Überwinde dich selbst: wie Dein Ego Deine Kreativität sabotiert

Fotolia_80051_XSEine der stärksten Zerstörungskräfte kreativer Seelen ist ein überzogenes Ego. Viele Leute denken – wenn Sie das Wort „Ego“ hören – sofort an den „alles wissenden“ Manager, der den Raum betritt und darauf beharrt, dass alle ihr Leben umkrempeln und nur noch für seine Launen arbeiten.

Das ist natürlich nur eine Ausprägung von Ego, aber da gibt es wesentlich weniger offensichtliche Typen, bei denen wir aufpassen müssen, ihnen aus dem Weg zu gehen, falls wir unsere bestmögliche kreative Arbeit dauerhaft abliefern wollen.

Wirklich brillante Kreativität erfordert eine gewisse Risikobereitschaft, die Bereitschaft zu experimentieren und sich in unbekanntes Gebiet vorzuwagen, um großartige neue Ideen zu verfolgen.

Wenn ein überzogenes Ego zur Norm wird, könntest Du sehr unflexibel werden und nicht mehr bereit sein, das kleine persönliche Risiko auf Dich zu nehmen, das notwendig ist, um aus Deiner Komfortzone herauszukommen und Dich voll in Deine Arbeit zu stürzen.

Andere Typen schweben ständig nah an ihrer Sicherheitszone, weil sie lieber mit der Auffassung der Unverwundbarkeit leben, als ein Risiko auf sich zu nehmen und herauszufinden, dass auch sie Grenzen haben. Das ist normalerweise ein sicheres Rezept für schlechte Leistung, also hüte Dich vor diesen vom Ego angeheizten Gefahren, die in Verbindung mit kreativer Arbeit auftreten:

 

Ego-Falle Nr. 1 – das Opfer spielen

Ich kann mich an mehrere Fälle aus meiner Kindheit erinnern, wenn ich mit anderen ein Spiel spielte und es Uneinigkeit über die Regeln gab. Wenn dann die Diskussion immer heftiger wurde und die unsympathische Partei irgendwann einmal unweigerlich etwas in der Art sagte wie „Na gut! Dann nehme ich meinen Ball und gehe nach Hause!“ Die stiegen also lieber völlig aus dem Spiel aus, als flexibel genug zu sein, einen Kompromiss zu finden und weiter zu spielen.

Wenn auch nur wenige Menschen im beruflichen Umfeld wirklich so eindeutig mit ihrem Protest sein werden, sind die Ergebnisse vergleichbar. Alles findet nur auf eine subtilere, im Hintergrund ablaufende Art statt.

Wenn wir das Opfer spielen lautet unser interner Dialog etwa so „wenn die meinen Ideen nicht zuhören, werden ich denen einfach keine weiteren mehr mitteilen“ oder „es bringt nichts, so intensiv an diesem Projekt mitzuarbeiten, denn meine Bemühungen werden von niemandem ernst genommen.“

Auf den ersten Blick mag das gar nicht wie eine überzogene Form von Ego aussehen, ist es aber. Mit so einem Satz stellst Du Dein eigenes Geltungsbedürfnis über die Arbeit und über die Mission des gesamten Teams.

Unglücklicherweise bedeutet diese Art der Loslösung, dass Du Dich selber nicht voll in die Aufgabe einbringst und dadurch Deinen Beitrag gegenüber den anderen verweigerst. Du gestattest jemand anderem, Deine Bemühungen zu kontrollieren, anstatt Dein eigenes Engagement auszunutzen. Du musst deswegen ständig auf der Hut vor der „Opfer“-Stimme in Deinem Kopf sein und niemals zulassen, dass die dafür sorgt, dass Deine bestmögliche Leistung auf der Strecke bleibt.

 

Ego-Falle Nr. 2 – aggressives Verteidigen Deines Terrains

Wenn Du das Gefühl hast, dass jemand anderes sich unkontrolliert in dem, was Du als Deinen Einflussbereich betrachtest, ausbreitet dann hast Du das Bedürfnis, Deine fachliche Autorität zu schützen und zu verhindern, dass andere die Führung übernehmen.

Du magst Dir vielleicht sogar die Ideen anderer als Verdienst anrechnen, oder Dich weigern, denen zu gestatten im Rampenlicht zu stehen. Das kann auch als Zynismus oder extreme Kritik an der Arbeit von anderen rüberkommen.

Du bezeichnest dann Dinge sofort als „zu offensichtlich“ oder „amateurhaft“ um so dafür zu sorgen, dass Deine eigene Arbeit wertvoller erscheint.

Es besteht ein schmaler Grat zwischen der Zuversicht in das eigene Können und einem überzogenen Ego. Das Ego sagt „ich kann mich nicht irren“, während die Zuversicht sagt „ich bekomme das richtig hin“. Dier Zuversicht sagt „Ich bin wertvoll“ während das Ego sagt „ich bin unbezahlbar“. Das ist ein kritischer Unterschied in der Denkweise.

Achte darauf, ob Du grundsätzlich einen Beitrag leistest oder ob Du einfach nur versuchst den Status Quo zu erhalten. Ein wenig von Deinem „Terrain“ zu verlieren mag Die fürchterlich vorkommen, aber es ist eigentlich eine Gelegenheit, die Nase weiterhin vorne zu behalten.

 

Ego-Falle Nr. 3 – schnell beleidigt sein

Ist Dir schon einmal „dieser Mensch“ über den Weg gelaufen, der praktisch alles als persönlichen Angriff auslegt? Es spielt überhaupt keine Rolle, was Du zu ihm sagst, oder wie freundlich Du das tust, er wird es praktisch immer als Angriff auslegen.

Entsprechend betrachten manche Leute jede Meinungsverschiedenheit als ein Zeichen dafür, dass Du deren Kompetenz anzweifelst. Das sind beide sehr subtilen Anzeichen von überzogenem Ego.

Wenn Du Deine Selbstwahrnehmung über Deine Arbeit stellst, begibst Du Dich in Gefahr, Deine eigenen Anstrengungen selber zu kompromittieren. Zusammenarbeit ist vor allem deswegen so herausfordernd, weil die Anderen es irgendwann müde werden, einen Eiertanz aufzuführen. Du musst die Tendenz schnell beleidigt zu sein über den Haufen werfen und stattdessen die Möglichkeit in die Arme schließen, dass Meinungsverschiedenheiten oder widerlegende Informationen Dir die Möglichkeit bieten, Deinen Geist und Deine Fähigkeiten zu verbessern.

Natürlich gibt es einen richtigen und einen falschen Weg Kritik anzubringen. Die richtige Reaktion auf schlecht dargebrachte Kritik besteht nicht darin, beleidigt zu sein, sondern darin, eine hilfreiche Anregung abzugeben, wie Du in Zukunft gerne Feedback bekommen möchtest.

Lasse einfach nicht zu, dass die subtilen Effekte eines überzogenen Egos Dich der Früchte Deines Beitrags berauben. Ja, sei zuversichtlich, aber sei auch anpassungsfähig. Bring Dich voll in die Arbeit ein, aber sei auch bereit, widersprüchlichen Informationen und Meinungen ruhig zuzuhören. Wenn Du das tust, wirst Du wesentlich besser aufgestellt sein, um jeden Tag Deine bestmögliche kreative Arbeit abzuliefern.

Dein Jürgen Schnick

 

Ich kann nicht! Ich fühle mich wie ein Aasgeier!

7651319704_3bfca0cfb2_hNeulich wartete ich beim Friseur darauf, dass ich dran komme und hörte zwei Damen zu, die sich über einen Laden unterhielten, der demnächst für immer dicht macht. Es handelte sich um ein Familienunternehmen, das schon seit über achtzig Jahren bestand und die machten gerade einen Ausverkauf zur Schließung.

Die beiden diskutierten eine ganze Weile hin und her über Dinge, die sie dort in der Vergangenheit gekauft hatten. Die eine hatte geschliffene Gläser in dem Laden erstanden, die andere Weihnachtsdeko, all solche Dinge halt.

Die eine der Damen sagte, dass sie morgen nach der Arbeit mal dort vorbei gehen wird.

Die andere antwortete, dass sie das nicht könne. „Ich kann nicht!“ sagte sie. „Ich würde mich wie ein Aasgeier fühlen“.

Wir sind sehr häufig verdammt sicher, was unsere Kunden denken. Als Grundregel tendieren wir dazu, zu denken, dass „die Leute“ das mögen, was wir mögen und vor allem das, was wir gerne anbieten möchten.

Zum Beispiel Qualität. Wenn wir gerne ein bisschen mehr Geld verlangen wollen, als die anderen Typen, reden wir uns selber ein, dass die Leute Qualität haben wollen. Niemand will zum Discounter gehen! Die wollen alle Qualität! Ha, ha!

Oder persönliche Betreuung. Wenn wir eine kleine Bude sind und wir können das nicht tun, was die Großen tun können, reden wir uns selber ein, dass die Leute keine Großkonzerne mögen und dass die bereit sind, über unsere unmöglichen Öffnungszeiten hinwegzusehen und über die Tatsache, dass wir keinen Anrufbeantworter haben.

Oder – wie im Fall unseres Ladens da oben – der Preis. Jedermann liebt Schnäppchen. Geiz ist geil! Wir hängen große Preisschilder raus und die Leute kommen in Herden. In Schafherden würde manche gerne sagen.

Und wir reden uns ein, was „die Leute“ tun werden und was „die Leute“ mögen werden und was „die Leute“ haben wollen, weil das das vernünftig begründet und rechtfertigt, was wir sowieso tun wollten.

Das spricht uns frei von der Verantwortung darüber nachzudenken, dass unsere Begründungen bei weitem nicht so eindeutig sind, wie sie uns erscheinen. Wir reden uns ein, dass die Leute sich gerne wie Schafe verhalten und nicht intuitiv realisieren, dass sie sich wie Aasgeier fühlen, wenn sie sich zum Teil der „Schafherde“ machen.

Der Ausweg daraus besteht darin – falls es einen gibt – sich selber zu fragen, was die Leute NICHT mögen werden. Frag Dich, was das genaue Gegenteil von Deinen eigenen Vorlieben ist.

Wenn Dich das zu einer akzeptablen Möglichkeit führt, dann ist das kein Signal dafür, dass du Deinen bisherigen Plan auf den Müll werfen sollst, aber dafür, dass Du ihn überdenken solltest.

Im Fall unseres Ladens hätte zum Beispiel eine stärkere Ausrichtung des Marketings auf die Feier des bevorstehenden Ruhestandes oder von 80 wunderbaren Jahren die ganze Sache deutlich positiver dargestellt. Möglicherweise mit einem kleinen bitteren Beigeschmack, aber auf jeden Fall sehr viel besser als offen dargestellte Verbitterung. Eine Möglichkeit, den Leuten eine gute Erinnerung zu hinterlassen, an die die sich auch später noch gerne erinnern.

Stattdessen fühlt es sich an, als wenn man Unglück eines guten Freundes absichtlich profitieren würde, wenn man dort hingeht und noch etwas kauft.

Hätten die das wissen müssen? Ich habe keine Ahnung. Aber sie hätten fragen können.

Denk intensiv darüber nach, falls Du jemals vor der Entscheidung stehst „komplette Preissenkung“ oder „Zahl was Du kannst“ in Deinem Business einzuführen. „Andere am Wohlstand teilhaben lassen“ fühlt sich wesentlich positiver an als „hier kannst Du einkaufen, auch wenn Du eigentlich schon pleite bist“.

Ich freue mich auf Deinen Kommentar

Dein Jürgen Schnick

Wie Sie am besten Ihre Zeit einteilen und Ihre Arbeit

iStock_000002162622XSmall„Wie findet der nur die Zeit, sich jede Woche mit zehn Kunden zu treffen und seinen Jahresumsatz schon im ersten Quartal zu erreichen?“ fragte mich gestern ein befreundeter Vertriebler mit Blick auf einen unglaublich produktiven Kollegen. „Ich finde kaum die Zeit, fünf Termine pro Woche zu machen und dabei meinen ganzen Papierkram erledigt zu bekommen, ohne dass dabei mein Schlaf zu kurz kommt“ fügte er hinzu.

„Wie schafft der das, bei strategischen Vertriebswettbewerben ganz vorne zu stehen, sich mit den wichtigen Führungskräften zu vernetzen und trotzdem nur 40 Stunden pro Woche zu arbeiten?“ beklagte sich ein Manager über seinen Kollegen, der auf der Karriere-Schnellstraße unterwegs ist. „Nach einem Tag voller Projekt-Meetings ist das maximale, was ich schaffe, spät in der Nacht reaktiv auf Emails zu antworten, anstatt proaktiv meine Abteilung weiter zu entwickeln.“

Hier ist das Geheimnis: Dein Kollege, der Dir scheinbar mühelos weit voraus ist, hat gelernt zu erkennen was wirklich zählt und sich genau darin auszuzeichnen – und in allen anderen Dingen nicht danach zu streben perfekt zu sein.

Sehr wahrscheinlich wird der höchst produktive Verkäufer in Deinem Team nicht einmal die Hälfte der Zeit für seinen Papierkram opfern wie Du das tust. Ja, möglicherweise ist er da ein wenig nachlässig, aber niemanden stört das, weil er immer seine Umsatzziele weit übertrifft.

Der Manager, der es geschafft hat, die Aufmerksamkeit der Top-Führungsetage auf sich zu ziehen verschickt möglicherweise Emails mit nicht besonders guter grammatikalischer Struktur und lehnt Einladungen zu taktischen Meetings schon mal ab. Aber wenn ein Projekt oder Meeting wirklich wichtig ist, ist er dabei und steht dort voll im Mittelpunkt.

Falls Du jetzt schockiert bist und das Gefühl hast, dass so etwas total unfair ist, würde ich mal annehmen, dass Du früher in der Schule sehr gute Ergebnisse hattest, weil dort der Perfektionismus so stark unterstützt wird.

Ich kann das nachempfinden. Ich war ein ziemlich guter Schüler ab der 10. Klasse und bis zum Abschluss an der Uni, der alles tat, was notwendig war, um Arbeitsergebnisse auf einem Level zu produzieren, mit dem meine Professoren und Lehrer zufrieden waren. Allerdings funktionierte diese Strategie nur bis zum Abschluss des Studiums. Bis zum Diplom bescheinigte man mir ein außergewöhnliches Leistungsniveau und ich war froh, dass sich das in meinem Fall durch Stipendien und diverse Jobangebote bezahlt machte.

Die Regeln änderten sich, als ich vor mehr als sieben Jahren mein eigenes Business aufmachte. Mir wurde bald klar, dass ich wenn ich immer 1A-Qualitätsarbeit abliefere, ich damit meinen eigenen Erfolg schmälere. An diesem Punkt realisierte ich für mich, dass ich mich wesentlich mehr auf meine Stärken konzentrieren muss.

Wie Tom Rath in seinem Buch „Entwickle Deine Stärken mit dem Strengthfinder“ sehr weise erläutert, kann man viel mehr Erfolg haben, wenn man sich voll auf die eigenen Stärken stützt, anstatt permanent zu versuchen, die eigenen Schwächen zu verbessern.

Die Wichtigkeit vorsätzlicher Entscheidungen darüber zu erkennen, wofür ich mehr Zeit und Energie investieren will, um so absolute Qualitätsarbeit abzuliefern und wann weniger als perfekte Erledigung sich mehr für mich auszahlt, hatte eine tiefe Wirkung auf meinen Erfolg und auf meine Fähigkeit meine Klienten und Kunden zu unterstützen, die sich völlig überfordert fühlten.

Wenn ich mit meinen Coaching-Klienten spreche, die Probleme mit Überlastungen haben – gleichgültig ob es sich dabei um Studenten oder Consulter, Anwälte oder Kleinunternehmer handelt – kommt ein Thema immer wieder hoch: sie finden nicht die Zeit um alles zu schaffen. Und damit haben sie vollkommen Recht: niemand hat die Zeit für alles. Bei der heute vorherrschenden Arbeitsgeschwindigkeit und der Menge an Input in unserer modernen Gesellschaft, ist Zeitmanagement tot. Es ist gar nicht mehr möglich, alles unterzubringen – ganz egal, wie effektiv man arbeitet.

In meiner persönlichen Zeitinvestierungs-Philosophie, ermutige ich Individuen, Zeit als die limitierte Ressource zu betrachten, die sie ist und sie so zu zuweisen, dass das mit deren persönlicher Definition von Erfolg zusammen passt. Das führt zu einer ganzen Anzahl recht praktikabler Auswirkungen:

  1. Entscheide wofür Du keine Zeit zur Verfügung stellen willst: angenommen, Du hast ein begrenztes Zeit-Budget, hast Du nicht die Fähigkeit, alles zu tun, was Du tun möchtest, gleichgültig, wie effektiv Du bist. In dem Moment, in dem Du Dir das klar gemacht hast, reduziert sich sofort Dein Stress und Dein Gefühl der Unzulänglichkeit. Zum Beispiel könnte das in Deinem beruflichen Umfeld bedeuten, dass Du Deine Zeit in irgendwelchen Ausschüssen reduzierst und persönlich könnte das dazu führen, dass Du jemanden engagierst, der die Rasenpflege übernimmt oder der Dein Hausbauprojekt managed.
  2. Die Zeit strategisch aufteilen: Grenzen dabei zu ziehen, wie und wann Du Zeit in Deine Arbeit und in Dein privates Leben investierst, hilft Dir dabei, sicherzustellen, dass Du in jeder dieser Kategorien die passende Investition machst. Meiner Meinung sind die zwingendsten Gründe, nicht in unendlichen langen Arbeitstagen kaputt zu gehen die, dass diese Investition in zeitliche Ressourcen Dich mit unzureichenden Mitteln für Aktivitäten wie Sport, Schlaf und Beziehungen zurück lässt.
  3. Richte automatische Zeitinvestitionen ein: genauso wie Du finanzielle Investitionen automatisierst, so dass zum Beispiel regelmäßig bestimmte Summen in einen Fonds eingezahlt werden, können Deine täglichen und wöchentlichen Routineaufgaben so gut wie automatisiert werden. Du kannst Dich zum Beispiel an zwei Nachmittagen pro Woche mit einem immer wiederkehrenden Termin mit Dir selber verabreden, um an Deinen wichtigsten Projekten zu arbeiten und außerhalb der Arbeit kannst Du Dich in einem Fitness-Club anmelden, damit Du Dich mies fühlst, wenn Du nicht mindestens dreimal pro Woche dort erscheinst und schwitzt.
  4. Trachte nach einem durchgehend ausgewogenen Zeit-Budget: bei den üblichen Höhen und Tiefen des Lebens kannst Du nicht davon ausgehen, dass Du immer ein absolut ausgewogenes Zeit-Budget haben wirst, aber Du kannst danach streben, ein durchschnittlich ausgewogenes zu haben. Über einen Zeitraum von ein oder zwei Wochen betrachtet, sollte Dein zeitliches Investment deutlich Deine Prioritäten widerspiegeln.

Wenn Du erst einmal Deine Zeit vernünftig verteilt hast, musst Du noch die Arbeit in jeder der Kategorien entsprechend unterschiedlich angehen. Wie ich schon erklärt habe, hält das Bestreben in allem nur 1A-Qualität zu liefern, Dich davon ab, den größeren Teil Deiner Zeit in die Dinge zu investieren, die Dir den größten Gewinn für Deine Investition bringen. Deswegen habe ich für mich und meine Klienten eine Technik entwickelt, die dabei hilft, Perfektionismus und falsche Verteilung Deiner 24 Stunden an sieben Tagen die Woche zu verhindern:

Wenn Du an ein „To Do Ding“ heran gehst, solltest Du erst überlegen, ob es sich dabei um eine Investition handelt, um etwas neutrales oder um eine „Optimierungs-Aktivität“. Investitions-Aktivitäten sind alle Bereiche, bei denen ein gesteigerter Zeitaufwand und eine höhere Qualität bei der Erledigung der Arbeit zu überdurchschnittlich besserer Amortisation führen wird. So ist zum Beispiel strategische Planung so eine Investitions-Aktivität, oder Freizeit mit den Leute zu verbringen, die man liebt. In diesen Bereichen musst Du nach 1A-Qualität bei der Arbeitserledigung streben. Neutrale Aktivitäten müssen einfach nur angemessen erledigt werden: mehr Zeitaufwand bedeutet bei ihnen nicht notwendigerweise eine wesentlich höhere Amortisation. Ein Beispiel dafür kann die Teilnahme an Projekt-Meetings sein oder ins Fitnessstudio zu gehen. Das sind Dinge, die getan werden müssen, aber dafür reicht eine normale Ausführungsqualität völlig aus. Optimierungs-Aktivitäten sind die, bei denen zusätzlich investierte Zeit nicht zu irgendeinem Mehrwert führt und Dich nur davon abhält, mehr wertsteigernde Aktivitäten auszuführen. Bei diesen Dingen reicht eine Ausführung in gerade so nicht mangelhafter Qualität aus – je schneller Du sie erledigst, umso besser. Die meisten grundsätzlichen verwaltungstechnischen Papierkramarbeiten und Besorgungen gehören in diese Kategorie.

Das große Hauptziel ist es, die Zeit für Optimierungs-Aktivitäten soweit zu reduzieren, dass Du die Zeit für Investitions-Aktivitäten maximieren kannst. Ich habe festgestellt, dass diese Technik es Dir gestattet, perfektionistische Tendenzen zu überwinden und mehr in die Dinge zu investieren, was wirklich wichtig ist, so dass Du sowohl Deine berufliche als auch Deine persönliche Effektivität steigern kannst.

Auf der taktischen Ebene hier noch ein paar Tipps, wie Du diese Techniken in der Praxis umsetzen kannst:

  • Am Wochenanfang solltest Du ganz klar und deutlich die wichtigsten Investitions-Aktivitäten festlegen und Zeit in Deinem Terminkalender dafür reservieren, so dass Du diese möglichst bald in der Woche erledigt hast und möglichst früh an den jeweiligen Tagen daran arbeitest.
    Das zwingt Dich auf ganz natürliche Weise, alles andere in der übrig bleibenden Zeit zu erledigen.
  • Wenn Du Dir Deine tägliche To Do Liste ansiehst, schreib ein „I“, „N“ oder „O“ neben jede Aufgabe und verteil dann Deine Zeit entsprechend, also so in der Art: vier Stunden für die „I“ Aktivität, drei Stunden für die „N“ Aktivitäten und eine Stunde für die „O“ Aktivitäten.
  • Wenn Du beginnst, an etwas zu arbeiten und feststellst, dass es länger dauern wird, als erwartet frag Dich selber: „Welchen Gegenwert und/oder welche Gelegenheitseinbuße bringt es, mehr Zeit in diese Aktivität zu investieren?“ Wenn es eine „I“ Aktivität ist und der Wert groß ist, mach weiter damit und streich dafür Zeit bei Deinen N und O-Aktivitäten. Wenn es eine N-Aktivität ist und nur ein kleiner Mehrwert entstehen würde oder eine O-Aktivität und mehr Zeit damit zu verbringen würde Dich davon abhalten, wichtigere Dinge zu tun, delegiere es oder halte an und mach es später fertig, wenn Du freie Zeit dafür hast.
  • Wenn Du ein Zeitkonto führst oder die Zeit, die Du für die Dinge brauchst im Kalender notierst, kannst Du auch über die vergangene Woche zurück blicken und herausfinden, ob Du Deine Zeit auch wirklich so investiert hast, dass Du den Gegenwert für Deine Investition wirklich optimiert hast.

So, jetzt bist Du dran. Schreib mir in einem Kommentar, ob diese Vorgehensweise etwas für Dich ist und welche Erfahrungen Du mit Zeitplanung gemacht hast.

Viele Grüße

Dein Jürgen Schnick

 

Am Anfang steht das Design

zuerstIch möchte Dich gleich zu Anfang warnen – ich werde mir in diesem Artikel heute selber widersprechen.

Aber es geschieht für einen guten Zweck.

Lies einfach weiter und Du wirst etwas ziemlich wichtiges darüber lernen, Dein eigenes Business richtig zu vermarkten und wie Du es hinbekommst, Dir einen Markennamen aufzubauen, an den sich die Leute wirklich erinnern und an welcher Stelle dabei das Design ins Spiel kommt.

 

Für Interessenten ist am Anfang das Design am wichtigsten

Der erste Eindruck, den Dein Marketing macht, ist rein visuell.

Bevor auch nur ein einziges Wort gelesen wurde, bevor Deine Headline irgendeine Wirkung zeigen kann, bevor auch nur das kleinste Stück Content konsumiert wird – sehen Deine Besucher Deine Seite.

Ganz gleich ob als Print-Werbung oder Im Web, es wird zuerst visuell wahrgenommen.

Und das ist die Prämisse von meinem Business: dass strategisches Marketing, gepaart mit gutem Design, Deinem Business einen Wettbewerbsvorteil verschafft.

So kannst Du Dich von der Masse abheben. So bekommst Du Deine Interessenten dazu, Dein Business als die beste Lösung zu betrachten. So baust Du Dir eine richtige Marke auf.

 

Für Kleinunternehmer sollte das Marketing am wichtigsten sein

Jetzt kommt der Widerspruch.

Wenn Du Dir Dein Marketing aufbaust, ist das schlimmste, was Du tun kannst, mit dem Design anzufangen. Denn Design, das ohne eine stabile Marketing-Grundlage erstellt wird ist – gleichgültig wie hochglänzend oder aufwändig es ist – wie eine Staubwolke.

Bevor Du also ein einziges Pixel auf eine Website bringst oder einen Tropfen Tinte aufs Papier, musst Du Dir zuerst die Arbeit machen, eine solide Marketingbasis unter Dein Design zu legen.

So eine beständige Marketingbasis besteht aus:

Einem tiefen Verständnis Deines idealen Kunden: wer sind die,  was motiviert die, welche Probleme oder Herausforderungen haben die, die Dein Business lösen kann.

Ein sorgfältig ausgewählter Name für Dein Business und eine passende Tagline. Der Name und die Tagline sollten deutlich erklären, wem Du hilfst und was Du anzubieten hast.

Das Versprechen Deiner Marke. Das was andere auch gerne als Deinen USP (unique selling proposition) bezeichnen (oder was Seth Godin „Lila Kuh“ nennt).

Wenn Dein Marketing nicht funktioniert, kommt das fast immer daher, dass eines dieser Teile nicht „richtig“ ist.

Entweder hast Du die Marketingarbeiten „hinter den Kulissen“ nicht (oder nicht richtig) gemacht, mit denen Du herausfindest, wen Du erreichen willst und was Du vorhast dem zu sagen.

Oder Dein Design ist nicht in Ordnung.

Es turnt die Leute schon ab, bevor die auch nur das erste Wort auf Deiner Website gelesen haben. Du überreichst denen eine Visitenkarte und die stecken sie sich in die Jackentasche und haben sie auch schon wieder vergessen.

Aber Du liest ja hier bei erfolgs-blogging.de weil Du Dein Marketing aufpolieren willst, Dein Design verbessern – oder beides.

 

Wie ist das bei Dir?

Ich würde mich freuen, zu erfahren, woran Du gerade arbeitest. Würdest Du so nett sein und es mir in ein paar Worten in einem Kommentar erzählen?

 

Herzliche Grüße

Jürgen Schnick

 

Das Handwerkszeug fürs Online-Marketing-Business

iStock_000016196682XSmallDas Werkzeug, das ich benutze, um mein Online Business zu betreiben

Hier auf dieser Seite findest Du Reviews über die Software und die Dienstleistungen mit denen ich jeden Tag arbeite und die ich sowohl für mein eigenes Business als auch für meine Kunden einsetze.

Zu jedem Produkt gibt es hier immer zwei Links. Der eine Link ist die von mir „Tipp-Version“ genannte Version – der ohne einen Cent Kosten für Dich – mir ein wenig kleines Geld in meine Tasche spült. Ich würde es sehr zu schätzen wissen, wenn Du diesen Link benutzt, wenn das für Dich in Ordnung ist. Ein kleines Zusatzeinkommen macht es mir leichter, Dir auch weiterhin alle die Informationen hier auf dieser Seite zur Verfügung stellen zu können.

Falls Du das nicht möchtest, ist das für mich völlig in Ordnung: ich stelle auch noch einen „normalen“ Link zu den Produkten zur Verfügung. Wenn Du auf den klickst, bringt mir das kein Affiliate-Einkommen. Wie auch immer, beide Klicks bringen Dich direkt auf die Produktseite.

Alle Tools, die ich in diesem Bereich hier empfehle, sind von mir persönlich getestet worden.

Ich habe vorher immer sehr intensiv recherchiert und spreche in meinen Reviews immer die guten, die schlechten und die ganz schlimmen an. Mein Ziel ist es, dass Du die Vor- und Nachteile jedes dieser Produkte und Dienstleistungen verstanden, bevor Du eines davon kaufst.

Wenn Du irgendwelche Fragen hast oder weitere Informationen brauchst, kannst Du mich jederzeit kontaktieren.

Und hier geht es zur Seite mit meinem Handwerkszeug.

Jürgen Schnick

Internetdienste

6 bis 7 Minuten – die perfekte Länge für Unterrichts-Videos!

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6 bis 7 Minuten – die perfekte Länge für Unterrichts-Videos!

In meinem Leben habe ich schon deutlich mehr als viele Lektionen von 45 Minuten Länge „durchgesessen“.  Haben Sie gemerkt, dass ich das „durchgesessen“ ironisch gemeint habe? Ob ich dabei immer wirklich engagiert zugehört habe? Wahrscheinlich nicht.

Ist es überhaupt realistisch möglich, eine volle Unterrichtsstunde von 45 Minuten voll engagiert durchzustehen? Wahrscheinlich nicht.

Wie sieht es dann wohl mit der Maximierung der Aufmerksamkeit bei einem aus großer Distanz  (sowohl geografischer  als auch oft persönlicher Distanz) gehaltenen Onlinekurs aus? Ist es dann wirklich eine gute Strategie, Videolektionen mit 50 oder mehr Minuten Länge herzustellen? Wahrscheinlich nicht.

Schauen wir uns doch zuerst einmal an, wie die Leute heute häufig Tag für Tag online Videos „konsumieren“. Viele von uns schauen sich Trailer für neue Kinofilme an, wir schauen unsere Lieblings TV-Show einen Tag nach der eigentlichen Ausstrahlung an, wir betrachten lustige Videos, die wir bei Facebook entdeckt haben, wir schauen uns  im Internet die Highlights des letzten Bundesliga-Wochenendes an. Wir sehen Musikvideos, wir schauen Nachrichten-Segmente an, in denen Interviews enthalten sind, wir sehen Filme bei YouTube und Netflix, manchmal betrachten wir Werbevideos (meistens weil wir dazu gezwungen werden), wir staunen bei Anleitungsvideos auf YouTube, wie einfach manche Sahen gehen, wenn man weiß wie. Wir sehen einen lustigen Ausschnitt aus der Late Night Show von gestern und so weiter.

Wenn Sie mal all diesen Videokonsum zusammen basteln, um so zu versuchen, die durchschnittliche Länge der von uns online angesehenen Videos herauszubekommen, werden Sie wie ich der Meinung sein, dass die durchschnittliche Länge von Online-Videos, die die meisten von uns sich ansehen, eher kurz ist. Die netten Jungs von OneProduction haben da mal diese Infografik zusammengestellt, die das sehr gut illustriert. Der Durchschnitt ist eindeutig kurz. Also werden wir am stärksten an kürzere Videos gewohnt sein, wenn wir online Videos betrachten.

Als zweites sehen wir uns dann mal Videos im Zusammenhang mit Wissensvermittlung an. Ein bisher unbekanntes Konzept zu erlernen ist ein ganz anderes Ding als Videos mit sprechenden Hunden zu schauen, oder darüber wie jemand zu Tode erschreckt wird.

Aber was ist denn nun die ideale Videolänge im Zusammenhang mit Aus- und Fortbildung? Philip Guo von der Universität of Rochester hat dazu seine wissenschaftlichen Erkenntnisse veröffentlicht und darin eine Analyse von Videos betrachtet, die im Mathematikunterricht und in wissenschaftlichen Kursen eingesetzt werden.

Seine Botschaft, die ich aus seinen Analysen mitgenommen habe, lautet „das durchschnittliche Engagement bei der Betrachtung jeder Art von Video erreicht bei 6 Minuten das Maximum, gleichgültig, wie lang das Video insgesamt ist“. Außerdem hat er festgestellt, dass je länger das Video ist, umso weniger Engagement zeigen die Studenten durchschnittlich von Anfang an.

Wenn Sie also Online Kurse mit Videos erstellen wollen, in denen Ihre Kunden etwas beigebracht bekommen sollen, dann machen Sie die einzelnen Videos nicht länger als 6 – 7 Minuten lang, wenn das möglich ist. Überlegen Sie sich, ob die Strategie des Herunterbrechens Ihrer langen Videos in kürzere Segmente machbar ist und wahrscheinlich tun Sie Ihren Lernenden damit einen großen Gefallen.

Was sagen Sie zu diesen Erkenntnissen? Wird das die Art Ihrer Lernvideos ändern?

Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare.

Ihr Jürgen Schnick

Wie Sie sich eine Liste mit zugänglichen Leuten aufbauen

http://www.gratisography.com/

Wie Sie sich eine Liste mit zugänglichen Leuten aufbauen

Mehr als 33% der Kleinunternehmer im deutschsprachigen Raum bezeichnen bereits Email als ihren erfolgreichsten Werbekanal.

Der Grund dafür ist der, dass sich beim Email-Marketing alles um „Erlaubnis“ dreht. Deswegen hat der englische Begriff dafür auch die gesamte Art des Marketing geprägt und „permission marketing“ ist längst fester Bestandteil des Marketing-Mix aller Großunternehmen.

Leuten Werbung zu schicken, die sich anmelden, um diese zu erhalten, ist viel effektiver als jede andere Art von sogenannter Push-Werbung (Anzeigen, Fernseh-Spots, was auch immer).

Deswegen will ich Ihnen heute ein paar Tipps geben, wie Sie die Liste Ihrer Subscriber aufbauen und wachsen lassen können.

Hier erfahren Sie von mir, wie Sie das mit Getresponse machen und wie Sie neue Subscriber in zahlende Kunden umwandeln.

 

Schritt Eins: bitten Sie um Erlaubnis

Wenn Sie noch neu im Email-Marketing sind, ist das das Erste, was Sie sich merken müssen: es geht um auf Zustimmung basierte Emails. Es geht um Emails, die an die geschickt werden, die sich vorher dafür angemeldet haben, um diese Emails von einer ganz bestimmten Organisation oder einem Individuum zu erhalten.

Das ist eine zwingend erforderliche Voraussetzung für jeden erfolgreiche Email-Marketing-Aktivität.

Schritt Zwei: Importieren Sie Ihre Liste und installieren Ihr Web-Formular

Es gibt übrigens keinen einzigen Grund, mit dem Aufbau Ihrer Liste noch eine einzige weitere Minute zu warten. Loggen Sie sich in Ihren Getresponse-Account ein und befolgen Sie dort diese beiden ganz einfachen Schritte:

Sie haben bereits eine Liste?

Importieren Sie sie in Ihren Account und zwar mit Hilfe des absolut einmaligen List Boosters von Getresponse. Dort lernen Sie auch gleich die 16 Wege kennen, die Ihnen dabei helfen werden, die Zahl Ihrer Subscriber zu erhöhen.

Sie wollen sich erst noch eine Liste aufbauen?

Dann installieren Sie das Webformular auf Ihrer Website, Ihrem Blog oder bei Facebook auf Ihrer eigenen Seite. Das ist übrigens heute viel einfacher als jemals zuvor und zwar mit Hilfe des Form Builders.

 

Schritt Drei: machen Sie den Zusatz-Schritt

Wenn Sie die Grundlagen drauf haben, sorgen Sie dafür, auch noch den kleinen Zusatzschritt zu machen und so Ihre Liste viel schneller wachsen zu lassen, als alle Ihre Wettbewerber. Sammeln Sie Kundendaten überall, auf Messen, im Laden an der KASSE; AUF Social Media Seiten und in Blogs.

 

Schritt Vier: Tragen Sie sich jetzt ein

Jetzt wissen Sie, wie einfach das geht. Tragen Sie sich jetzt hier in meine Liste ein (Sie bekommen sogar noch etwas geschenkt). So bekommen Sie regelmäßig interessante Infos.

Zum Beispiel darüber, wann meine Webinar Reihe zum Thema Listenaufbau fertig ist. Das wird nicht mehr lange dauern und als Listenmitglied erfahren Sie es zuerst und nur als Listenmitglied bekommen Sie von mir natürlich vorher und zum Freundschaftspreis Zugang zu diesem und allen weiteren Produkten, die da noch kommen.

Jetzt hier für die Liste von Erfolgs-Blogging anmelden.

 

Dankeschön!

Ihr Jürgen Schnick

 

 

7 Gründe warum Ebooks perfekte Botschafter Ihrer Marke sind

http://splitshire.com/app-store-on-macbook-air/

7 Gründe warum Ebooks perfekte Botschafter Ihrer Marke sind

Sie sitzen da gerade vor einer wunderbaren Maschine, die in der Lage ist, etwas zu schaffen, mit dem Sie den Ruf Ihres Markennamens in die ganze Welt hinaus tragen können.

Das glauben Sie nicht?

Ich werde es Ihnen in diesem Artikel beweisen.

Ihr Computer ist in der Lage wirkungsvolle PDF-Dokumente herzustellen – Ebooks – die mit Ihren Interessenten kommunizieren, diese überzeugen und dann von Interessenten in Kunden verwandeln.

Selbstverständlich können Sie auch noch Ebooks für diese Geräte, die man E-Reader nennt, herstellen und die dann bei Amazon und über den iBookstore von Apple verkaufen.

Aber heute geht es mir hier um Ebooks in PDF-Form, die schnellste, einfachste Methode um sich von einem nicht veröffentlichten in einen veröffentlichten Buchautoren zu verwandeln.

ACHTUNG: wenn Sie dazu neigen, das Ebook zu verzögern, dass Sie eigentlich schon die ganze Zeit schreiben wollten, lesen Sie am besten hier nicht weiter. Denn mein Ziel ist es, Sie so scharf auf Ebooks zu machen, dass Sie noch diese Woche bereit sind, mit dem Schreiben loszulegen.

 

1. PDF Ebooks sehen auf allen Betriebssystemen gleich aus

PDF Ebooks können auf allen Windows PC und Mac OS PCs gleich gut gelesen werden und sie sehen auf beiden Maschinen ziemlich gleich aus. Sie sehen auch auf einem iPad so aus, einem Kindle E-Reader, einem Desktop PC und einem Notebook.

Es gibt keinerlei Einschränkungen darin, ein Ebook zwischen allen diesen Geräten hin und her zu schieben. Das heißt, Ihre Leserinnen und Leser können sich dasselbe Ebook auf allen diesen Geräten ansehen, wenn sie das möchten.

 

2. Sie können komplett digital oder komplett auf Papier sein oder eine Kombination aus beidem

Ist Ihnen das schon einmal passiert? Sie lesen ein Ebook am Bildschirm und da gibt es ein paar ganz besonders wichtige Seiten, die Sie gerne als Papier hätten. Vielleicht ein paar Arbeitsblätter, die Sie gerne ausdrucken wollen, um sie dann auszufüllen oder ein paar Seiten, die Sie sich gerne zum gelegentlichen Nachschlagen abheften möchten, oder die Sie sich gerne neben die Tastatur legen wollen, damit Sie sie nicht vergessen.

Bei einem PDF Ebook ist das ganz einfach – Sie schicken die benötigten Seiten einfach an Ihren Drucker und schon haben Sie sie in der Hand. Versuchen Sie das mal bei einem Kindle oder iPad! (Glauben Sie mir, da geht das nicht!).

Ihren Lesern wird das gefallen.

Als Erschaffer Ihres Ebooks können Sie einen ganz dezenten Markenbotschafter aufbauen, der nicht nur einfache Informationen kommuniziert, sondern durch kleine Preisfragen, Checklisten, Übersichtstabellen und so weiter zu Interaktion ermuntert.

 

3. Für Grafiken gibt es praktisch keine Grenzen

Wenn Ihr Thema schon von sich aus sehr visuell angelegt ist, oder Sie einfach dafür sorgen wollen, dass Ihre Seiten durch Fotos, Illustrationen, Charts und Grafiken interessanter werden, sind Ebooks die perfekte Basis dafür. Sie können Seiten voller Bilder und Grafiken haben, vollfarbige Seiten, die gleichgültig, womit man sie betrachtet, immer gleich gut aussehen.

Natürlich können Sie auch bei Ebooks im E-Reader Stil Grafiken und visuelle Elemente einsetzen. Aber diese Technologie ist noch so neu, dass deren Formatierung ziemlich trickreich und kniffelig sein kann.

PDF Ebooks kennen solche Probleme nicht. Ihre Grafiken, Fotos und der Text bleiben immer exakt an der Stelle, wo Sie sie platziert haben, völlig gleichgültig, wie groß oder klein Ihr Leser Ihre Ebook-Seite auf seinem Gerät grade verkleinert oder vergrößert.

4. Ebooks können einfach von Ihnen selber hergestellt werden und sind einfach aktuell zu halten

Wenn Sie Ihr PDF Ebook mit Hilfe der Software erstellen, die Sie auf Ihrem eigenen PC haben, ist das Editieren und Aktualisieren ein Kinderspiel. Sie öffnen einfach das Originaldokument, machen Ihre Änderungen und speichern ein neues PDF ab. Sie sind von niemandem abhängig, der jede noch so kleine Änderung für Sie durchführen muss.

Ich bin ein großer Freund von OpenOffice um PDFs herzustellen. Das ist kompatibel mit allen Plattformen, Sie können es also installieren und nutzen, gleichgültig, welches Betriebssystem Sie haben. Und es ist Open Source Software, was heißt, dass dieses leistungsfähige Paket aus Textverarbeitung, Grafikbearbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentations-Software absolut kostenlos ist.

5. Es ist kinderleicht Ihre Ideen überall zu verteilen

Sie möchten gerne dafür sorgen, dass man überall über Ihr Unternehmen spricht, dass Ihre neuen Ideen oder Ihre absolut geniale Problemlösung überall bekannt wird? Dann nehmen Sie ein Ebook, um der Welt das mitzuteilen. Diese Dinger sind die idealen Botschafter für Ihre Marke, denn sie können „grenzüberschreitend“ zwischen Computern, Ländern und Betriebssystemen genutzt werden.

Sie zu verbreiten ist ganz einfach: setzen Sie einen Link auf Ihre Website, schicken Sie sie als Anhang zu Ihren Emails raus oder posten Sie sie in den sozialen Medien. Sie können sogar ganze Ebooks bei SlideShare hochladen, wenn Sie wollen.

Sie brauchen weder einen Reisepass noch einen Flug mit Jetlag, um Ihre Ebooks auf die andere Seite dieser Welt zu bringen.

6. PDF Ebooks sind echte Gestaltwandler

PDF Ebooks können viele unterschiedliche Gestalten annehmen. Sie können auf horizontalen oder auf vertikalen Seiten gestaltet werden. Sie können Sie so einstellen, dass sie wie eine Art Handbuch für die Hosentasche gefaltet werden können oder Sie erschaffen sie so, dass man sie als kleine Poster verwenden kann.

Sie können komplett nur aus Text bestehen, oder nur aus Bildern, oder einer Mischung aus beidem. Sie können Checklisten, Präsentationen, Handbücher, Spezialreporte und sogar Comics als Ebooks herstellen. Ebooks sind wirklich Gestaltwandler und das befreit Sie davon, all Ihr kreatives Denken dafür zu verschwenden, wie Sie später Ihre Botschaft am attraktivsten und effektivsten visuell formatieren könnten.

 

7. Sie können sich viral verteilen, als Opt-IN-Geschenk verteilt werden oder Sie können sie verkaufen

Sie wollen Ihre tolle neue Idee mit anderen teilen oder sich einfach erheben, um der Welt Ihr Versprechen mitzuteilen? Dann erstellen Sie ein hilfreiches, nützliches Ebook, das man sich herunterladen kann und das dann leicht überall zu benutzen ist.

Sie möchten sich gerne eine Email-Liste aufbauen? Entwickeln Sie ein Ebook aus der Kategorie „Informationsquelle“, das die drängendsten Fragen Ihres Zielmarktes bezüglich Ihres Expertengebietes beantwortet. Bitten Sie dann die Leute, Ihnen als Gegenleistung für dieses Ebook, ihre Emailadresse zu geben und bauen Sie sich so eine Liste mit Leuten auf, mit denen Sie in Kontakt bleiben können und denen Sie immer mal wieder Ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten können.

Sie wollen zusätzliches Einkommen? Schreiben Sie ein Ebook mit wertvollen und nützlichen Informationen, die das Leben Ihrer Leser angenehmer machen, deren Geschäft optimiert oder deren Zukunft positiv verändert. Veranstalten Sie einen „Launch“ drum herum und vermarkten Sie es im Laufe der Zeit wieder und wieder und sichern Sie sich so ein zusätzliches Einkommen.

Sind Sie bereit für Ihren eigenen Markenbotschafter? Mein kleiner Kurs „So erstellen Sie Ihr eigenes Ebook und verkaufen es wie geschmiert“ macht es Ihnen ganz leicht, fantastische PDF Ebooks herzustellen und zu verkaufen.

Viel Erfolg!

Ihr Jürgen Schnick

 
 

5 Fragen die Sie sich stellen müssen bevor Sie einen Online-Kurs anbieten

Fotolia_9011840_XSHilfreiche Tools wie WP Courseware werden dazu eingesetzt, eine unglaublich breite Palette an Trainings-Content auszuliefern. Von traditionellen, grundsätzlichen Dingen wie Mathematik bis zu den neuesten Trends in Social Media gibt es heute praktisch alles, was als eLearning umgesetzt ist und angeboten wird.

Es ist auch gleichgültig, welches Wissen oder welche Fertigkeiten Sie lehren oder welche Medien Sie in erster Linie benutzen, um Ihre Kurse auszuliefern, es gibt da ein paar Fragen, die Sie sich stellen müssen, bevor Sie Ihren eLearning-Content veröffentlichen, wenn Sie Ihren Teilnehmern eine bessere Lernerfahrung bieten wollen, als Ihre Wettbewerber.

 

1. Ist die Navigation in Ihrem Kurs einfach?

Wie wir ja in anderen Beiträgen hier im Blog schon besprochen haben, ist eine effektive Navigation erfolgskritisch für den Erfolg eines jeden Online-Kurs Programms. Effektives Lernen erfordert gut geplantes Unterweisungs-Design und Sie müssen Ihren Content auf eine Art präsentieren, die Ihre Lernenden auf logische Art von einem Konzept zum nächsten befördert. Deswegen gibt es so etwas wie WP Courseware. Damit können die Lernenden ganz einfach den Content verinnerlichen, den sie am dringendsten brauchen, um weiter zu kommen.

Komplizierte und verwirrende Navigation kann bei Ihren Kursteilnehmern eine Menge Frust erzeugen. Sorgen Sie also dafür, dass es sehr einfach ist, sich durch Ihren Content zu navigieren, so dass man leicht das erreichen kann, was man erreichen will und Sie stellen für Ihre Lernenden eine bessere Lernerfahrung sicher.

 

2. Haben Sie Ihre Teilnehmer „am Haken“?

Ganz am Anfang der Reise eines Lernenden durch eine neue Lernerfahrung sind Enthusiasmus und Aufmerksamkeit immer am größten. Es ist sehr wichtig, sich diese frühe Begeisterung zu Nutze zu machen, indem man besonders interessanten, attraktiven und spannenden Content gleich zu Beginn eines Kurses bringt.

Es mag einiges an zusätzlichem Aufwand und Zeit benötigen, das zu tun, aber das dadurch gesteigerte Engagement der Teilnehmer lohnt diesen Aufwand auf jeden Fall.

Gleich zu Beginn Ihres Trainings Videos oder anderen Multimedia-Content zu bringen, kann eine tolle Methode sein, das zu erreichen und es reduziert mit Sicherheit die aufkommende Müdigkeit, die zwangsläufig im Zusammenhang mit einer großen Menge an notwendigem Content aufkommt.

 

3. Haben Sie Ihren Content auf die Lernenden ausgerichtet?

Ich gestehe. Ich habe auch schon Trainings-Content erstellt, den ich gerne vermitteln wollte. Aber für Ihre Kurs-Teilnehmer ist es wichtig sicherzustellen, dass Sie Content liefern, der genau deren momentane Bedürfnisse erfüllt.

Die Umsetzung welcher Fertigkeiten ist für die jetzt am wichtigsten? Haben Sie etwa zu viele rudimentäre Hintergrundkonzepte eingebaut oder Content zur Verfügung gestellt, der zu komplex für den Kurs ist?

Wenn Ihr Kurs ein breites Spektrum an Komplexität braucht, um die größtmögliche Zahl an Teilnehmern zufrieden zu stellen, haben Sie es dann für bereits fortgeschrittenere Teilnehmer einfach gemacht, im Kurs weiter voran zu kommen oder für Lernenden die etwas wiederholen möchten, einfache Wege zurück zu vorherigen Lektionen eingebaut?

 

4. Stellen Sie realistische Szenarios für die Umsetzung zur Verfügung?

Kursteilnehmer tendieren dazu, neue Konzepte am besten zu lernen, wenn sie Beispiele aus dem echten Leben bekommen, wie sie ihre neuen Kenntnisse umsetzen können. Versuchen Sie nach der Einführung und der Erklärung von Konzepten, Fallstudien anzubieten oder andere Situationen aus dem wahren Leben, aus denen man erkennen kann, wie die neuen Fertigkeiten umgesetzt werden und wie man diese effektiv nutzen kann.

 

5. Ist Ihr gesamter Content notwendig und relevant?

Im Bestreben in Online-Kursen echte Mehrwerte zu bringen, geraten viele von uns in Versuchung, den Content mit mehr Quantität als Qualität „aufzufüllen“. Aber zu viel Content und vor allem Content, der nicht wirklich relevant für die zu vermittelnden Fertigkeiten ist, kann ganz schnell verwirrend und demotivierend sein.

Ist der gesamte Content in Ihrem Kurs wirklich notwendig? Ist er wirklich komplett relevant für die Erreichung der Lernziele, für deren Erreichung sich Ihre Kursteilnehmer eigentlich angemeldet haben?

Jetzt sind Sie dran! Welche Fragen müssen Ihrer Meinung nach unbedingt gestellt werden, um ein effektives Lernerlebnis sicherzustellen? Lassen Sie uns darüber in den Kommentaren diskutieren.

Ihr Jürgen Schnick

 

Storytelling im eLearning: eine gute Strategie

iStock_000013346473XSmallGeschichten sind gerade in unseren Entwicklungsjahren eine weit verbreitete Lernmethode. In der Erwachsenenbildung können sie aber mindestens genauso effektiv sein. Geschichten können die Stimmung der lernenden aufhellen und jede Menge Schwung in die Monotonie des Lernens bringen.

Geschichten können sehr hilfreich dabei sein, dem Lernenden Beispiele aufzuzeigen, in denen er sich wieder erkennt und aus denen er lernen kann. Sie können den Lernenden auch dazu ermutigen, über die dargestellte Situation nachzudenken und eigene Schlüsse daraus zu ziehen.

Hier sind ein paar Wege, die Ihnen zeigen sollen, wie Geschichten in der Fortbildung für Erwachsene benutzt werden können – gemischt mit ein paar innovativen Gedanken und der Unterstützung durch Technik, um sie zum Leben zu erwecken.

 

Veranschaulichende Geschichten

Eine Geschichte kann mit Hilfe von Grafiken und Bildern erzählt werden – so wie in einem Comic Strip. Diese Art des Geschichtenerzählens bringt einen leichten und informellen Aspekt in das Lernen hinein. In Mitten heftigsten Text lastigen Lesens kann das Einfügen eines kurzen, knackigen Comic Strips Entlastung bringen und das angestrebte Können oder Verhalten hervorragend demonstrieren.

Diese Art Geschichten zu erzählen kann in sehr vielen Trainings eingesetzt werden unter anderem auch sehr gut im Verkaufs- und Marketingtraining und in Kursen, in denen Soft-Skills vermittelt werden sollen. So kann zum Beispiel ein bestimmter Verkaufsangang mit einer Reihe von Bildern illustriert werden, in denen Sprechblasen die Aufmerksamkeit der Lernenden auf sich ziehen.

So eine Bildergeschichte kann dann sehr effektiv von Audio unterstützt werden, was den Eindruck noch deutlich verstärkt. Für einen mehrsprachigen Angang kann man die Bilder und Dialoge separieren und mit Hilfe weiterer Audiospuren ganz einfach „lokalisieren“.

 

Animierte Geschichten

Durch die Verfügbarkeit moderner Tools für die Erstellung von Animationen kann man 2D und 3D Figuren zum Leben erwecken, die dann auf einer großen Auswahl an Lerngeräten verfügbar sind – PCs, Laptops, Smartphones und Tablets.

Animierte Figuren können auch hervorragend dazu eingesetzt werden, den Lernenden eine Geschichte zu „zeigen“. Es können Figuren geschaffen werden, die die Art der Lerngruppe berücksichtigen und die Typen, mit denen die sich identifizieren.

Eine große Bandbreite von Themen kann mit diesem Ansatz abgedeckt werden und deswegen funktioniert des Geschichtenerzählens sehr gut bei Trainings zu Themen wie Mitarbeiterentwicklung und Soft-Skills.

So kann zum Beispiel eine animierte Geschichte dazu verwendet werden, die ethnische Sensibilisierung innerhalb einer globalen Organisation zu verbessern. Die Eigenheiten der unterschiedlichen ethnischen Gruppen können als Geschichte dargestellt werden und so den Lernenden eindeutig zu zeigen, wie man mit dem Glauben und den Traditionen anderer richtig umgeht.

 

Geschichten mit offenem Ende

Geschichten können auch sehr gut dazu eingesetzt werden, Interaktivität in eLearning-Kurse einzubringen. Geschichten können eine bestimmte Einstellung fördern, Charaktere vorstellen, bestimmte Situationen darstellen – und dann kann das Ende offen gelassen werden, damit die Lernenden dann darüber nachdenken können.

Nach der Geschichte kann zum Beispiel eine interaktive Übung folgen, bei der den Lernenden eine Anzahl Fragen mit Bezug auf die Geschichte gestellt werden und die Antworten dann gemeinsam bewertet werden.

Das bezieht die Lernenden nicht nur intensiver mit ein, es hilft auch dabei, herauszufinden wie viel aus der Geschichte tatsächlich gelernt wurde. Diese Art des Geschichtenerzählens ist für sehr viele Trainingsarten einsetzbar – Vertrieb, Marketing, Soft-Skills und in Trainings, die eine Änderung in weit verbreitetem Verhalten bewirken sollen.

 

Auf Spielen basierte Geschichten

Geschichten, die in ein Spiel eingebaut werden, schaffen einen bestens geeigneten Kontext für den Lernenden. Dieser Kontext ist vor allem für den Lernenden in Großunternehmen wichtig, der besser durch „Tun“ lernt, wenn er weiß, warum er etwas tut. Geschichten können die Lernenden durch die unterschiedlichen Interaktivitäten der Spielszenen führen. Sie können außerdem einen passenden Hintergrund für die Spiele schaffen.

Während der Lernende durch das Spiel vorankommt, steigert sich die Geschichte immer weiter auf den Höhepunkt zu, der erreicht ist, wenn der Lernende das Spiel abgeschlossen hat. Das ist ein sehr interaktiver Angang, bei dem die Geschichte und das Spiel Hand in Hand arbeiten. Die Interaktivität innerhalb des Spieles kann noch gesteigert werden, indem man eine Geschichte mit mehreren Enden erschafft – in Abhängigkeit von den Entscheidungen der Lernenden im Spiel.

Das ermutigt die Lernenden nicht nur Spaß zu haben, sondern während des Spieles auch nachzudenken und Entscheidungen zu treffen. Storytelling in Verbindung mit auf Spielen basiertem Lernen kann die Wirkung wirklich sprunghaft steigern.

 

Geschichten aus dem wahren Leben

Geschichten müssen nicht immer erfunden sein. Das aktuelle Zeitgeschehen und echte Fallstudien sind als Geschichten ebenso dazu geeignet, den Lernenden zu mehr Engagement zu bringen. Debatten und Diskussionen können der Geschichte folgen und so sehr unterschiedliche Betrachtungsweisen auf Themen einbringen, um neu erworbenes Wissen zu verstärken und Hintergrundwissen in der gesamten Lerngruppe verbessern.

Sie sehen also, dass Geschichten beim Lernen auf sehr unterschiedliche Weise genutzt werden können. In der Erwachsenenbildung bringen sie nicht nur frischen Wind in das Lernen, sie sind eine sehr wirkungsvolle Methode der Wissensvermittlung an sich.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Geschichten in Verbindung mit Online-Kursen und anderen Weiterbildungsmaßnahmen gemacht? Lassen Sie uns in den Kommentaren darüber sprechen.

Ihr Jürgen Schnick