sicher, dass die bei Facebook auch alle Ihre Beiträge zu sehen bekommen. Natürlich öffnet auch nicht jeder Ihre Emails, aber die Zahlen sprechen trotzdem deutlich für Emails im Vergleich mit anderen Kommunikationsmethoden. Das war auch früher bei der klassischen Werbemethode per Briefpost schon so (die auch heute immer noch gut funktioniert, nur wegen der hohen Kosten kaum noch genutzt wird). Wenn Ihr Unternehmen noch auf klassische Briefwerbung setzt, empfehle ich Ihnen als Lieferant für alles, was ein Kleinunternehmen dazu braucht gerne die Firma Kaiser+Kraft, von der Sie auch alles andere bekommen können, was Ihr Unternehmen benötigt..

Hohe Flexibilität: Email Marketing funktioniert praktisch für jede Art von Business. Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob Sie Häuser verkaufen, Unterwäsche oder Consulting. Sie können eine Menge Verkäufe erzielen, wenn Sie nur die richtige Email Marketing Strategie an der richtigen Stelle einsetzen. Und Sie können damit praktisch ALLES in Ihrem Business bewerben – Sie sind nicht darauf beschränkt, Links auf Ihres Sales Pages zu verteilen.

Minimales Risiko: manche Top-Marketer gehen davon aus, dass man erst einmal 10.000 Euro Werbebudget verbrennen muss, bevor die auch nur wissen, ob sie die Kampagne überhaupt profitabel machen können. Mit Email Marketing sind die Kosten zum Glück sehr, sehr viel geringer. Ein einfaches System wie Getresponse können Sie sich auch dann leisten, wenn Ihr Kleinunternehmen bisher noch kein besonders großer Erfolg ist. Und selbst wenn Sie sich etwas wesentlich fortgeschritteneres wie Infusionsoft leisten, sind Sie immer noch weit von den Kosten entfernt, die viele andere Marketingmethoden benötigen. Natürlich sind Email Marketing und Werbung nicht direkt miteinander vergleichbar (Werbung wird ja hauptsächlich dazu eingesetzt, neue Interessenten zu finden), aber Sie verstehen schon, wie ich das meine.

Niedrige Einstiegsschwelle: zusätzlich zu der Tatsache, dass es vergleichsweise preiswert ist, braucht Email Marketing nicht so einen großen Lernaufwand wie viele andere Marketingmethoden. Selbst wenn Sie kein Experte sind, können Sie großartige Ergebnisse damit erreichen, wenn Sie es lernen, die unterschiedlichen Email Marketing Strategien richtig zu nutzen – die gute Umsetzung der Strategien verbessert Ihre Resultate erheblich, aber selbst dann, wenn Sie ein paar Fehler machen, verschwenden Sie damit nicht Ihre Zeit.

Volle Kontrolle: Die meisten anderen Marketingtaktiken erfordern erhebliche Änderungen an Ihrer Geschäftsstrategie (zum Beispiel Google und AdWords) und andere Entscheidungen, die nicht unter Ihrer Kontrolle liegen. Ja, es stimmt, dass einige Gesetze mitbestimmen, wie Sie Email Marketing nutzen dürfen, aber Gesetze ändern sich nur selten kurzfristig und selbst dann verursachen sie nur selten schwerwiegende Änderungen an den Dingen, die Sie tun dürfen.

 

Email Marketing Strategie Nummer eins: Angebote

Viele Kleinunternehmen, die im Onlinebusiness unterwegs sind, stützen sich stark darauf ab, in ihren Emails Kaufangebote zu machen, aber gleichgültig, welche Art von Business Sie betreiben, Sie müssen wissen, wie Sie in Ihren Emails Angebote machen sollten.

Die Grundidee besteht darin, die Leute dazu zu bringen, etwas zu kaufen, das die wirklich haben wollen. Das können Sie machen, indem Sie denen einen Rabatt für ein Produkt anbieten, die deutlich gemacht haben, dass sie daran interessiert sind.

Oder Sie machen einfach eine grundsätzliche Werbung für das Produkt, die Sie an Ihre gesamte Liste rausschicken.

Immer wenn Sie etwas bewerben, gehen Sie das Risiko ein, als „verkäuferisch“ wahrgenommen zu werden. Allerdings ist es so, dass wenn Sie verkäuferisch wirken, Sie grundsätzlich etwas falsch gemacht haben.

Ein wirklich gutes Angebot kommt niemals verkäuferisch rüber. Niemand fühlt sich davon „bedrängt“. Niemand hat den Eindruck, manipuliert zu werden.

Stattdessen fühlt sich ein wirklich gutes Angebot immer hilfreich an. Wenn Sie also etwas per Email bewerben wollen, dann machen Sie das wie ein Freund, der dem Empfänger gerne helfen möchte.

Ich sage das nicht, weil verkäuferische Werbeaktionen niemals Ergebnisse liefern würden – das haben schon viele Onlinemarketing „Gurus“ bewiesen. Aber die Ergebnisse sind nicht so gut, wie sie sein könnten.

Die Leute kaufen, weil sie das Gefühl haben, gute Gründe dafür zu haben. Also brauchen Sie eine starke Nutzendarstellung ( = gute Gründe das zu kaufen, was Sie verkaufen), um in der Lage zu sein, den Leuten gute Gründe zum Kaufen zu liefern.

Aber wenn die Leute Ihnen diese Gründe nicht abnehmen, kaufen die auch nicht. Solange Sie wie ein Freund erscheinen, der nur versucht, ihnen zu helfen, sind die Leute bereit, zu glauben, dass Sie es aufrichtig meinen, und dass es eine gute Entscheidung ist, bei Ihnen zu kaufen.

Die Kehrseite davon, nur einfach ständig Kaufangebote zu machen, besteht darin, dass diese Angebote an sich ja erst einmal nicht wirklich nützlich sind. Die Leute in Ihrer Liste bekommen keinen Mehrwert von Ihnen, solange die nicht das kaufen, was Sie bewerben, deswegen haben die nur wenig Grund, in ihrer Liste zu bleiben. Genau das ist der Grund, warum viele Websites von Kleinunternehmen im Onlinehandel Probleme damit haben, das Interesse der Leute zu erhalten, weiter in der Liste zu bleiben.

Wenn Sie aber niemals Angebote machen, werden Sie Probleme damit haben, überhaupt etwas zu verkaufen, also dürfen Sie diese Email Marketing Strategie auch nicht auslassen oder davor zurück schrecken. Lernen Sie stattdessen, sie mit der nächsten Strategie zu kombinieren, so dass sogar Werbeaktionen Ihren Subscribern Mehrwerte bringen.

 

Email Marketing Strategie Nummer zwei: Content

Kleinunternehmen, die Software als Dienstleistung anbieten und Blogger setzen häufig die Content Email Marketing Strategie öfter ein, als die anderen Strategien.

Sie stellen ein neues Stück Content her (z.B. einen Report, eine Infografik, ein Video, einen Artikel) und erzählen den Leuten in einer Email davon. Oder die Email an sich ist schon voller Content.

Ein Teil des Contents ist öffentlich zugänglich (z.B. in einem Blogartikel), aber der Rest des Contents sollte hinter einer „Informationsmauer“ verborgen sein.

Diese Informationsmauer funktioniert genauso wie eine „Bezahl-Mauer“, nur dass man nicht mit Geld bezahlen muss. Stattdessen werden vom Interessenten bestimmte Informationen abverlangt. Die einfachste Informationsmauer ist ein Email Opt-In Formular, dass es notwendig macht, dass die Leute sich auf die Liste des Anbieters setzen lassen, um an den Rest des Contents zu kommen.

Wenn Sie alles aus dieser Email Marketing Strategie heraus holen wollen, sollte so ein Opt-In Formular nicht die einzige Informationsmauer sein, die Sie verwenden, denn wenn die Leute erst einmal in Ihrer Liste drin sind, macht es nur wenig Sinn, sie zu bitten, das noch einmal zu tun.

Sie könnten zum Beispiel die Leute bitten, einen Link zum Content in den sozialen Medien zu teilen, damit sie Zugang zum Content bekommen. Oder Sie bitten die um mehr Informationen über sich (z.B. spezielle Interessen oder wie viele Mitarbeiter die haben).

Die zusätzlichen Informationen geben Ihnen eine bessere Möglichkeit, Ihr Email Marketing maßzuschneidern und so anzupassen, dass es besser zu den Themen passt, die die am meisten interessieren. Und das wiederum gibt Ihnen eine größere Chance, aus Ihren Interessenten Käufer zu machen.

Content Email Marketing ist eine großartige Sache, deren richtige Nutzung Sie erlernen sollten, gleichgültig welche Art von Business Sie betreiben. Wenn Sie es richtig einsetzen, werden die Leute Sie mehr und mehr als eine zuverlässige Instanz betrachten, was dann dafür sorgt, dass die immer stärker das kaufen möchten, was Sie zu verkaufen haben.

Aber Sie sollten sich nicht nur auf Content abstützen. Sie sollten auch Angebote machen – und Beziehungen zu den Leuten in Ihrer Liste aufbauen.

 

Email Marketing Strategie Nummer drei: Beziehungsaufbau

Für viele Kleinunternehmer ist der Beziehungsaufbau zu ihren Leads der Hauptgrund, warum sie überhaupt irgendwelche Emails rausschicken. Das bedeutet, dass sich nur sehr wenige Onlinemarketer ausschließlich auf  diese Email Marketing Strategie verlassen. Aber einige vertrauen mehr darauf, als gesund für deren Business wäre.

Vielleicht denken Sie, dass Sie automatisch eine Beziehung aufbauen, wenn Sie Angebote machen und regelmäßig nützlichen Content bereit stellen (also die beiden vorherigen Email Marketing Strategien einsetzen).

Bis zu einem gewissen Grad stimmt das sogar. Aber das ist noch nicht alles, was in dieser Strategie drin steckt.

Zum Beispiel können Sie Ihre Subscriber bitten, auf Ihre Emails zu antworten oder sie bitten, einen Fragebogen auszufüllen. Und Sie könnten erzählen, was alles so in Ihrem Leben passiert oder Sie sprechen über Ihre persönlichen Ansichten und Einstellungen zu bestimmten Dingen, um so zu einer stärkeren emotionalen Verbindung zu kommen.

Beachten Sie dabei aber unbedingt, dass immer wenn Sie Ihre persönliche Betrachtungsweise oder Ihre Einstellung zu den Dingen mit anderen teilen, Sie möglicherweise in Kauf nehmen müssen, dass sich alle Leute, die das anders sehen, von Ihnen distanzieren.

Den meisten Leuten ist es gleichgültig, wenn Sie nicht deren Weltanschauung teilen, aber einige stört das. Deswegen ist es immer ein gewisses Risiko, über Dinge zu sprechen, die nicht in direktem Zusammenhang mit Ihrem Business stehen (und alle Themen drum herum).

Außer wenn Sie gerne mit dem Feuer spielen, sollten Sie es vermeiden, über Politik, Religion, Sexualität und andere Themen zu sprechen, bei denen viele Leute recht fundamentalistische Einstellungen haben.

Wenn Sie allerdings sicher wissen, dass ein Großteil Ihres Publikums Ihre Einstellung zu einem Thema teilt, das denen wichtig ist, können Sie direkt vertrauenswürdiger erscheinen, wenn Sie genau diese Einstellung heraus stellen, weil die Leute Menschen vertrauen, die ihnen ähnlich sind.

Aber noch viel wichtiger ist, dass Sie immer daran denken, dass Beziehungsaufbau eine Email Marketing Strategie ist. Dabei ist es völlig gleichgültig, welche Art von Email Sie verschicken.

Wenn Sie aus den Augen verlieren, dass Sie eine Beziehung zu Ihren Subscribern aufbauen sollen, werden Ihre Angebote sofort verkäuferisch aussehen und Ihr Content distanziert wirken.

Denken Sie immer daran, dass Sie keine Firma sind. Sie sind ein Mensch. Handeln und schreiben Sie wie einer.

 

Wie man sich eine Liste aufbaut – sehr schnell

Immer wenn ich über Email Marketing schreibe, fragen mich eine Menge Leute, wie man es anstellt, schnell eine Liste aufzubauen. Macht ja auch irgendwie Sinn: meisterhafte Emails zu schreiben bringt ja nichts, wenn die keiner liest.

Nun, Sie können aus vier Taktiken zum Listenaufbau wählen.

Werbung. Das Problem mit Werbung ist, dass die schnell sehr teuer werden kann. Und das lange bevor Sie irgendwelche Ergebnisse sehen. Aber wenn sie wirkt, dann kann sie unglaublich gute, dauerhafte Ergebnisse bringen.

Affiliates. Wenn Sie eine Menge Connections zu Leuten in Ihrem Markt haben, die große Email-Listen besitzen und die bereit sind, etwas von Ihnen zu bewerben, können Sie damit praktisch alles erreichen, was Sie wollen.

Vorträge halten. Wenn Sie regelmäßig vor großem, immer wieder neuem Publikum sprechen, können Sie Ihre Liste schnell vergrößern, indem Sie die Teilnehmer bitten, sich anzumelden. Allerdings ist diese Methode mit einer Menge Arbeit verbunden und viel schwerer, als die meisten Leute glauben.

In anderen Blogs schreiben. Das ist die einzige mit wenig Kosten verbundene Methode, Ihre Liste wachsen zu lassen, wenn Sie kein dickes Werbebudget haben und noch nicht besonders gut vernetzt sind. Allerdings bekommen die meisten Leute kaum neue Subscriber damit, weil sie nicht wissen, wie man effektive Gastbeiträge bei anderen Blogs schreibt.

Sie werden sich fragen, ob ich keine andere zuverlässige Methode kenne, schnell Ihre Email-Liste aufzubauen, ohne sich dabei auf das eigene Glück zu verlassen, aber es ist so. Wenn Sie noch ein paar kennen, lassen Sie mich das bitte wissen.

Alle diese Taktiken zum Listenaufbau funktionieren, gleichgültig welche Email Marketing Strategie Sie am häufigsten einsetzen. Sie können also einfach auf Basis Ihrer vorhandenen Ressourcen auswählen. Wenn Sie mehr über den effektiven Listenaufbau lernen möchten, schauen Sie sich doch mal diesen kostenlosen Mini-Kurs dazu an.

Und lassen Sie uns in den Kommentaren wissen, welches Ihre Lieblingsstrategie ist. Oder wenn Sie noch Fragen dazu haben, lassen Sie mich das ebenfalls wissen.

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

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Retro TV Commercial

Ich hatte noch nie das, was notwendig ist, um in einer Gemeinschaft beliebigen Umfangs erfolgreich zu sein. So als wenn ich für die Kirche arbeiten würde, hatte ich schon immer zwei fundamentale Mängel:

  1. Ich kann es nicht lassen, immer meine Meinung zu sagen
  2. Ich werde stinksauer, wenn Deppen in Machtpositionen sind

Und da ist es natürlich keine Überraschung, dass ich heute nicht irgendwo durch den politischen Irrgarten irgendeines Großunternehmens navigiere. Für so etwas bin ich einfach nicht geschaffen.

Stattdessen trotte ich selbstständig durch die Welt da draußen.

Aus irgendeinem, heute nicht mehr nachvollziehbarem Grund wuchs ich mit einer ziemlich miesen Ansicht davon auf, was Verkäufer angeht. Für mich waren das lange Zeit Menschen auf einem sehr niedrigen Niveau, die andere Leute manipulierten, um die dazu zu bringen, viel zu große Häuser und viel zu teure Autos zu kaufen.

Ist es da nicht ganz besonders lustig, dass ich heute in einer Position bin, in der ich entweder „verkaufe“ oder meinen Kindern nichts zu essen geben kann?

Wirklich sehr lustig. Aber ich habe mich daran gewöhnt.

——————- Zwei kleine Empfehlungen ———————————————

Ihr idealer Kunde. Finden Sie hier heraus, wie Ihr idealer Kunde tickt und verkaufen Sie dann genau diesem idealen Kunden. Sie werden deutlich erfolgreicher sein, sich dabei viel besser fühlen und alles wird viel einfacher gehen. Um Ihren idealen Kunden zu finden, müssen Sie zuerst die Persönlichkeit Ihrer Marke kennen. Wie Sie das machen, lernen Sie hier (keine Angst – kostet nichts J).

Sind Sie immer vorne mit dabei oder warten Sie lieber erst mal ab? Hier finden Sie eine Einladung zu einem kostenlosen dreiteiligen Kurs für Menschen, die bei neuen Sachen gerne immer vorne dabei sind. Es geht um E-Mail Marketing und was Ihnen als Kleinunternehmen das bringt – und es kostet nichts.

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Jetzt aber weiter im Thema „verkaufen“ …

Ich habe da mal einen ganz wichtigen Hinweis für Sie:

Wenn Sie interne Blockaden beim Thema „verkaufen“ haben, dann wird Sie das in ernsthafte Schwierigkeiten bringen, wenn es im Wesentlichen Ihr Business ist, sich selber zu vermarkten.

Dann bekämpfen Sie sich quasi selber – für alle Zeiten. Und glauben Sie nicht, dass Ihre Kunden das nicht merken. Natürlich nicht bewusst, das steckt viel tiefer. Aber die merken, dass Sie nicht „voll dahinter“ stehen, hinter dem Produkt (das ja SIE sind), bei dem die darüber nachdenken, es zu kaufen. Und die werden entsprechend reagieren.

Im Laufe der Jahre bin auch ich ein wenig klüger geworden und machte mir klar, dass wenn ich es schon tun muss, ich für mich neu definieren sollte, was „verkaufen“ eigentlich genau für mich bedeutet.

Ganz zu Anfang, war ganz klar für mich, dass verkaufen für mich bedeutet, jemand anderem meinen Willen aufzuzwingen. So sah das jedenfalls damals für mich aus. Und ich denke, dass eine ganze Menge Leute das so sehen.

Heute hat sich meine Denke über das Verkaufen komplett gedreht. Eine 180 Grad Wendung sozusagen.

Verkaufen bedeutet NICHT, ein Produkt, dass SIE verkaufen wollen, jemandem in den Hals zu stopfen.

Verkaufen heißt, einen wunderschön angerichteten Tisch voller leckerer Speisen aufzubauen und hungrige Gäste einzuladen, daran Platz zu nehmen.

Verkaufen heißt, den SCHMERZ eines menschlichen Wesens mit etwas in Verbindung zu bringen, das diesen Schmerz lindern kann.

Verkaufen heißt sich zu verpflichten, dabei zu helfen jemandes Leben MORGEN besser sein zu lassen, als es heute ist.

Ist Ihnen aufgefallen, was in allen diesen Szenarien fehlt? Nun, was da fehlt ist jegliche Fokussierung auf SIE!

Und genau so entfernen Sie selber jede innere Blockierung gegen das Verkaufen in sich. Sie nehmen einfach die Fokussierung von sich selber fort, Sie konzentrieren sich nicht mehr darauf, was SIE erreichen wollen und geben stattdessen klar und deutlich zu erkennen, dass Sie jemanden bedienen wollen. Ja, Kundendienst ist nicht nur auf Kunden beschränkt, den können Sie IMMER entlang des Weges leisten – auch mit Interessenten, die niemals Kunden werden.

Versuchen Sie das ein paar Mal und beobachten Sie, was passiert. Was passiert, wenn Sie „nichts wollen“ und herumlaufen und genau das Ihren Interessenten mitteilen?

Nun, dann wird sich eine Tendenz zeigen, dass Sie alles kriegen – und noch mehr.

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

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E-Mail Listen. Sie haben schon oft gehört, dass Sie eine brauchen, aber warum eigentlich?

Deswegen: E-Mail ist eine der preiswertesten, direktesten Methoden um mit Ihren Interessenten zu kommunizieren. Sie können eine echte Beziehung zu denen aufbauen, indem Sie denen nach und nach im Laufe der Zeit wertvolle Informationen anbieten und ihnen einen kleinen Einblick in Ihren Arbeitsprozess gestatten. Wenn die dann bereit sind, etwas zu kaufen, wird Ihr Business das erste sein, an das sie dabei denken.

Aber wo genau fangen Sie da an? Und wie können Sie sich Ihre Liste aufbauen?

Es ist ziemlich schwierig, sich vorzustellen, einen E-Mail Newsletter an 23 Leute zu schreiben, oder?

Keine Bange! Jeder mit einer beachtlich großen Liste hat einmal bei null angefangen. Mein erster E-Mail Newsletter ging an sechs Familienmitglieder raus – einer davon war ich selber!

 

Zwei essentielle Tools zum Listenaufbau

Um Ihre Mailingliste aufzubauen, müssen Sie zwei Sachen richtig machen und beide werden wir hier in diesem Artikel besprechen.

Die erste Sache besteht darin, ein wirklich gut konvertierendes Opt-In Formular herzustellen und die zweite Sache ist es, ein Geschenk herzustellen, dass Sie im Austausch gegen eine E-Mail Adresse heraus geben können. Jetzt wo das Jahresende kurz vor der Tür steht, ist eine gute Zeit, um darüber nachzudenken, was Sie Ihren Interessenten geben könnten und ich habe neu Ideen dazu für Sie vorbereitet.

 

Ihr Opt-In Formular: bitten Sie um möglichst wenige Informationen

Wenn Sie bisher noch gar keine Mailingliste haben, ist das Erste was Sie brauchen, ein E-Mail Marketing Anbieter. Ich benutze Getresponse und kann diesen Anbiter auch empfehlen, aber Sie können auch gerne mein Review der drei wichtigsten E-Mail-Marketing Anbieter hier lesen.

Nachdem Sie sich dann bei einem der Anbieter angemeldet haben, sind Sie dort in der Lage, sich ein Opt-In Formular zu erstellen, so ein Formular wie Sie es hier rechts oben auf der Seite sehen. Wenn Sie sich dieses Formular erstellen, behalten Sie dabei stets zwei Dinge im Hinterkopf:

Bitten Sie ausschließlich um die E-Mail Adresse. Außer wenn Sie einen wirklich zwingenden Grund dafür haben, auch noch um den Namen, Adresse, Firmenname usw. zu bitten, sollten Sie sich darauf beschränken, nur die Information zu erbitten, die unbedingt notwendig ist, um Ihr Geschenk zu versenden: die E-Mailadresse. Je weniger Informationen Sie abfragen, umso mehr Anmeldungen werden Sie haben.

Lassen Sie es richtig knallen, aber verwenden Sie kein Pop-Up. Ihr E-Mail Opt-In Formular muss ein Konvertierungs Touchpoint auf Ihrer Website sein. Es ist eine Stelle auf Ihrer Webseite, an der Sie Ihre Besucher darum bitte, etwas zu tun, aktiv zu werden. Um dafür zu sorgen, dass diese Stelle heraus sticht und nicht zwischen all den anderen Dingen auf Ihrer Seite untergeht, müssen Sie eine Akzentfarbe benutzen. Machen Sie diese Farbe leuchtender und satter als Ihre beiden Hauptfarben, damit Ihr Formular heraus sticht und so die Blicke der Leute zu Ihrem Opt-In Formular gezogen werden.

Und wenn Sie sicher gehen wollen, nicht einige Leute total zu verärgern, verzichten Sie auf alle Arten von Pop-Up, Roll-In oder Pop-Over Boxen für Ihr Opt-In Formular.

 

Und nun bauen Sie ein attraktives Geschenk

Was könnten Sie tun, um die Leute dazu zu bringen, Ihnen ihre E-Mail Adresse zu geben? Zuerst möchte ich Ihnen sagen, was Sie nicht tun dürfen.

Sagen Sie nicht einfach nur:„Melden Sie sich für unseren Newsletter an.“

Das mag vor zehn Jahren funktioniert haben, als Newsletter noch etwas Neues waren, aber heutzutage möchte niemand noch mehr E-Mails in seinem Posteingang haben. Die Leute ertrinken alle in viel zu vielen E-Mails und die zu lesen und zu sortieren und zu beantworten, beansprucht schon jetzt einen Großteil von deren Tag.

Wenn Sie erreichen möchten, dass die Ihnen ihre E-Mail Adresse geben, müssen Sie sie mit einem Geschenk ködern, das die einfach unwiderstehlich finden. Und dieses Geschenk sollten Sie in der Sprache anbieten, die Ihre Zielgruppe benutzt um ihr drängendstes Problem zu beschreiben.

Aber was könnten Sie anbieten?

 

Neun Methoden um an die E-Mail Ihrer Interessenten zu kommen

Hier sind neun Ideen für Geschenke, die Sie selber herstellen können und die Sie dann mit Hilfe Ihres Opt-In Formulars anbieten können, um so mehr  Subscriber für Ihre E-Mail Liste zu bekommen. Und sorgen Sie bitte dafür, dass alles, was Sie erstellen, gut sichtbar mit Ihren geschäftlichen Kontaktinformationen versehen ist, damit die Leute immer wissen, wo und wie sie Sie finden können.

Suchen Sie sich eine der Möglichkeiten heraus und bereiten Sie sich darauf vor, im Jahre 2015 Ihre E-Mail Liste so richtig wachsen zu lassen.

Einkaufs-Ratgeber: welche Informationen braucht ein Käufer, um in der Lage zu sein, gut informiert seine Kaufentscheidung bezüglich der Dienstleistung oder des Produktes zu treffen, die Sie anbieten? Erstellen Sie einen kleinen Report, der diese grundlegenden Informationen zur Verfügung stellt.

Checkliste: wie kann ein Interessent sicher gehen, dass er oder sie alles hat, was notwendig ist, um Ihr Produkt effektiv nutzen zu können oder um möglichst viel aus Ihrer Dienstleistung herausholen zu können? Stellen Sie denen doch eine Checkliste zur Verfügung, mit deren Hilfe die das selber nachprüfen können.

Liste mit Tipps: welche Insider-Informationen können Sie geben, die Ihren Interessenten das Leben leichter machen?

Auszug aus einem größeren Ding: haben Sie einen umfangreichen Report oder ein PDF Ebook – vielleicht eines, das Sie verkaufen – aus dem Sie ein populäres Kapitel anbieten könnten? Wählen Sie ein Kapitel aus, das breiten Zuspruch hat und sorgen Sie dafür, dass darin ausreichend Informationen enthalten sind, wo und wie man das ganze Werk kaufen kann.

Antworten/Lösungen für echte Probleme: welches immer wieder auftretende, weit verbreitete Problem läuft Ihren Interessenten praktisch jeden Tag über den Weg? Es sollte möglichst zu der Lösung passen, die Ihr Business anbietet.

Rezepte (die sind nicht nur für Essen gut): denken Sie sich „Erfolgs-Rezepte“ für die Dienstleistung aus, die Sie anbieten. Kombinieren Sie Ihr Produkt mit anderen zu einer absolut einmaligen Lösung. Dann teilen Sie Ihren Interessenten diese Rezepte in einem Report mit.

TOP 10: schreiben Sie eine „Top 10“ Liste oder eine „Best-of-Liste“ für Ihren Zielmarkt. Suchen Sie sich die „ultimative“ Lösung aus und teilen Sie sie.

Quellen-Ratgeber: schreiben Sie ein Stichwortverzeichnis mit den Fachbegriffen, deren Bedeutung Ihre Interessenten in Ihrem Fachgebiet kennen sollten oder teilen Sie Links oder Kontaktdaten zu Websites oder Firmen, die Ihren Interessenten dabei helfen könnten, deren Herausforderungen zu meistern.

Manifest: teilen Sie eine Schimpftirade über den Status Ihrer Branche. Diese Idee funktioniert dann am besten, wenn Sie bereits jemand sind, bei dem schon einige Leute daran interessiert sind, Ihnen zuzuhören.

 

Wie Sie Ihr Geschenk zusammen bauen

Wenn Sie Ihr Thema gefunden haben, müssen Sie im nächsten Schritt ein Ebook daraus machen. Dieses Ebook sollte ein PDF-Dokument sein. Jedes Textverarbeitungsprogramm kann PDF-Dateien herstellen.

Wenn Sie ernsthaft daran interessiert sind, ein gut geschriebenes, professionelles Ebook herzustellen und lernen möchten, wie das geht und wie Sie das dann auch wirklich gut verkaufen, sollten Sie sich diesen Kurs über die Erstellung und den Launch Ihres eigenen Ebooks einmal ansehen.

Wie ist es denn nun bei Ihnen? Arbeiten Sie schon daran, ein „Geschenk“ für Ihre Interessenten herzustellen, um die in Ihre E-Mail Liste zu bekommen? Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie Hilfe beim Brainstorming dafür brauchen: wir können das gerne hier in den Kommentaren diskutieren.

Kennen Sie jemanden, der auch daran arbeitet, sich eine Mailingliste aufzubauen? Dann klicken Sie doch einfach auf einen der „Teilen“ Buttons und schenken Sie diese neun Ideen als Inspirationshilfe weiter!

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

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Möglicherweise machen Sie sich das Leben viel schwerer, als das nötig wäre.

Im Grunde genommen ist die Vermarktung Ihres Business eigentlich ein ganz einfacher dreistufiger Prozess.

Arbeiten Sie diese drei Schritte ab und Sie können Ihr Business erfolgreich vermarkten.

  • Verstehen Sie die Marketingtaktiken und –Strategien
  • Setzen Sie gute Designentscheidungen für Ihre Marketingmaterialien um
  • Vermarkten Sie Ihr Business beständig, Woche für Woche, Monat für Monat

Hört sich doch ganz einfach an, oder? Aber möglicherweise sind Sie immer noch von dem verwirrt, was Sie gelernt und mal hier, mal dort gehört haben.

Vielleicht ist da eine kleine Stimme in Ihrem Kopf, die Ihnen sagt, dass Sie eine ganze Liste von Marketingaufgaben erledigen „sollten“, weil Sie sonst niemals in der Lage sein würden, das alles alleine zu meistern.

Lesen Sie bitte weiter, um herauszufinden, ob die Stimmen in Ihrem Kopf etwas von den Dingen weiter unten sagen. Und finden Sie raus, was Sie ihnen antworten könnten.

 

„Was ist wenn ich keine Ahnung von Marketing habe?“

Irgendwie haben Sie bereits ein gewisses Wissen über Marketing.

Laut Wikipedia ist „Marketing“ die Aufgabe, Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten.

Sie haben irgendwie bestimmt das Gefühl, dass es etwas ist, was Sie tun sollten. Sie wissen, dass es wichtig ist. Sie sind sich nur nicht sicher, was Sie tun müssen, damit es geschieht.

Ich sage Ihnen jetzt, dass Marketing genauso ist, wie alles andere: man kann es lernen und man wird besser durch Übung.

Es gibt nur ein Element im Marketing, das ein wenig beängstigend ist, nämlich die Tatsache, dass jedes Business anders ist. Der Marketing-Mix, der bei mir funktioniert, funktioniert bei Ihnen vielleicht nicht.

Aber es gibt da eine begrenzte Anzahl an Taktiken zum ausprobieren. Es gibt ganz einfache Methoden, Ihre Ergebnisse zu messen. Und wenn Sie jede Woche ein wenig Zeit dafür einplanen, werden Ihre Marketingaufgaben Sie auch nicht überlasten. Sie werden sie sogar cool finden!

 

„Warum nicht jemanden anheuern, der das für mich macht?“

Eine Frage: Haben Sie irgendwo 10.000 Euro herum liegen, die Staub ansetzen? Das ist nämlich bei den meisten Agenturen der Mindestsatz für ein Projektbudget.

Eine Werbeagentur anzuheuern sieht auf den ersten Blick aus, als wenn das der einfachere Weg wäre, aber er bedeutet nicht, dass Sie da völlig raus sind. Wenn Sie wollen, dass der Prozess erfolgreich wird, müssen Sie involviert sein.

Die Agentur wird Sie fragen, wer Ihr idealer Kunde ist. Die wollen eine detaillierte Beschreibung der Nutzen Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung von Ihnen haben. Die wollen wissen, was an Ihrem Angebot besser ist, als an dem Ihrer Wettbewerber.

Als Chef Ihres Unternehmens sollte es niemanden geben, der denen das besser sagen kann, als Sie.

Wenn Sie das Geld und die Zeit haben, engagieren Sie eine Werbeagentur. Wenn das Geld knapp ist und die Zeit drängt, nehmen Sie den direkten Weg und lernen, Ihr Business effektiv selber zu vermarkten.

 

„Was ist wenn ich keinen graden Strich malen kann und das auch nicht lernen will?“

Sie müssen nicht künstlerisch begabt sein, um die Grundprinzipien guten Designs zu verstehen und in Ihrem Marketingmaterial einzusetzen.

Denn das sollten Sie tun. Im Prinzip ist schlecht gemachtes Marketingmaterial eine der schnellsten Methoden, dafür zu sorgen, dass Ihre Interessenten in die entgegengesetzte Richtung laufen.

Und gut designtes Marketingmaterial ist für Sie absolut machbar, wenn Sie erst einmal wissen, wie Design funktioniert.

Selbst wenn Sie am Ende des Tages einen Webdesigner anheuern, haben Sie ein viel besseres Verständnis für die Zusammenarbeit mit dem, wenn Sie die Grundlagen verstanden haben, wie gutes Design funktioniert.

 

„Und wenn ich noch nicht einmal weiß, wo ich anfangen soll?“

Sie wissen, dass Sie Ihr Business vermarkten müssen, aber Sie fühlen sich überlastet und haben keine Zeit.

Wie wäre es mit 30 Minuten?

Haben Sie 30 Minuten?

Wenn ja, möchte ich Sie einladen, sich nächste Woche mein kostenloses Webinar anzusehen. Es heißt „Wo soll ich anfangen und was soll ich genau tun?

Nehmen Sie am kostenlosen Webinar am 12. November um 13:00 Uhr teil. In dieser kurzweiligen Präsentation lernen Sie:

  • Wie Sie Ihre Marketingstärken entdecken
  • Wie Sie Potential für Marketingwachstum aufdecken
  • Was Sie mit diesem neuen Wissen tun müssen um in den nächsten Monaten damit Ihr Business wachsen zu lassen

Zu versuchen, alles auf einmal zu machen ist völlig unpraktikabel. Das ist Marketing auf die harte Tour. Lernen Sie Marketing einfach zu machen, indem Sie die Bereiche freilegen, wo Sie die meiste Unterstützung brauchen. Melden Sie sich hier an, um an der kostenlosen 30-minütigen Präsentation teilzunehmen (es wird eine leere Email mit Ihrer Emailadresse als Absender erzeugt, die brauchen Sie nur abschicken).

Wenn Sie nicht live dabei sein können, melden Sie sich trotzdem an und ich schicke Ihnen hinterher den Link zur Aufzeichnung zu.

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

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Wissen Sie was ein Listicle ist?

Listicle ist ein sogenanntes „Kofferwort“.

Was bitte ist ein Kofferwort? (Habe ich mich auch gefragt …).

In solchen Fällen frage ICH nicht mich, sondern immer Google – Google weiß alles!

… stimmt!

Wikipedia

 Als Portmanteau-Wort (Kofferwort) wird die teilweise Verschmelzung von Wörtern angesprochen, wie sie in Beispielen wie jein (ja + nein), Kurlaub (Kur + Urlaub) bekannt ist. In diesen Fällen sind die zugrundeliegenden Wörter phonetisch erkennbar. Sie verbinden so die oft widersprüchlichen Bedeutungen der Ausgangswörter zu einer neuen, überraschenden Bedeutung.

(Ende des Zitats aus Wikipedia)

Ein Listicle ist so ein Kofferwort und zwar aus den Wörtern Liste und Artikel (eigentlich natürlich aus „list“ und „article“ weil ja aus dem Englischen J).

Whow.

Ich war echt überrascht!

Haben Sie gewusst, dass der Begriff „listicle“ bei Google jeden Monat 5400 Mal gesucht wird?

Jedenfalls sagt das der Keyword Planner von Google.

Wie bitte kann man etwas wie LISTICLE ernst nehmen? Das erinnert mich an so etwas wie Popsicles …

Nun, die Wahrheit ist, dass Auflistungs-Posts funktionieren. Ziemlich gut sogar.

Hier ein paar Fakten.

In 2013 waren 9 von 10 der beliebtesten Beiträge auf e-Consultancy, dem populärsten Internet Marketing Blog in Großbritannien Auflistungs-Posts (siehe hier).

Im selben Jahr waren 6 von 14 der am häufigsten weiter geteilten Lifehacker Posts Auflistungs-Posts (siehe hier).

Warum funktionieren solche Auflistungs-Posts so unglaublich gut?

Nach Aussage der Nielsen-Group, dem weltweit führenden Marketing-Consulter und Forscher ziehen Zahlen die Aufmerksamkeit der Online-Leser ganz besonders stark an (siehe hier).

Eine Zahl wie 10 sticht heraus, während das Wort zehn in der Textsuppe verschwindet. Vielleicht stechen Zahlen deswegen heraus, weil sie Fakten repräsentieren. Oder vielleicht mögen wir durchnummerierte Auflistungen deswegen so sehr, weil wir es lieben, gut organisiert zu sein.

Schauen Sie sich mal Ihren Twitter-Stream an. Welche Headlines bekommen dort am ehesten Ihre Aufmerksamkeit? Sind es vielleicht die, die Zahlen beinhalten?

Auflistungs-Posts haben einen ziemlich schlechten Ruf, aber das ist nur so, weil viele dieser Auflistungen geistlose, oberflächliche und dahin gerotzte Informationen enthalten.

Häufig handelt es sich dabei um schnell zusammen geschusterte Artikel ohne jeden Blick auf die Zielgruppe der Leser und ohne irgendeine Idee zu kommunizieren. So etwas hilft niemandem weiter. So etwas lehrt uns nichts Neues. Solche Posts werden nur geschrieben, um ein weiteres Stück Content zu produzieren. Die sind langweilig und ermüdend, wenn man sie liest.

Aber wie schreiben Sie denn nun einen wirklich fesselnden, interessanten Auflistungs-Post? Und entkommen damit dem Mittelmaß?

Nun, auch beim Schreiben eines wirklich guten Auflistungs-Posts fangen Sie damit an, dass Sie festlegen, womit oder wobei Sie Ihren Lesern helfen wollen. Was genau soll Ihre Kernbotschaft sein?

Ein Post mit dem Titel „8 Möglichkeiten wie Sie erfolgreicher bloggen“ erklärt zum Beispiel welches die aktuell am häufigsten eingesetzten Methoden sind, mehr Traffic in den eigenen Blog zu bringen.

Schreiben Sie niemals Auflistungs-Posts, nur weil die sich so schön schnell schreiben lassen. Schreiben Sie sie stattdessen lieber, weil sie das beste Format sind, Ihre Ideen und Ihre Hilfestellungen für Ihre Leser zu transportieren.

Halten Sie sich doch an die folgenden 4 Schritte, um Auflistungs-Posts zu schreiben, die Ihre Leser wirklich gerne lesen und noch viel lieber mit anderen teilen.

 

Schritt 1 – Definieren Sie Ihr Hintergrund-Ziel

Was ist Ihr Thema?

Und welche Botschaft möchten Sie dazu an Ihre Leser kommunizieren?

Fangen Sie am besten damit an, so eine Art „Entwurfs-Überschrift“ als Arbeitstitel aufzuschreiben. Eine „Wie man …“ Überschrift zwingt Sie dazu, ganz genau zu überlegen, wie Sie Ihren Lesern ganz konkret helfen wollen. Mein Post „Die einfachste Methode, die besten Farben für Ihr Business zu wählen“ hat zum Beispiel als „Wie man sich als Klein-Unternehmer dem Thema Farben für das eigene Marketing nähert“ angefangen.

Indem Sie überlegen, wie Sie Ihren Lesern konkret helfen wollen, machen Sie Ihren Blog-Post zu einem Post, an den man sich gerne erinnert und nicht zu irgendeiner durchschnittlichen Auflistung irgendwelcher Ideen.

Wie werden Ihre Leser davon profitieren, Ihren Auflistungs-Post zu lesen?

 

Schritt 2 – Spaß beim Brainstorming

Sie können natürlich Mind Mapping Software benutzen, ich bevorzuge seit einiger Zeit die Methode, Ideen mit einem Bleistift auf Papier zu notieren. Nicht an meinem Computer zu sitzen lässt meine Kreativität deutlich stärker sprühen. Ein Computer ist dazu da, die Produktivität zu erhöhen, ein Blatt Papier fürs Kritzeln, Notieren, Malen und Skizzieren – und um Spaß zu haben.

Schreiben Sie so viele Ideen auf, wie Sie nur können! Prüfen Sie die einzelnen Ideen nicht direkt, denn das könnte Ihren kreativen Prozess bremsen. Trachten Sie an dieser Stelle ausschließlich nach Quantität und nicht nach Qualität.

Wenn Ihnen dann gar nichts mehr einfällt, streichen Sie die allzu offensichtlichen Ideen aus Ihren Notizen, weil bei denen die Gefahr besteht, Ihre Leser mit allgemein bekannten Einfällen, die jeder kennt, zu langweilen. Im Normalfall werden Sie so ungefähr über 50 Ideen notiert haben, aber maximal 20 davon nutzen.

Eine kürzere Liste mit wirklich guten Ideen wird lieber mit anderen geteilt als eine lange Liste mit allzu offensichtlichen Vorschlägen.

 

Schritt 3 – Wählen Sie das Format für Ihren Auflistungs-Post

Auflistungs-Posts können ein sehr unterschiedliches Format haben.

Sehr lange Auflistungen tendieren eher dazu, so eine Art Checkliste zu sein. Die enthalten keine detaillierten Informationen, sondern verlinken viel mehr auf tiefer gehende Quellen. So enthält zum Beispiel „50 selbstkritische Fragen für Blogger“ eine Checkliste, die man als Blogger regelmäßig durchgehen sollte, um für gleichbleibend gute Qualität beim eigenen Content zu sorgen.

Kürzere Auflistungen liefern bei jedem einzelnen Tipp schon wesentlich mehr Hilfestellung für die Leser. Das können auch ruhig „zufällige“ Auflistungen sein, bei denen die Reihenfolge der Ratschläge keine besondere Rolle spielt, oder es sind Schritt-für-Schritt Anleitungen.

Denken Sie an den am Anfang festgelegten Zweck Ihres Posts. Wollen Sie eine umfassende Checkliste zur Verfügung stellen oder doch lieber einen Schritt-für-Schritt Plan? Oder lieber eine kurze Auswahl mehr in die Tiefe gehende Empfehlungen?

 

Schritt 4 – schreiben und überarbeiten Sie Ihren Auflistungs-Post

Verlieren Sie nicht aus den Augen, dass so ein Auflistungs-Post mehr ist als eine einfache Liste:

  • Fesseln Sie Ihre Leser mit einer spannenden Einleitung
  • Wenn Ihre Auflistung mehr als 20 Teile hat, überlegen Sie sich, ob es nicht besser wäre, diese nach Themenbereichen zu sortieren und entsprechende Unter-Überschriften zu erstellen, um Ihre Leser zu begeistern und dazu zu bringen, weiter zu lesen
  • Integrieren Sie Fragen in Ihren Content, um Ihre Leser immer wieder dazu zu bringen „dran“ zu bleiben. Fragen unterbrechen die Monotonie des Lesens eines Tipps nach dem anderen.
  • Versuchen Sie es mit wenigen Auflistungspunkten, dann wieder ein Absatz normaler Text. Das bringt zusätzliche weiße Flächen und unterbricht das langweilige Standardformat und gibt dem Leser das Gefühl, schnell durch Ihren Content hindurch zu gleiten
  • Inspirieren Sie Ihre Leser in Ihrem abschließenden Absatz dazu, etwas Bestimmtes zu tun, aktiv zu werden.
  • Wie sieht Ihr Post aus? Lädt Ihr Post die Leute geradezu dazu ein, ihn zu lesen? Und sorgt er dafür, dass die Leser „dran“ bleiben?
  • Ihre Formatierung sollte zusätzlich Interesse hinzufügen und einen eintönigen Ablauf verhindern. Ihre Tipps und Ratschläge sollten ab und zu überraschend sein, um Ihre Leser dazu zu bringen, weiter zu lesen.
  • Hüten Sie sich vor Eintönigkeit

 

Die Wahrheit über Auflistungs-Posts

Schreiben Sie keine Auflistungs-Posts, weil Sie glauben, dass die häufiger geteilt werden.

Schreiben Sie keine Auflistungs-Posts, weil Sie meinen das geht schneller und einfacher als bei normalen Posts.

Schreiben Sie keinen, wenn Auflistungen Sie langweilen. Denn dann werden Sie mit Ihrem Post Ihre Leser zu Tode langweilen.

Schreiben Sie einen Auflistungs-Post, wenn das die beste Methode ist, Ihre Ratschläge mit Ihren Lesern zu teilen.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß dabei, eine langweilige Auflistung in richtig spannenden Content zu verwandeln.

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

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Hallo – Jürgen Schnick hier!

Ich habe in meinem Leben schon eine Menge Konvertierungs-Optimierung gemacht, deswegen werde ich nicht so vermessen sein, zu sagen, dass eine einfache Strategie (oder genau genommen jede Strategie) nicht verbessert werden kann. Aber manchmal bedeutet diese Verbesserung eben auch, dass dadurch die Strategie ein wenig komplexer wird.

Aber grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass eine einfache Marketingstrategie normalerweise die bessere Wahl ist als eine komplexere.

Warum?

Nun, da gibt es einige Gründe.

Der Aufbau und die Umsetzung einer einfachen Strategie braucht wesentlich weniger Zeit als das bei einer komplexen der Fall ist, so dass zu dem Zeitpunkt, wenn die komplexere endlich fertig ist, die einfache bereits seit Wochen oder gar Monaten Verkäufe generiert hat. Und man hat Zeit die einfache Strategie zu verbessern, bevor die komplexere überhaupt ins Spiel kommt.

Um jeden Schritt auf Ihrem Konvertierungspfad (sprich: Sales Funnel) richtig arbeiten zu lassen, ist einiges an Aufwand erforderlich. Je mehr Schritte vorhanden sind (also je mehr veränderliche Komponenten die Strategie hat), umso mehr Dinge müssen Sie erledigen und umso mehr Dinge müssen Sie lernen, um die gewünschten Resultate zu bekommen. Das gilt vor allem dann, wenn Sie keine Marketingabteilung in der Größe einer halben Armee zur Verfügung haben.

Eine einfache Strategie zu analysieren und zu verbessern ist sehr viel einfacher als bei einer komplexen. Wenn Sie kein erfahrener Statistiker sind oder auf irgendeine andere Art „irre“ sind, ist schon das genaue Analysieren einer komplexen Strategie sehr wahrscheinlich eine praktisch unmöglich zu bewältigende Aufgabe für Sie.  Und selbst wenn es Ihnen gelingen sollte, eine komplexe Strategie im Detail nachzuvollziehen, wird es sehr, sehr schwer für Sie sein, aus den ganzen Zahlen einen Sinn abzuleiten und daraus dann herauszufinden, was Sie als nächstes tun sollten.

Neue Dinge auszutesten ist schnell und leicht gemacht (neue Marketingtaktiken oder Tools oder so etwas Simples wie eine andere Überschrift) wenn Ihre grundsätzliche Marketingstrategie eine einfache ist. Wenn Ihre Strategie komplex ist, ist jede Art von Test ein größeres Projekt, vor allem deswegen, weil die Ermittlungen, welche Wirkung der Test hatte so komplex sind.

Von Ihrer eigenen Strategie überzeugt zu sein ist ein ganzes Stück einfacher, wenn Sie sie wirklich verstanden haben. Sie können sich auch mit einer komplexen Strategie gut fühlen, aber ich zweifele daran, dass Sie sich dabei genauso sicher sein können, von jedem einzelnen Schritt genau zu wissen, wie er in das gesamte Puzzle hinein passt oder welche neue Dinge Sie wie in den Mix einbringen können, ohne das kaputt zu machen, was bereits gut funktioniert.

Wie könnte so eine „einfache“ Marketingstrategie denn nun aussehen? Hier ist mal ein Beispiel für einen Coach für Produktivität.

  1. Stell Deinen Zielmarkt-Kunden hilfreiche und nützliche Informationen über die Websites anderer mit dem Thema Produktivität befasster Profis zur Verfügung (im Wesentlichen in Form von Gast-Blogging).
  2. Bau bei Deinen Subscribern Vertrauen auf, indem Du denen nützliche und hilfreiche Ratschläge per Email schickst und dabei in einigen dieser Emails Deine Dienstleistungen erwähnst. Bitte die darum, sich die genauen Informationen darüber auf der Sales Page der jeweiligen Dienstleistung anzuschauen.

 

Das ist eine einfache Strategie.

Sie fängt damit an, potentielle Kunden aus dem Zielmarkt über Leute zu erreichen, die sich bereits ein eigenes Publikum aufgebaut haben. Im Rest der Strategie geht es nur noch darum, nützliche Informationen zur Verfügung zu stellen und dabei die Möglichkeit zu erwähnen, weitere Unterstützung in Form bezahlter Dienstleistungen zu bekommen. Und anstatt zu versuchen, den Verkauf in den Emails zu machen, bitten Sie die Leute, eine Sales Page zu lesen.

Achten Sie bitte darauf, dass ich nicht unterstellt habe, dass das die beste oder die einzige einfache Marketingstrategie für einen Produktivitäts-Coach ist. Das ist einfach nur ein schnelles Beispiel dafür,  wie einfach so eine einfache Marketingstrategie in Wirklichkeit sein kann.

 

Hier ist eine etwas komplexere:

  1. Machen Sie Gast-Blogging, um mehr Leser in Ihren Blog zu holen
  2. Nutzen Sie Social Media, um Ihren Content zu bewerben, teilen Sie nützlichen Content und vernetzen Sie sich mit den Leuten
  3. Schreiben Sie Ihren eigenen Blog, um Traffic aus den Suchmaschinen anzuziehen
  4. Bieten Sie den Leuten kostenlose Beratungen an
  5. Schreiben Sie einen wöchentlichen Newsletter mit Tipps, Tricks, Neuigkeiten, Sonderangeboten
  6. Setzen Sie Webinare ein, um Ihre Dienste zu bewerben
  7. Testen Sie jede andere Marketingtaktik, die möglicherweise irgendwie mehr Leute zu Ihnen bringen kann und konvertieren Sie diese Leute in Ihre Kunden

Wenn Sie denken, das war eine Übertreibung – das war keine! Sie wären überrascht, wie viele Leute so etwas oder etwas sehr ähnliches „ihre Strategie“ nennen. Oder sie haben erst gar keine Strategie.

Ich will das in keiner Weise verurteilen. Sich eine einfache Strategie aufzubauen mag leicht erscheinen, aber es ist für die meisten Menschen außergewöhnlich schwierig – nicht nur ziemlich viele Menschen bekommen das nicht hin, sondern fast alle!

Ich denke, dass ein großer Teil davon durch den Zweifel entstehen: „Was ist wenn ich die falschen Dinge heraus suche, um sie umzusetzen?“

Machen Sie sich keine Sorgen! Solange Sie sich auf eine sinnvolle Art und Weise vor Ihrem Zielmarkt präsentieren und diese Leute dazu bringen, den Mehrwert zu verstehen, den Sie denen bieten (sprich den überzeugendsten Grund, warum die Ihnen Aufmerksamkeit schenken und etwas von Ihnen kaufen sollten) wird Ihre Strategie funktionieren. Sie werden immer noch eine Menge an ihr verbessern können, aber sie wird funktionieren.

Wenn Sie gerne Hilfe beim Aufbau Ihrer eigenen Marketingstrategie hätten, schicken Sie mir bitte eine Email und sagen mir, was Sie verkaufen (oder vor haben zu verkaufen). Wir können dann miteinander sprechen und heraus finden, ob wir zusammen arbeiten wollen.

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

 

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Haben Sie wirklich verstanden, warum Branding für Sie so wichtig ist?

Hallo – Jürgen Schnick hier!

Vor ein paar Tagen habe ich an eine meiner E-Mail-Marketing Listen eine E-Mail über den Unterschied zwischen „Branding“ und „Direktmarketing“ rausgeschickt. Eine ziemlich große Anzahl von Leuten hat mir darauf mit Fragen und Kommentaren geantwortet.

Da das also ganz offensichtlich ein Thema ist, möchte ich hier und heute mal klar machen, was Ihre „Marke“ eigentlich ausmacht und was Sie daran und damit unbedingt tun sollten.

Ihr Business ist die „Marke“. Ihre Produkte und Dienstleistungen sind möglicherweise eigene „Marken“ für sich alleine, aber typischerweise ist Ihr Business die einzige Marke, um die Sie sich wirklich kümmern sollten.

Und genau deswegen bedeutet „Branding“ nichts anderes, als die Empfindung zu verbessern, die die Leute durch Ihr Business, Ihr Unternehmen haben.

Und deswegen ist mein Argument in seiner einfachsten Form das, dass Sie die Leute mit Hilfe Ihres Marketings bitten sollten, der Vorstellung, bei Ihnen etwas zu kaufen einfach einen Schritt näher zu treten – und nicht einfach nur zu sagen „ich baue mir eine Marke auf“.

Ich habe vor einiger Zeit bei meinen Recherchen einen guten Spruch in diesem Zusammenhang gefunden – leider weiß ich nicht mehr wo – der dieses Thema meiner Meinung nach sehr gut trifft: „Wenn Sie keine Reaktionen bekommen, machen Sie nicht wirklich Marketing – aber diese Reaktionen können verzögert kommen.“

Deswegen ist meiner Meinung nach „Branding“ in Wirklichkeit Dialogmarketing, weil wir hoffen, damit eine Reaktion hervorzurufen – wenn auch eine verzögerte Reaktion. Grundsätzlich ist es ja sowieso nicht das Ziel von Marketing, sofortige Reaktionen zu erzeugen, aber natürlich schon zum frühestmöglichen Zeitpunkt (der gerne auch sehr, sehr früh sein darf).

Damit dürfte klar sein, dass der wirkliche Unterschied zwischen Branding und direkter Reaktion im besten Fall unscharf ist.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass es sinnvoll ist Branding und Dialogmarketing als unterschiedliche Konzepte zu betrachten, auch wenn das eigentlich nicht wirklich die perfekt genaue Betrachtungsweise ist.

Wenn Sie das nächste Mal irgendwas in Richtung Marketing tun wollen, denken Sie zuerst einmal genau darüber nach, was Sie wirklich damit erreichen wollen – und wann. Und dann konzentrieren Sie sich genau darauf.

Branding dient in erster Linie dazu, dass die Leute sich auch nach längerer Zeit noch an Ihr Business erinnern und dass sie damit positive Gedanken/Gefühle assoziieren. Dialogmarketing dient in erster Linie dazu, die Leute dazu zu bringen, ganz bestimmte Dinge zu tun, die sie weiter in die Richtung bewegen, möglichst bald etwas von Ihnen zu kaufen.

Wenn Sie können, machen Sie am besten beides J

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

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© Baris Simsek – iStockPhoto.com

Wie Sie zu einer profitablen Nische kommen

Viele Leute, die online Geld verdienen wollen, fragen sich, wie sie eine profitable Markt-Nische für ihr Online-Geschäft finden können. In diesem Beitrag geht es um die grundsätzlichen Überlegungen, wie man zu einer profitablen Nische im Online Marketing kommt.

 

Was ist das eigentlich – eine Nische?

Nun, das ist einfach ein kleiner Bereich des Marktes innerhalb eines großen Marktes. Sie tummeln sich zum Beispiel in einem Markt, in dem Leute Lebensmittel verkaufen. Lebensmittel haben eine sehr große Spannbreite. Aber statt wie ein großer Supermarkt alles anzubieten, entscheiden Sie sich, sich zu spezialisieren und ausschließlich geräucherten Fisch zu verkaufen. Sich diesen Teilmarkt innerhalb des Marktes für Fischprodukte herauszusuchen, kann große Vorteile haben, wenn es eine genügend große Nachfrage für diese Nische gibt.

 

Der Vorteil einer Nische in der Nische

Um bei dem oben skizzierten Beispiel zu bleiben, würde mein Shop sicherlich ein größeres und breiteres Angebot an Fisch haben als ein großer Supermarkt. Da ich mich darauf konzentriere, ausschließlich Fisch an Leute zu verkaufen, die Fisch kaufen wollen, würden diese Leute zuerst einmal bei mir vorbei kommen, bevor sie woanders nach Fisch suchen, weil ich natürlich auch bessere Preise bieten könnte und eine hohe Kompetenz bei Fisch hätte.

Der Trick bei der Auswahl einer Nische ist der, dass Sie lernen müssen, sich ausschließlich auf diese Nische zu fokussieren und auf nichts anderes. Es ist ja nur allzu menschlich und es besteht dabei natürlich ständig die Versuchung, sich ablenken zu lassen und sich doch um andere Themen zu kümmern. Aber das verwässert alles, was Sie online tun – Ihr Marketing und Ihre Kundenorientierung.

 

Wie Sie Ihre profitable Nische finden

Ich habe meine Nische im Online-Marketing für Klein-Unternehmer vor mehr als 6 Jahren ausgewählt und es war nicht einfach. Zu der Zeit hat fast jeder gedacht, gute Informationen zum Thema Marketing für Kleinunternehmer ist sinnlos und wird nie profitabel werden. Allerdings war  ich mir damals schon in einem Punkt ganz sicher, wo viele Leute ganz anderer Meinung waren, dass nämlich der Trend beim professionellen Marketing auch für kleine Unternehmen sich innerhalb weniger Jahre verdoppeln würde – und ich behielt Recht. Die Nachfrage nach Informationen über die Umsetzung einer Marketingstrategie auch kleine Unternehmen ist ungebrochen und steigt immer noch weiter an.

 

Hier ist eine Checkliste, die Ihnen hilft, Ihre Nische zu finden:

1. Wie sind die Zukunftsaussichten in der Nische, in der Sie sein wollen?
2. Welche Länder haben eine Nachfrage nach dieser Nische?
3. Sind die Leute bereit Geld in dieser Nische auszugeben? (Sehr sehr wichtig!)
4. Wie viel Geld sind sie bereit auszugeben?
5. Wie viel Nachfrage in „Anfragen pro Monat“ gibt es in Google?
6. Gibt es bereits Leute, die Produkte in dieser Nische verkaufen?
7. Wenn ja, wie viele verschiedene Produkte und zu welchem Preis?

Um die Frage nach den Suchanfragen bei Google zu beantworten, nutzen Sie den Google AdWords KeywordPlanner, den Sie hier  finden.

ACHTUNG: nicht jede Nische ist online profitabel

Sie müssen sich dessen bewusst sein, dass nicht jede Nische, in der Sie sich betätigen wollen, ein sicherer Gewinner sein wird. Sie müssen einiges an Tests durchführen, um Ihre mögliche Nische zu analysieren und um das Produkt, das Sie dort verkaufen wollen auf wirkliche Profitabilität zu prüfen.

Es ist erfahrungsgemäß sehr wichtig, mindestens 6 Monate in einer Nische zu arbeiten und zu testen, bevor Sie sich entscheiden, sich einem anderen Thema zuzuwenden.

Wenn Sie das nicht durchhalten, wird es Ihnen so gehen, wie es seit vielen, vielen Jahren über 90% aller Online-Vermarkter weltweit geht – Sie werden scheitern. Denken Sie immer daran, der größte Schlüssel zum Erfolg ist IHR Durchhaltevermögen.

Wenn Sie darüber hinaus Unterstützung brauchen könnten, dann sehen Sie sich jetzt mal meine Kurse und Tutorials für Klein-Unternehmer an, die ihr Marketing selber machen (müssen).

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

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Dürfen Sie „falsche Testimonials“ dazu nutzen, Ihr nächstes Produkt zu entwickeln?

Sie kennen doch den üblichen Ablauf mit Testimonials, oder?

Sie haben einen guten Job gemacht und fragen Ihre Kunden, ob die Ihnen ein Testimonial schreiben. Und der Kunde schreibt eine glühende Liebeserklärung über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung.

So läuft das normalerweise mit Testimonials.

 

Aber haben Sie schon einmal daran gedacht, im Voraus um ein Testimonial zu bitten?

Und zwar nicht einfach im Voraus, sondern sehr, sehr weit im Voraus.

Ich meine damit so weit im Voraus, dass das Produkt oder die Dienstleistung noch gar nicht zusammengestellt worden ist. Sie haben sich noch nicht einmal einen Namen dafür ausgedacht, geschweige denn irgendetwas Greifbares in der Hand, was Sie an Ihre Kunden ausliefern könnten. Und genau dann bitten Sie um ein Testimonial.

 

Hört sich ziemlich irre an, oder?

Das ist wirklich irre und trotzdem ist genau das der Schlüssel, um Ihr Produkt, Ihre neue Dienstleistung oder sogar Ihren Workshop zu entwerfen. Denn so stellt sich der Kunde Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung vor, er stellt sich vor, wie das sein würde, wenn er – der Kunde – freie Hand hätte, es zu entwerfen.

Natürlich ist ein Kunde, dem man freie Hand gibt, ein ziemlich haariges Konzept.

Sie geben einem Käufer einen Freifahrschein und der kommt mit Zeugs um die Ecke, dass Sie auf keinen Fall rausgeben können. Wenn Sie aber diesem Kunden vorher die richtigen Fragen stellen, werden Sie begeistert sein, wie konzentriert sich dieser Kunde dann an die Arbeit macht.

Noch besser: der Kunde ist dann sogar mehr als bereit, Ihnen alles zu geben, was Sie benötigen, um ein Produkt oder eine Dienstleistung herzustellen, die vom Start an ein Bestseller wird.

 

Wollen wir uns diese sechs Fragen einmal ansehen?

  1. Welcher genaue Umstand hätte Sie davon abgehalten, dieses Produkt/diese Dienstleistung zu kaufen?
  2. Was haben Sie als Ergebnis aus dem Kauf dieses Produktes/dieser Dienstleistung festgestellt?
  3. Welche ganz spezifische Eigenschaft hat Ihnen an diesem Produkt/dieser Dienstleistung am besten gefallen?
  4. Was sind für Sie drei weitere Nutzen/Mehrwerte bei diesem Produkt/dieser Dienstleistung?
  5. Würden Sie dieses Produkt/diese Dienstleistung weiter empfehlen? Wenn ja, warum genau?
  6. Gibt es irgendetwas, was Sie gerne hinzufügen möchten?

Jetzt nehmen Sie mal Ihren Hut als Geschäftsinhaber ab und setzen sich den Kunden-Hut auf …

Nehmen wir mal an, Sie haben vor, jemanden anzuheuern, der in Zukunft Ihr E-Mail-Marketing machen soll. Könnten Sie sich die Antworten auf obige Fragen vorstellen, so als ob diese Person diesen Job bereits erledigt hätte?

Nehmen wir mal an, Sie möchten an einem Workshop teilnehmen und müssten dazu in eine weit entfernte Stadt reisen. Sind Sie sicher, dass Sie in der Lage wären, sich vorzustellen, was Ihre optimale Erfahrung mit diesem Workshop sein sollte?

Wir sind erstaunlich gut darin, uns Dinge vorzustellen, wenn wir uns die Kappe eines unserer Kunden aufsetzen.

Um Ihnen mal ein Beispiel zu geben, nehmen wir mal einen „Infoprodukte herstellen“ Workshop, den ich im Oktober in Berlin veranstalte. Dafür könnte ich die ganzen Texte natürlich selber schreiben.

Oder ich könnte einen Kunden bitten, sich vorzustellen, was für ihn der perfekte Workshop zu diesem Thema wäre. Und natürlich wäre das gesamte „falsche“ Testimonial es wert durchgelesen zu werden, aber besonders die Antworten auf die Fragen 3 und 4 würden die sein, die Ihnen ganz genau sagen würden, wonach der Kunde sucht.

 

Aber natürlich hätten zweihundert Kunden mindestens zweihundert Anforderungen …

Und Sie können nicht die Anforderungen aller Kunden abdecken – das können Sie nicht. Ihr Ziel muss es sein, einen Kunden (oder eine Person) zu finden, von dem Sie annehmen, dass er oder sie ein toller, oder wenigstens ein über dem Durchschnitt liegender Kunde ist.

Wenn Sie sich einen ungeeigneten Depp suchen, werden Sie nur blöde Antworten bekommen. Aber wenn Sie jemanden nehmen, der praktisch veranlagt ist, Sie schon ein paar Mal angeheuert hat oder bei Ihnen Kurse besucht hat, werden Sie ganz andere Antworten bekommen.

Und wenn Sie sich dann fragen, ob die Wunschliste dieses Kunden auch wirklich mit Ihrer zusammen passt, brauchen Sie nichts weiter zu tun, als die o.a. Fragen zu stellen. Sie werden schnell merken, dass es ganz einfach ist, einem einzigen Kunden die Testimonialfragen zu stellen und so viele gute Antworten zu bekommen, dass viele, wenn nicht sogar die meisten Ihrer Kunden der gleichen Meinung sein werden.

 

Und wenn der Kunde mit Dingen um die Ecke kommt, die Sie nicht liefern können?

In den meisten Fällen erstellen wir Dienstleistungen, Produkte oder Kurse auf Basis der Dinge, die wir im Kopf haben. Und manchmal wird der Kunde Dinge haben wollen, die Sie nicht liefern können oder wollen.

Es ist nun mal so, dass manche Leute eine blühende Fantasie haben. Aber vergessen Sie bitte nicht, dass das „falsche“ Testimonial Ideen enthält, die lediglich Vorschläge sind. Da ist noch nichts in Stein gemeißelt. Sie können bestimmen, welche Vorschläge und Ideen wie geändert werden, ja Sie können sogar Ideen ignorieren, wenn die Ihnen zu verrückt sind.

Sie werden allerdings überrascht feststellen (und das habe ich auch getan), dass die meisten Punkte und Vorschläge ziemlich gut zu dem passen, worüber Sie sowieso schon nachgedacht haben.

Auf eine ganz besondere Art und Weise werden Ihnen die Antworten Ihres Kunden einen echten Schub geben. Ihnen wird klar werden, dass Sie in der richtigen Richtung unterwegs sind. Und selbst wenn er mit etwas um die Ecke kommt, an das Sie bisher noch nicht gedacht haben, haben Sie ja immer noch die Möglichkeit, Änderungen vorzunehmen und so Produkte oder Dienstleistungen zu kreieren, die erstaunlich mehrwertig sind.

 

Großunternehmen geben Millionen dafür aus, herauszufinden, was ihre Kunden wollen.

Und selbst dann, wenn Sie einen Kunden fragen, was er will, werden Sie häufig nichts als Antwort bekommen. Sie bekommen wenige oder keine Antworten. Aber wenn Sie den Kunden in eine imaginäre Situation bringen, in der er ein verfügbares Produkt oder eine Dienstleistung sehen kann – werden Sie merken, wie seine Vorstellungskraft wächst. Die Antworten sind dann spezifisch, wertvoll und hilfreich für Sie. Und geben Ihnen eine Richtung für Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung.

Und das alles aus diesen sechs einfachen Fragen.

Cool, oder?

Versuchen Sie es auch einmal mit dem „falschen“ Testimonial.

Es ist wirklich überraschend gut.

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

 

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Fotolia_9011840_XSHallo – Jürgen Schnick hier!

Wenn Sie sich ganz alleine ein eigenes Business aufbauen, aber auch dann, wenn Sie Teil eines Teams sind, kann Zeit ein Thema für Sie sein. Ein ziemlich großes sogar.

Da sind die Arbeiten, die Sie für Ihre Kunden tun sollen oder um Ihre Produkte auszuliefern, der ganze Papierkram muss gemacht werden, Marketing, Planung und so weiter. Alles kostet Zeit und Sie können nichts davon einfach lassen, wenn Sie weiter kommen wollen.

Da ich in meinem Business alles selber mache außer der Buchhaltung, weiß ich ganz genau, wie es Ihnen damit geht. Ich hatte sogar noch einen ganz normalen Vollzeitjob, als ich angefangen habe, daher kann ich mir sehr gut vorstellen, wie Sie sich fühlen, wenn Sie nie die Zeit haben, wirklich alles zu tun, was getan werden muss, um Ihr Business wachsen zu lassen.

Aber ich würde hier und heute gerne ein paar Dinge mit Ihnen teilen, die bei diesem Thema für mich einen großen Unterschied ausmachen.

  1. Halten Sie es einfach. „Einfacher“ bedeutet für Sie als Unternehmer nicht „schlechter“. Ein einfacheres Marketing funktioniert zum Beispiel meistens besser als ein kompliziertes. Wenn Ihre Strategie einfach ist, können Sie jeden einzelnen Schritt bei der Umsetzung leichter erledigen, die erreichten Ergebnisse einfacher und exakter erfassen und Dinge viel leichter verbessern.
  2. Einen klaren (und einfachen) Plan haben. Wenn Sie einen ganz eindeutigen Plan haben, dem Sie leicht folgen können, verplempern Sie keine Zeit damit, sich immer wieder zu fragen, was Sie als nächstes tun müssen oder damit Sachen zu tun, die weniger einbringen als andere Aufgaben. Nebenbei gesagt ist es auch ziemlich schwer ein Ziel zu erreichen ohne einen Plan davon zu haben, wie man dieses Ziel erreichen will. Außerdem werden Sie feststellen, wenn Sie sich einen klaren (und nicht vergessen: einfachen) Plan erstellen, dass mindestens die Hälfte der Dinge, von denen Sie sicher waren, dass die notwendig wären, bei weitem nicht so wichtig sind, wie Sie dachten.
  3. Versuchen Sie nicht, sich Dinge zu merken. Sich Dinge zu merken, verbraucht eine Menge Gehirn-Power. Also hören Sie auf damit. Ich benutze eine einfache To-Do-Liste, um sicher zu sein, nichts zu vergessen. Und wenn mir eine Idee kommt, die mir nicht mehr aus dem Kopf geht, schreibe ich sie auf, dann brauche ich nicht mehr an sie zu denken.

Diese Ideen mögen sich im ersten Moment sehr simpel und bekannt anhören. Aber für mich machen Sie einen großen Unterschied aus und vielleicht helfen sie bei Ihnen ja auch.

Für mich war das eigentliche Problem mit diesen drei Ideen nicht, dass ich sie nicht gut fand, das Problem war mein eigenes Unvermögen, meine Gewohnheiten zu ändern. Ich dachte zwar: „Das ist eine tolle Idee, das werde ich ab sofort so machen.“ Aber ehrlich gesagt hat sich danach meistens nichts geändert.

Also setzen Sie irgendwelche konkreten Handlungen um, um diese Ideen wirklich in Ihr Leben zu implementieren. So ist es mir gelungen, heute ganz einfach alle Dinge in meinem Business tun zu können ;-)

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

P.S.: einen klaren und einfachen Plan erstellen ist ein wichtiger Teil dessen, was ich mit meinen Coaching-Kunden mache. Falls Sie daran interessiert sind, können Sie hier gerne mehr darüber erfahren: http://www.juergenschnick.de/coaching/

 

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8 Möglichkeiten wie Sie erfolgreicher bloggen - Tipp Nr. 4

In dieser Artikelreihe erfahren Sie, wie Sie die 8 wirkungsvollsten Tipps zum Bloggen dazu verwenden, mehr Traffic in Ihrem Blog zu bekommen und damit mehr Einnahmen für sich generieren. Das Ziel eines Blogs ist in erster Linie, die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen, ihnen zu vermitteln, worin Sie als der Inhaber des Blogs besonders gut sind und Ihr Wissen mit Ihrem Publikum zu teilen.

Heute geht es um den Aufbau einer profitablen Lead-Liste mit Hilfe Ihres Blogs und den richtigen Umgang mit dieser Liste.

 

Tipp Nr. 4 – Beginnen Sie Leads zu sammeln und Ihre Liste aufzubauen

Ja – beginnen Sie am besten jetzt sofort damit. Heute. Jetzt.

Der Aufbau einer treuen Leserschaft in einem Blog ist wichtig, was aber noch viel wichtiger ist, ist das Sammeln von Namen und Emailadressen (den sogenannten Leads) durch Ihren Blog. Leads sind grundsätzlich persönliche Daten, die Leute Ihnen geben, indem Sie Ihre Daten in Eingabefelder schreiben, um dafür von Ihnen etwas geschenkt zu bekommen.

Das Wichtige an den Leads ist, dass Sie ohne die Kontaktdaten der Leute keine Möglichkeit haben, später mit den Menschen zu kommunizieren, wenn Sie das tun wollen.

Wie viel Sie aus Ihrem Blog und damit aus Ihrem Geschäft herausholen können, hängt in erster Linie von der Anzahl der Leser Ihres Blogs und der Anzahl an Leads ab, die Sie zur Verfügung haben. Falls Sie es also bisher noch nicht getan haben, dann fangen Sie noch heute damit an, Ihre Leads Liste aufzubauen. Sie benötigen dazu einen Autoresponder, ich empfehle Ihnen www.flatrate-newsletter.de mit dem ich selber schon lange arbeite.

 

Qualität oder Quantität

Beim Aufbau einer Leads Liste müssen Sie immer im Hinterkopf haben, dass weniger der Umfang Ihrer Liste als die Qualität der Einträge, der Leads, wichtig ist. Was nützt Ihnen eine Liste mit 10.000 Leads, wenn nur 100 Leute davon überhaupt bereit sind, etwas bei Ihnen zu kaufen?

Wenn Sie den Autoresponder konfiguriert haben, setzen Sie einen sogenannten Opt-In-Block an gut sichtbarer Stelle in Ihren Blog und bewerben dort „Ihr Geschenk“. Dieses Geschenk kann ein kostenloses Ebook sein, ein Audio-Download, ein Video-Download, ein Software-Download und noch viele andere mögliche Dinge, seien Sie auch hier kreativ.

Achten Sie aber darauf, an Ihre Leads nur Dinge zu verschenken, die Ihnen auch wirklich gehören, am besten Dinge, die Sie selber produziert haben.

Soweit zum vierten Tipp in dieser Artikelreihe und zum Thema Leads. Im nächsten Tipp geht es dann um Ihre „goldenen Keywords“ für Ihren Blog.

 

Herzliche Grüße Ihr Jürgen Schnick

 

Hier finden Sie den Teil 1 dieser Artikelserie

Hier finden Sie den Teil 2 dieser Artikelserie

Her finden Sie den Teil 3 dieser Artikelserie

 

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