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Hallo – Jürgen Schnick hier!

Ich habe in meinem Leben schon eine Menge Konvertierungs-Optimierung gemacht, deswegen werde ich nicht so vermessen sein, zu sagen, dass eine einfache Strategie (oder genau genommen jede Strategie) nicht verbessert werden kann. Aber manchmal bedeutet diese Verbesserung eben auch, dass dadurch die Strategie ein wenig komplexer wird.

Aber grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass eine einfache Marketingstrategie normalerweise die bessere Wahl ist als eine komplexere.

Warum?

Nun, da gibt es einige Gründe.

Der Aufbau und die Umsetzung einer einfachen Strategie braucht wesentlich weniger Zeit als das bei einer komplexen der Fall ist, so dass zu dem Zeitpunkt, wenn die komplexere endlich fertig ist, die einfache bereits seit Wochen oder gar Monaten Verkäufe generiert hat. Und man hat Zeit die einfache Strategie zu verbessern, bevor die komplexere überhaupt ins Spiel kommt.

Um jeden Schritt auf Ihrem Konvertierungspfad (sprich: Sales Funnel) richtig arbeiten zu lassen, ist einiges an Aufwand erforderlich. Je mehr Schritte vorhanden sind (also je mehr veränderliche Komponenten die Strategie hat), umso mehr Dinge müssen Sie erledigen und umso mehr Dinge müssen Sie lernen, um die gewünschten Resultate zu bekommen. Das gilt vor allem dann, wenn Sie keine Marketingabteilung in der Größe einer halben Armee zur Verfügung haben.

Eine einfache Strategie zu analysieren und zu verbessern ist sehr viel einfacher als bei einer komplexen. Wenn Sie kein erfahrener Statistiker sind oder auf irgendeine andere Art „irre“ sind, ist schon das genaue Analysieren einer komplexen Strategie sehr wahrscheinlich eine praktisch unmöglich zu bewältigende Aufgabe für Sie.  Und selbst wenn es Ihnen gelingen sollte, eine komplexe Strategie im Detail nachzuvollziehen, wird es sehr, sehr schwer für Sie sein, aus den ganzen Zahlen einen Sinn abzuleiten und daraus dann herauszufinden, was Sie als nächstes tun sollten.

Neue Dinge auszutesten ist schnell und leicht gemacht (neue Marketingtaktiken oder Tools oder so etwas Simples wie eine andere Überschrift) wenn Ihre grundsätzliche Marketingstrategie eine einfache ist. Wenn Ihre Strategie komplex ist, ist jede Art von Test ein größeres Projekt, vor allem deswegen, weil die Ermittlungen, welche Wirkung der Test hatte so komplex sind.

Von Ihrer eigenen Strategie überzeugt zu sein ist ein ganzes Stück einfacher, wenn Sie sie wirklich verstanden haben. Sie können sich auch mit einer komplexen Strategie gut fühlen, aber ich zweifele daran, dass Sie sich dabei genauso sicher sein können, von jedem einzelnen Schritt genau zu wissen, wie er in das gesamte Puzzle hinein passt oder welche neue Dinge Sie wie in den Mix einbringen können, ohne das kaputt zu machen, was bereits gut funktioniert.

Wie könnte so eine „einfache“ Marketingstrategie denn nun aussehen? Hier ist mal ein Beispiel für einen Coach für Produktivität.

  1. Stell Deinen Zielmarkt-Kunden hilfreiche und nützliche Informationen über die Websites anderer mit dem Thema Produktivität befasster Profis zur Verfügung (im Wesentlichen in Form von Gast-Blogging).
  2. Bau bei Deinen Subscribern Vertrauen auf, indem Du denen nützliche und hilfreiche Ratschläge per Email schickst und dabei in einigen dieser Emails Deine Dienstleistungen erwähnst. Bitte die darum, sich die genauen Informationen darüber auf der Sales Page der jeweiligen Dienstleistung anzuschauen.

 

Das ist eine einfache Strategie.

Sie fängt damit an, potentielle Kunden aus dem Zielmarkt über Leute zu erreichen, die sich bereits ein eigenes Publikum aufgebaut haben. Im Rest der Strategie geht es nur noch darum, nützliche Informationen zur Verfügung zu stellen und dabei die Möglichkeit zu erwähnen, weitere Unterstützung in Form bezahlter Dienstleistungen zu bekommen. Und anstatt zu versuchen, den Verkauf in den Emails zu machen, bitten Sie die Leute, eine Sales Page zu lesen.

Achten Sie bitte darauf, dass ich nicht unterstellt habe, dass das die beste oder die einzige einfache Marketingstrategie für einen Produktivitäts-Coach ist. Das ist einfach nur ein schnelles Beispiel dafür,  wie einfach so eine einfache Marketingstrategie in Wirklichkeit sein kann.

 

Hier ist eine etwas komplexere:

  1. Machen Sie Gast-Blogging, um mehr Leser in Ihren Blog zu holen
  2. Nutzen Sie Social Media, um Ihren Content zu bewerben, teilen Sie nützlichen Content und vernetzen Sie sich mit den Leuten
  3. Schreiben Sie Ihren eigenen Blog, um Traffic aus den Suchmaschinen anzuziehen
  4. Bieten Sie den Leuten kostenlose Beratungen an
  5. Schreiben Sie einen wöchentlichen Newsletter mit Tipps, Tricks, Neuigkeiten, Sonderangeboten
  6. Setzen Sie Webinare ein, um Ihre Dienste zu bewerben
  7. Testen Sie jede andere Marketingtaktik, die möglicherweise irgendwie mehr Leute zu Ihnen bringen kann und konvertieren Sie diese Leute in Ihre Kunden

Wenn Sie denken, das war eine Übertreibung – das war keine! Sie wären überrascht, wie viele Leute so etwas oder etwas sehr ähnliches „ihre Strategie“ nennen. Oder sie haben erst gar keine Strategie.

Ich will das in keiner Weise verurteilen. Sich eine einfache Strategie aufzubauen mag leicht erscheinen, aber es ist für die meisten Menschen außergewöhnlich schwierig – nicht nur ziemlich viele Menschen bekommen das nicht hin, sondern fast alle!

Ich denke, dass ein großer Teil davon durch den Zweifel entstehen: „Was ist wenn ich die falschen Dinge heraus suche, um sie umzusetzen?“

Machen Sie sich keine Sorgen! Solange Sie sich auf eine sinnvolle Art und Weise vor Ihrem Zielmarkt präsentieren und diese Leute dazu bringen, den Mehrwert zu verstehen, den Sie denen bieten (sprich den überzeugendsten Grund, warum die Ihnen Aufmerksamkeit schenken und etwas von Ihnen kaufen sollten) wird Ihre Strategie funktionieren. Sie werden immer noch eine Menge an ihr verbessern können, aber sie wird funktionieren.

Wenn Sie gerne Hilfe beim Aufbau Ihrer eigenen Marketingstrategie hätten, schicken Sie mir bitte eine Email und sagen mir, was Sie verkaufen (oder vor haben zu verkaufen). Wir können dann miteinander sprechen und heraus finden, ob wir zusammen arbeiten wollen.

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

 

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Haben Sie wirklich verstanden, warum Branding für Sie so wichtig ist?

Hallo – Jürgen Schnick hier!

Vor ein paar Tagen habe ich an eine meiner E-Mail-Marketing Listen eine E-Mail über den Unterschied zwischen „Branding“ und „Direktmarketing“ rausgeschickt. Eine ziemlich große Anzahl von Leuten hat mir darauf mit Fragen und Kommentaren geantwortet.

Da das also ganz offensichtlich ein Thema ist, möchte ich hier und heute mal klar machen, was Ihre „Marke“ eigentlich ausmacht und was Sie daran und damit unbedingt tun sollten.

Ihr Business ist die „Marke“. Ihre Produkte und Dienstleistungen sind möglicherweise eigene „Marken“ für sich alleine, aber typischerweise ist Ihr Business die einzige Marke, um die Sie sich wirklich kümmern sollten.

Und genau deswegen bedeutet „Branding“ nichts anderes, als die Empfindung zu verbessern, die die Leute durch Ihr Business, Ihr Unternehmen haben.

Und deswegen ist mein Argument in seiner einfachsten Form das, dass Sie die Leute mit Hilfe Ihres Marketings bitten sollten, der Vorstellung, bei Ihnen etwas zu kaufen einfach einen Schritt näher zu treten – und nicht einfach nur zu sagen „ich baue mir eine Marke auf“.

Ich habe vor einiger Zeit bei meinen Recherchen einen guten Spruch in diesem Zusammenhang gefunden – leider weiß ich nicht mehr wo – der dieses Thema meiner Meinung nach sehr gut trifft: „Wenn Sie keine Reaktionen bekommen, machen Sie nicht wirklich Marketing – aber diese Reaktionen können verzögert kommen.“

Deswegen ist meiner Meinung nach „Branding“ in Wirklichkeit Dialogmarketing, weil wir hoffen, damit eine Reaktion hervorzurufen – wenn auch eine verzögerte Reaktion. Grundsätzlich ist es ja sowieso nicht das Ziel von Marketing, sofortige Reaktionen zu erzeugen, aber natürlich schon zum frühestmöglichen Zeitpunkt (der gerne auch sehr, sehr früh sein darf).

Damit dürfte klar sein, dass der wirkliche Unterschied zwischen Branding und direkter Reaktion im besten Fall unscharf ist.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass es sinnvoll ist Branding und Dialogmarketing als unterschiedliche Konzepte zu betrachten, auch wenn das eigentlich nicht wirklich die perfekt genaue Betrachtungsweise ist.

Wenn Sie das nächste Mal irgendwas in Richtung Marketing tun wollen, denken Sie zuerst einmal genau darüber nach, was Sie wirklich damit erreichen wollen – und wann. Und dann konzentrieren Sie sich genau darauf.

Branding dient in erster Linie dazu, dass die Leute sich auch nach längerer Zeit noch an Ihr Business erinnern und dass sie damit positive Gedanken/Gefühle assoziieren. Dialogmarketing dient in erster Linie dazu, die Leute dazu zu bringen, ganz bestimmte Dinge zu tun, die sie weiter in die Richtung bewegen, möglichst bald etwas von Ihnen zu kaufen.

Wenn Sie können, machen Sie am besten beides J

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

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© Baris Simsek – iStockPhoto.com

Wie Sie zu einer profitablen Nische kommen

Viele Leute, die online Geld verdienen wollen, fragen sich, wie sie eine profitable Markt-Nische für ihr Online-Geschäft finden können. In diesem Beitrag geht es um die grundsätzlichen Überlegungen, wie man zu einer profitablen Nische im Online Marketing kommt.

 

Was ist das eigentlich – eine Nische?

Nun, das ist einfach ein kleiner Bereich des Marktes innerhalb eines großen Marktes. Sie tummeln sich zum Beispiel in einem Markt, in dem Leute Lebensmittel verkaufen. Lebensmittel haben eine sehr große Spannbreite. Aber statt wie ein großer Supermarkt alles anzubieten, entscheiden Sie sich, sich zu spezialisieren und ausschließlich geräucherten Fisch zu verkaufen. Sich diesen Teilmarkt innerhalb des Marktes für Fischprodukte herauszusuchen, kann große Vorteile haben, wenn es eine genügend große Nachfrage für diese Nische gibt.

 

Der Vorteil einer Nische in der Nische

Um bei dem oben skizzierten Beispiel zu bleiben, würde mein Shop sicherlich ein größeres und breiteres Angebot an Fisch haben als ein großer Supermarkt. Da ich mich darauf konzentriere, ausschließlich Fisch an Leute zu verkaufen, die Fisch kaufen wollen, würden diese Leute zuerst einmal bei mir vorbei kommen, bevor sie woanders nach Fisch suchen, weil ich natürlich auch bessere Preise bieten könnte und eine hohe Kompetenz bei Fisch hätte.

Der Trick bei der Auswahl einer Nische ist der, dass Sie lernen müssen, sich ausschließlich auf diese Nische zu fokussieren und auf nichts anderes. Es ist ja nur allzu menschlich und es besteht dabei natürlich ständig die Versuchung, sich ablenken zu lassen und sich doch um andere Themen zu kümmern. Aber das verwässert alles, was Sie online tun – Ihr Marketing und Ihre Kundenorientierung.

 

Wie Sie Ihre profitable Nische finden

Ich habe meine Nische im Online-Marketing für Klein-Unternehmer vor mehr als 6 Jahren ausgewählt und es war nicht einfach. Zu der Zeit hat fast jeder gedacht, gute Informationen zum Thema Marketing für Kleinunternehmer ist sinnlos und wird nie profitabel werden. Allerdings war  ich mir damals schon in einem Punkt ganz sicher, wo viele Leute ganz anderer Meinung waren, dass nämlich der Trend beim professionellen Marketing auch für kleine Unternehmen sich innerhalb weniger Jahre verdoppeln würde – und ich behielt Recht. Die Nachfrage nach Informationen über die Umsetzung einer Marketingstrategie auch kleine Unternehmen ist ungebrochen und steigt immer noch weiter an.

 

Hier ist eine Checkliste, die Ihnen hilft, Ihre Nische zu finden:

1. Wie sind die Zukunftsaussichten in der Nische, in der Sie sein wollen?
2. Welche Länder haben eine Nachfrage nach dieser Nische?
3. Sind die Leute bereit Geld in dieser Nische auszugeben? (Sehr sehr wichtig!)
4. Wie viel Geld sind sie bereit auszugeben?
5. Wie viel Nachfrage in „Anfragen pro Monat“ gibt es in Google?
6. Gibt es bereits Leute, die Produkte in dieser Nische verkaufen?
7. Wenn ja, wie viele verschiedene Produkte und zu welchem Preis?

Um die Frage nach den Suchanfragen bei Google zu beantworten, nutzen Sie den Google AdWords KeywordPlanner, den Sie hier  finden.

ACHTUNG: nicht jede Nische ist online profitabel

Sie müssen sich dessen bewusst sein, dass nicht jede Nische, in der Sie sich betätigen wollen, ein sicherer Gewinner sein wird. Sie müssen einiges an Tests durchführen, um Ihre mögliche Nische zu analysieren und um das Produkt, das Sie dort verkaufen wollen auf wirkliche Profitabilität zu prüfen.

Es ist erfahrungsgemäß sehr wichtig, mindestens 6 Monate in einer Nische zu arbeiten und zu testen, bevor Sie sich entscheiden, sich einem anderen Thema zuzuwenden.

Wenn Sie das nicht durchhalten, wird es Ihnen so gehen, wie es seit vielen, vielen Jahren über 90% aller Online-Vermarkter weltweit geht – Sie werden scheitern. Denken Sie immer daran, der größte Schlüssel zum Erfolg ist IHR Durchhaltevermögen.

Wenn Sie darüber hinaus Unterstützung brauchen könnten, dann sehen Sie sich jetzt mal meine Kurse und Tutorials für Klein-Unternehmer an, die ihr Marketing selber machen (müssen).

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

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Dürfen Sie „falsche Testimonials“ dazu nutzen, Ihr nächstes Produkt zu entwickeln?

Sie kennen doch den üblichen Ablauf mit Testimonials, oder?

Sie haben einen guten Job gemacht und fragen Ihre Kunden, ob die Ihnen ein Testimonial schreiben. Und der Kunde schreibt eine glühende Liebeserklärung über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung.

So läuft das normalerweise mit Testimonials.

 

Aber haben Sie schon einmal daran gedacht, im Voraus um ein Testimonial zu bitten?

Und zwar nicht einfach im Voraus, sondern sehr, sehr weit im Voraus.

Ich meine damit so weit im Voraus, dass das Produkt oder die Dienstleistung noch gar nicht zusammengestellt worden ist. Sie haben sich noch nicht einmal einen Namen dafür ausgedacht, geschweige denn irgendetwas Greifbares in der Hand, was Sie an Ihre Kunden ausliefern könnten. Und genau dann bitten Sie um ein Testimonial.

 

Hört sich ziemlich irre an, oder?

Das ist wirklich irre und trotzdem ist genau das der Schlüssel, um Ihr Produkt, Ihre neue Dienstleistung oder sogar Ihren Workshop zu entwerfen. Denn so stellt sich der Kunde Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung vor, er stellt sich vor, wie das sein würde, wenn er – der Kunde – freie Hand hätte, es zu entwerfen.

Natürlich ist ein Kunde, dem man freie Hand gibt, ein ziemlich haariges Konzept.

Sie geben einem Käufer einen Freifahrschein und der kommt mit Zeugs um die Ecke, dass Sie auf keinen Fall rausgeben können. Wenn Sie aber diesem Kunden vorher die richtigen Fragen stellen, werden Sie begeistert sein, wie konzentriert sich dieser Kunde dann an die Arbeit macht.

Noch besser: der Kunde ist dann sogar mehr als bereit, Ihnen alles zu geben, was Sie benötigen, um ein Produkt oder eine Dienstleistung herzustellen, die vom Start an ein Bestseller wird.

 

Wollen wir uns diese sechs Fragen einmal ansehen?

  1. Welcher genaue Umstand hätte Sie davon abgehalten, dieses Produkt/diese Dienstleistung zu kaufen?
  2. Was haben Sie als Ergebnis aus dem Kauf dieses Produktes/dieser Dienstleistung festgestellt?
  3. Welche ganz spezifische Eigenschaft hat Ihnen an diesem Produkt/dieser Dienstleistung am besten gefallen?
  4. Was sind für Sie drei weitere Nutzen/Mehrwerte bei diesem Produkt/dieser Dienstleistung?
  5. Würden Sie dieses Produkt/diese Dienstleistung weiter empfehlen? Wenn ja, warum genau?
  6. Gibt es irgendetwas, was Sie gerne hinzufügen möchten?

Jetzt nehmen Sie mal Ihren Hut als Geschäftsinhaber ab und setzen sich den Kunden-Hut auf …

Nehmen wir mal an, Sie haben vor, jemanden anzuheuern, der in Zukunft Ihr E-Mail-Marketing machen soll. Könnten Sie sich die Antworten auf obige Fragen vorstellen, so als ob diese Person diesen Job bereits erledigt hätte?

Nehmen wir mal an, Sie möchten an einem Workshop teilnehmen und müssten dazu in eine weit entfernte Stadt reisen. Sind Sie sicher, dass Sie in der Lage wären, sich vorzustellen, was Ihre optimale Erfahrung mit diesem Workshop sein sollte?

Wir sind erstaunlich gut darin, uns Dinge vorzustellen, wenn wir uns die Kappe eines unserer Kunden aufsetzen.

Um Ihnen mal ein Beispiel zu geben, nehmen wir mal einen „Infoprodukte herstellen“ Workshop, den ich im Oktober in Berlin veranstalte. Dafür könnte ich die ganzen Texte natürlich selber schreiben.

Oder ich könnte einen Kunden bitten, sich vorzustellen, was für ihn der perfekte Workshop zu diesem Thema wäre. Und natürlich wäre das gesamte „falsche“ Testimonial es wert durchgelesen zu werden, aber besonders die Antworten auf die Fragen 3 und 4 würden die sein, die Ihnen ganz genau sagen würden, wonach der Kunde sucht.

 

Aber natürlich hätten zweihundert Kunden mindestens zweihundert Anforderungen …

Und Sie können nicht die Anforderungen aller Kunden abdecken – das können Sie nicht. Ihr Ziel muss es sein, einen Kunden (oder eine Person) zu finden, von dem Sie annehmen, dass er oder sie ein toller, oder wenigstens ein über dem Durchschnitt liegender Kunde ist.

Wenn Sie sich einen ungeeigneten Depp suchen, werden Sie nur blöde Antworten bekommen. Aber wenn Sie jemanden nehmen, der praktisch veranlagt ist, Sie schon ein paar Mal angeheuert hat oder bei Ihnen Kurse besucht hat, werden Sie ganz andere Antworten bekommen.

Und wenn Sie sich dann fragen, ob die Wunschliste dieses Kunden auch wirklich mit Ihrer zusammen passt, brauchen Sie nichts weiter zu tun, als die o.a. Fragen zu stellen. Sie werden schnell merken, dass es ganz einfach ist, einem einzigen Kunden die Testimonialfragen zu stellen und so viele gute Antworten zu bekommen, dass viele, wenn nicht sogar die meisten Ihrer Kunden der gleichen Meinung sein werden.

 

Und wenn der Kunde mit Dingen um die Ecke kommt, die Sie nicht liefern können?

In den meisten Fällen erstellen wir Dienstleistungen, Produkte oder Kurse auf Basis der Dinge, die wir im Kopf haben. Und manchmal wird der Kunde Dinge haben wollen, die Sie nicht liefern können oder wollen.

Es ist nun mal so, dass manche Leute eine blühende Fantasie haben. Aber vergessen Sie bitte nicht, dass das „falsche“ Testimonial Ideen enthält, die lediglich Vorschläge sind. Da ist noch nichts in Stein gemeißelt. Sie können bestimmen, welche Vorschläge und Ideen wie geändert werden, ja Sie können sogar Ideen ignorieren, wenn die Ihnen zu verrückt sind.

Sie werden allerdings überrascht feststellen (und das habe ich auch getan), dass die meisten Punkte und Vorschläge ziemlich gut zu dem passen, worüber Sie sowieso schon nachgedacht haben.

Auf eine ganz besondere Art und Weise werden Ihnen die Antworten Ihres Kunden einen echten Schub geben. Ihnen wird klar werden, dass Sie in der richtigen Richtung unterwegs sind. Und selbst wenn er mit etwas um die Ecke kommt, an das Sie bisher noch nicht gedacht haben, haben Sie ja immer noch die Möglichkeit, Änderungen vorzunehmen und so Produkte oder Dienstleistungen zu kreieren, die erstaunlich mehrwertig sind.

 

Großunternehmen geben Millionen dafür aus, herauszufinden, was ihre Kunden wollen.

Und selbst dann, wenn Sie einen Kunden fragen, was er will, werden Sie häufig nichts als Antwort bekommen. Sie bekommen wenige oder keine Antworten. Aber wenn Sie den Kunden in eine imaginäre Situation bringen, in der er ein verfügbares Produkt oder eine Dienstleistung sehen kann – werden Sie merken, wie seine Vorstellungskraft wächst. Die Antworten sind dann spezifisch, wertvoll und hilfreich für Sie. Und geben Ihnen eine Richtung für Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung.

Und das alles aus diesen sechs einfachen Fragen.

Cool, oder?

Versuchen Sie es auch einmal mit dem „falschen“ Testimonial.

Es ist wirklich überraschend gut.

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

 

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Fotolia_9011840_XSHallo – Jürgen Schnick hier!

Wenn Sie sich ganz alleine ein eigenes Business aufbauen, aber auch dann, wenn Sie Teil eines Teams sind, kann Zeit ein Thema für Sie sein. Ein ziemlich großes sogar.

Da sind die Arbeiten, die Sie für Ihre Kunden tun sollen oder um Ihre Produkte auszuliefern, der ganze Papierkram muss gemacht werden, Marketing, Planung und so weiter. Alles kostet Zeit und Sie können nichts davon einfach lassen, wenn Sie weiter kommen wollen.

Da ich in meinem Business alles selber mache außer der Buchhaltung, weiß ich ganz genau, wie es Ihnen damit geht. Ich hatte sogar noch einen ganz normalen Vollzeitjob, als ich angefangen habe, daher kann ich mir sehr gut vorstellen, wie Sie sich fühlen, wenn Sie nie die Zeit haben, wirklich alles zu tun, was getan werden muss, um Ihr Business wachsen zu lassen.

Aber ich würde hier und heute gerne ein paar Dinge mit Ihnen teilen, die bei diesem Thema für mich einen großen Unterschied ausmachen.

  1. Halten Sie es einfach. „Einfacher“ bedeutet für Sie als Unternehmer nicht „schlechter“. Ein einfacheres Marketing funktioniert zum Beispiel meistens besser als ein kompliziertes. Wenn Ihre Strategie einfach ist, können Sie jeden einzelnen Schritt bei der Umsetzung leichter erledigen, die erreichten Ergebnisse einfacher und exakter erfassen und Dinge viel leichter verbessern.
  2. Einen klaren (und einfachen) Plan haben. Wenn Sie einen ganz eindeutigen Plan haben, dem Sie leicht folgen können, verplempern Sie keine Zeit damit, sich immer wieder zu fragen, was Sie als nächstes tun müssen oder damit Sachen zu tun, die weniger einbringen als andere Aufgaben. Nebenbei gesagt ist es auch ziemlich schwer ein Ziel zu erreichen ohne einen Plan davon zu haben, wie man dieses Ziel erreichen will. Außerdem werden Sie feststellen, wenn Sie sich einen klaren (und nicht vergessen: einfachen) Plan erstellen, dass mindestens die Hälfte der Dinge, von denen Sie sicher waren, dass die notwendig wären, bei weitem nicht so wichtig sind, wie Sie dachten.
  3. Versuchen Sie nicht, sich Dinge zu merken. Sich Dinge zu merken, verbraucht eine Menge Gehirn-Power. Also hören Sie auf damit. Ich benutze eine einfache To-Do-Liste, um sicher zu sein, nichts zu vergessen. Und wenn mir eine Idee kommt, die mir nicht mehr aus dem Kopf geht, schreibe ich sie auf, dann brauche ich nicht mehr an sie zu denken.

Diese Ideen mögen sich im ersten Moment sehr simpel und bekannt anhören. Aber für mich machen Sie einen großen Unterschied aus und vielleicht helfen sie bei Ihnen ja auch.

Für mich war das eigentliche Problem mit diesen drei Ideen nicht, dass ich sie nicht gut fand, das Problem war mein eigenes Unvermögen, meine Gewohnheiten zu ändern. Ich dachte zwar: „Das ist eine tolle Idee, das werde ich ab sofort so machen.“ Aber ehrlich gesagt hat sich danach meistens nichts geändert.

Also setzen Sie irgendwelche konkreten Handlungen um, um diese Ideen wirklich in Ihr Leben zu implementieren. So ist es mir gelungen, heute ganz einfach alle Dinge in meinem Business tun zu können ;-)

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

 

P.S.: einen klaren und einfachen Plan erstellen ist ein wichtiger Teil dessen, was ich mit meinen Coaching-Kunden mache. Falls Sie daran interessiert sind, können Sie hier gerne mehr darüber erfahren: http://www.juergenschnick.de/coaching/

 

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8 Möglichkeiten wie Sie erfolgreicher bloggen - Tipp Nr. 4

In dieser Artikelreihe erfahren Sie, wie Sie die 8 wirkungsvollsten Tipps zum Bloggen dazu verwenden, mehr Traffic in Ihrem Blog zu bekommen und damit mehr Einnahmen für sich generieren. Das Ziel eines Blogs ist in erster Linie, die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen, ihnen zu vermitteln, worin Sie als der Inhaber des Blogs besonders gut sind und Ihr Wissen mit Ihrem Publikum zu teilen.

Heute geht es um den Aufbau einer profitablen Lead-Liste mit Hilfe Ihres Blogs und den richtigen Umgang mit dieser Liste.

 

Tipp Nr. 4 – Beginnen Sie Leads zu sammeln und Ihre Liste aufzubauen

Ja – beginnen Sie am besten jetzt sofort damit. Heute. Jetzt.

Der Aufbau einer treuen Leserschaft in einem Blog ist wichtig, was aber noch viel wichtiger ist, ist das Sammeln von Namen und Emailadressen (den sogenannten Leads) durch Ihren Blog. Leads sind grundsätzlich persönliche Daten, die Leute Ihnen geben, indem Sie Ihre Daten in Eingabefelder schreiben, um dafür von Ihnen etwas geschenkt zu bekommen.

Das Wichtige an den Leads ist, dass Sie ohne die Kontaktdaten der Leute keine Möglichkeit haben, später mit den Menschen zu kommunizieren, wenn Sie das tun wollen.

Wie viel Sie aus Ihrem Blog und damit aus Ihrem Geschäft herausholen können, hängt in erster Linie von der Anzahl der Leser Ihres Blogs und der Anzahl an Leads ab, die Sie zur Verfügung haben. Falls Sie es also bisher noch nicht getan haben, dann fangen Sie noch heute damit an, Ihre Leads Liste aufzubauen. Sie benötigen dazu einen Autoresponder, ich empfehle Ihnen www.flatrate-newsletter.de mit dem ich selber schon lange arbeite.

 

Qualität oder Quantität

Beim Aufbau einer Leads Liste müssen Sie immer im Hinterkopf haben, dass weniger der Umfang Ihrer Liste als die Qualität der Einträge, der Leads, wichtig ist. Was nützt Ihnen eine Liste mit 10.000 Leads, wenn nur 100 Leute davon überhaupt bereit sind, etwas bei Ihnen zu kaufen?

Wenn Sie den Autoresponder konfiguriert haben, setzen Sie einen sogenannten Opt-In-Block an gut sichtbarer Stelle in Ihren Blog und bewerben dort „Ihr Geschenk“. Dieses Geschenk kann ein kostenloses Ebook sein, ein Audio-Download, ein Video-Download, ein Software-Download und noch viele andere mögliche Dinge, seien Sie auch hier kreativ.

Achten Sie aber darauf, an Ihre Leads nur Dinge zu verschenken, die Ihnen auch wirklich gehören, am besten Dinge, die Sie selber produziert haben.

Soweit zum vierten Tipp in dieser Artikelreihe und zum Thema Leads. Im nächsten Tipp geht es dann um Ihre „goldenen Keywords“ für Ihren Blog.

 

Herzliche Grüße Ihr Jürgen Schnick

 

Hier finden Sie den Teil 1 dieser Artikelserie

Hier finden Sie den Teil 2 dieser Artikelserie

Her finden Sie den Teil 3 dieser Artikelserie

 

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8 Möglichkeiten wie Sie erfolgreicher bloggen – Tipp Nr. 3

 

Das Ziel eines Blogs ist in erster Linie, die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen, ihnen beim Blogging zu vermitteln, worin Sie als der Inhaber des Blogs besonders gut sind und Ihr Wissen mit Ihrem Publikum zu teilen.

In diesem Artikel geht es um Marketingaktivitäten, mit denen Sie Ihren eigenen Blog sehr schnell und effektiv bekannt machen können und zu vielen neuen Besuchern kommen.

Tipp Nr. 3 – Preisen Sie Ihre Blog Posts an

Viele Menschen, die Blogging betreiben, vergessen diesen wichtigen Schritt leider immer wieder. Sie erwarten dann, dass der Traffic auf ihren Blog quasi vom Himmel fällt. Leider hört man das auch immer wieder in Marketing-Foren und auf Veranstaltungen. Die nackte Wahrheit ist aber leider die, dass Sie NIE Traffic bekommen, wenn Sie Ihre Blog Posts nicht anpreisen und bewerben.

Was Sie also tun müssen, ist sofort damit zu beginnen, Ihren Freunden und Bekannten von Ihren Blogging-Aktivitäten zu erzählen, in Foren zu gehen und dort Ihren Content zu posten.

 

Foren nutzen

Foren gehören zu den sehr effektiven Möglichkeiten, eine Menge zusätzlichen Traffic auf den Blog zu lenken. Indem man einfach „Hallo“ sagt und sich in thematisch passenden Foren vorstellt, verschafft man sich schon zusätzlichen Traffic.

Aber auch hier gilt es, vorsichtig zu sein und es nicht zu übertreiben, da manche Foren solche Höflichkeiten schnell als Spam missverstehen.

Eine sehr gute Möglichkeit, von Foren zu profitieren ist die, dort die schon im eigenen Blog vorhandenen Artikel noch einmal einzustellen.

Auch dabei spielt die Qualität der Artikel eine große Rolle, denn durch qualitativ hochwertige Artikel werden Sie viele Forenmitglieder dazu veranlassen, in Ihrem Blog nachzusehen, ob es dort noch mehr so interessante Blogging-Sachen zu lesen gibt.

Der Grundgedanke bei der Nutzung von Foren besteht darin, dort einen Artikel posten zu können, der einen direkten Link auf Ihren Blog enthält und zusätzlich einen Textlink mit Ihrem Keyword in der Signatur, mit der Sie den Beitrag signieren. So bekommen Sie nicht nur einen kostenlosen Backlink, sondern auch Traffic in Ihren Blog.

Der effektivste Signaturlink ist einer, der einen kostenlosen Report genau zum Thema Ihres Beitrags im Forum in Aussicht stellt.

Wenn Sie also zum Beispiel einen Beitrag ins Forum stellen, in dem es um „Trafficgenerierung“ geht, dann schreiben Sie in Ihre Signatur „klick hier für meinen kostenlosen Traffic-Report in meinem Blog“.

Je enger der Bezug des Signaturlinks zum Thema des Beitrages ist, umso eher werden die Leser des Forums darauf klicken.

Soweit zum dritten Tipp in dieser Artikelreihe über das Blogging. Im nächsten Tipp geht es dann um das Sammeln von Leads.

 

Herzliche Grüße Ihr Jürgen Schnick

Hier finden Sie den Teil 1 dieser Artikelserie

Hier finden Sie den Teil 2 dieser Artikelserie

 

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@ Burt Johnson - iStockPhoto.com

Das Ziel eines Blogs ist in erster Linie, die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen, ihnen beim Blogging zu vermitteln, worin Sie als der Inhaber des Blogs besonders gut sind und Ihr Wissen mit Ihrem Publikum zu teilen.

In diesem Artikel geht es um kreative Ideen für Blog-Posts, die Ihre Leser wirklich interessieren und mit denen Sie mehr Erfolg beim Blogging haben können.

 

Tipp Nr. 2 – Seien Sie kreativ

Im Blogging gibt es kein Richtig oder Falsch. Was Sie machen müssen, wenn Sie heraus gefunden haben, was Ihre Leser haben wollen, ist Ideen für neue Artikel zu sammeln, mit denen Sie dann beim Blogging genau das liefern, was die Interessen der Leser trifft.

Sie brauchen keine Angst davor haben, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Informationen, die dabei herauskommen, Ihnen ziemlich banal vorkommen. Glauben Sie mir, es gibt immer ein paar Hundert Leute da draußen, die nicht das wissen, was Sie wissen.

 

Sorgen Sie für die Basics

Das gilt vor allem für die absoluten Basics. Machen Sie sich die Mühe und schreiben Sie gute Artikel, die wirklich hilfreiche Tipps und Links zu den Grundlagen bieten. Wenn Sie zum Beispiel einmal bei YouTube nachsehen, ob es Video-Tutorials zur Installation und Einrichtung eines WordPress-Blog gibt, werden Sie da nicht viel finden. Also ein Grund, das Thema beim Blogging zu behandeln.

Ein anderes Basic-Thema wäre zum Beispiel die Installation von Webspace bei den großen Anbietern STRATO oder 1 & 1. Auch dazu kann man ein tolles Video-Tutorial erstellen und im Blog einstellen. Wenn Sie diese Videos als Powerpoint-Präsentationen erstellen und dann ein Flash-Video daraus machen, sollten Sie die Videos auch gleich bei YouTube hochladen. Das bringt Ihnen neue Besucher in den Blog und darum geht es doch beim Blogging.

 

Kommen Sie auf den Punkt

Halten Sie Ihre Artikel kurz, freundlich und möglichst genau auf den Punkt. Aber vergessen Sie dabei nicht, immer ehrlich und aufrichtig zu sein und aus dem Herzen zu schreiben, denn die Leser werden merken, wenn Sie versuchen, ihnen beim Blogging etwas vorzumachen.

Soweit zum zweiten Tipp in dieser Artikelreihe über das Blogging. Im nächsten Tipp geht es dann um Marketing für Ihre eigenen Artikel.

Herzliche Grüße

Ihr Jürgen Schnick

Sie haben Teil 1 noch nicht gelesen? hier geht es zum Teil 1

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Die Farben für Ihren Markenauftritt haben großen Einfluss darauf, wie Ihre Kunden und Interessenten Ihr Business empfinden.

Ihrem web-basierten Werbematerial ein paar Farben hinzuzufügen kostet praktisch nichts. Die einzigen Kosten sind die Zeit, die es braucht, um zu entscheiden, welche Farben Sie nehmen sollen.

Möglicherweise ist das der Grund, warum so viele Leute bei der Farbwahl Schiffbruch erleiden.

Anstatt einen Satz Farben mit hohem Wiedererkennungswert zusammen zu stellen, werden da häufig hemmungslos irgendwelche Farben kombiniert.

Das schwächt die Macht der Farben fast immer.

 

Weniger Farben für maximale Wirkung

Ihr Ziel sollte es sein, dafür zu sorgen, dass Ihre Interessenten und Kunden sich an Ihre Farben erinnern und anfangen, diese mit Ihrem Business in Verbindung zu bringen.

Wenn Sie das erreichen möchten, dürfen Sie denen keine lange Liste mit Farben geben, an die die sich erinnern sollen. Sie müssen Ihre Farbauswahl auf zwei Hauptfarben reduzieren.

 

Wie Sie Ihre beiden Hauptfarben wählen

Mein Lieblingstool online für die Farbauswahl ist ColourLovers.com

Um sich inspirieren zu lassen, klicken Sie dort auf der Website oben links auf den Tab „Browse“ und wählen dann Palettes. Wenn Sie dann eine Farbe finden, die Ihnen gut gefällt, schreiben Sie sich ihren HEX-Wert auf, so dass Sie sie ausprobieren können, wenn Sie Ihre eigene Farbpalette von Grund auf zusammen stellen.

Sie sind sich nicht so wirklich sicher, wo Sie anfangen sollen? Gute Entscheidungen bezüglich Ihres Brandings sollten immer mit Ihrem idealen Kunden beginnen. Wenn Sie Hilfestellung brauchen, werfen Sie doch mal einen Blick auf meinen Kurs „So finden Sie Ihre idealen Kunden“.

 

So erstellen Sie Ihre Farbpalette von Null aus

Mit Ihrem idealen Kunden im Hinterkopf klicken Sie auf den grünen Button „Create“ und schon kann der Spaß beginnen.

Vergessen Sie nicht, dass es Ihr Ziel ist, lediglich zwei Hauptfarben auszuwählen. Suchen Sie dabei nach Farben, die sich in der Farbintensität ähnlich sind.

Wie zum Beispiel bei diesen Kombinationen:

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Die funktionieren mit Sicherheit besser als diese hier:

palette02

 

Und das ist so, weil bei der ersten Gruppe Farben, sich die Farbtöne sehr ähnlich sind. In allen sechs Paaren haben immer beide Farben entweder einen hellen, dunklen oder neutralen Farbton.

In der zweiten Gruppe ist dagegen immer eine Farbe dunkel und die andere blass. Oder eine ist leuchtend, die andere sieht aus, als wenn sie im Schatten steht. Die Farbtöne passen nicht zusammen.

In den Händen eines erfahrenen Designers können sogar zwei Farben mit völlig unterschiedlichen Farbtönen zusammen funktionieren.

Ihnen empfehle ich, wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, sich für ähnliche Farbtöne zu entscheiden. Werfen Sie doch mal einen Blick auf das Tool bei Paletton.com wenn Sie noch ein klein wenig Unterstützung brauchen, um ähnliche Farbtöne herauszusuchen.

Schauen Sie sich bitte die Beispiele noch einmal an, wenn Sie sich noch nicht ganz sicher sind, was ich genau meine. In der oberen Gruppe haben die Farben-Paare jeweils eine sehr ähnliche Helligkeit oder Dunkelheit. In der unteren Gruppe sind sie sehr unterschiedlich.

Wenn Sie erst einmal Ihre beiden Hauptfarben festgelegt haben, besteht Ihr nächster Schritt darin, diese auch in Ihrem gesamten Marketingmaterial einzusetzen.

 

Fügen Sie eine Akzent-Farbe hinzu

Sind Sie bereit, Ihre Farbpalette auf den nächsthöheren Level zu bringen?

Im ersten Teil dieser Übung hier ging es darum, zwei Hauptfarben festzulegen. Setzen Sie diese beiden Farben durchgängig und lückenlos in allem ein, was Sie veranstalten, um Ihr Business zu vermarkten.

Als nächsten Schritt wählen Sie eine Akzentfarbe aus, die sehr deutlich aus dem Rest der Elemente auf Ihren Seiten im Netz hervor springt. Diese Farbe sollte hervor stechen, weil sie leuchtender, dunkler oder auf irgendeine Art und Weise anders ist als Ihre beiden Hauptfarben.

Wenn Ihre Seiten im Web durchgängig zwei Hauptfarben verwenden, werden Sie feststellen, dass es gar nicht schwer ist, so eine Akzentfarbe zu finden, die deutlich heraus springt. So wie hier:

webseite01

 

Merken Sie, wie Ihre Augen über die Seite gehen und dann direkt bei dem „unzufrieden mit Ihrer Seite?“ hängen bleiben? Das ist so, weil das die einzige Stelle auf der Seite ist, wo Sie so eine leuchtende Farbe sehen. Die hier verwendeten Hauptfarben sind sehr verhaltene, gedämpfte Farben und werden auch absolut durchgängig überall auf der Seite eingesetzt.

Manche Webseiten verwenden viel zu viele Farben, so dass diese Farben sich gegenseitig Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Besucher machen.

Aber wenn Sie zu viele Farben benutzen, wie das in folgendem Beispiel der Fall ist, ist die Akzentfarbe nur noch eine weitere Farbe in der Menge und sticht kaum noch hervor.

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Der Link mit dem Rückruf-Service geht völlig unter. Und das ist schlecht, denn das ist doch wohl der wichtigste Call-to-Action auf der ganzen Seite.

Denken Sie an alle die potentiellen Kunden, die verloren gehen, nur weil jemand nicht wußte, wie man Farben auf der eigenen Website richtig einsetzt.

 

Brauchen Sie noch weitere Unterstützung um Ihre Farben zu finden?

farben

 

Ich habe eine Anleitung geschrieben, in der es darum geht, wie Sie IHRE Farben finden. Dabei handelt es sich um eine Schritt-für-Schritt Methode für die Auswahl Ihrer beiden Hauptfarben. Danach zeigt sie Ihnen, wie Sie die passende Akzentfarbe dazu finden und wie Sie die Hintergrundfarbe so wählen, dass alles perfekt miteinander funktioniert.

Zu dieser Anleitung gehört ein Ebook, ein Video und eine Audio-Aufnahme. Die helfen Ihnen dabei, zu lernen, das Toll auf ColourLovers.com richtig zu nutzen, um Ihre Farben auf exakt die Art und Weise festzulegen, wie das die Profis tun.

Wenn Sie sich die Premium-Version der Anleitung für ein paar wenige Euro mehr kaufen, bekommen Sie auch noch den Bonus „100 Farbpaletten“ von mir dazu. Darin finden Sie 100 individuell designte Paletten sortiert nach den wichtigsten Kategorien.

Klicken Sie bitte jetzt hier, um sich die Anleitung „Tolle Farben für Ihre Marke“ anzusehen.

 

Und jetzt wollen wir ein paar „bunte“ Kommentare sehen

Sie sind immer noch verwirrt, was die Farbauswahl angeht? Ich helfe Ihnen. Schreiben Sie einen Kommentar und lassen Sie mich wissen, welche Probleme Sie damit haben.

 

Ihr Jürgen Schnick

 

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Heute hat sich jemand aus meiner Liste ausgetragen.

Ich habe geschmunzelt.

Warum?

Weil mir das beweist, dass meine Marketing-Diät funktioniert.

 

Warum mich diese Leute, die sich abmelden, so froh machen

Wenn ich in meinem Account bei Getresponse, meinem Email-Marketing-Anbieter, feststelle, dass sich jemand aus einer meiner Email-Listen abgemeldet hat, schaue ich kurz auf die Gesamtzahl meiner Subscriber und stelle fest, dass die weiter wächst.

Dann weiß ich, dass mein Marketing das macht, was es machen soll. Auch wenn ich ein paar Leute verliere, bekomme ich viele neu dazu. Und im Laufe der Zeit macht die Zahl der Menschen, die ich mit JedenMonatNeueKunden erreiche nur eines: sie wächst und wächst.

 

Zuerst fällt es schwer „auf Wiedersehen“ zu sagen

Es ging mir nicht immer so. Als ich anfing, meine Email-Liste aufzubauen, versetzte mir jeder, der sich wieder aus der Liste austrug, einen Stich ins Herz. Warum will der nichts mehr von mir wissen? Was habe ich falsch gemacht?

Aber mir wurde ziemlich schnell bewusst, dass man das nicht persönlich nehmen darf. Leute tragen sich aus einer Vielzahl von Gründen aus Email-Listen aus. Solche Gründe wie:

  • Die brauchen oder wollen das nicht, was Sie anbieten. Jedenfalls im Moment nicht.
  • Die haben absolut kein Geld zur Verfügung und Ihre Lösungen kosten Geld
  • Die verübeln es Ihnen, dass Ihre hilfreichen Informationen gelegentlich Ihre kostenpflichtigen Angebote erwähnen, vor allem wenn Sie online etwas vermarkten. Denen gefällt es nicht, dass Sie ein Geschäft betreiben.
  • Die „mögen“ Sie nicht. Die kennen Sie natürlich persönlich gar nicht, aber denen gefällt einfach die Art nicht, wie Sie Ihr Business präsentieren.

Ich habe mich selber schon aus völlig harmlosen Gründen aus vielen Email-Listen ausgetragen. Ich wollte damit dem Listen-Inhaber auch kein Signal senden. Ich habe mich ausgetragen, weil das, was der anzubieten hatte, genau in dem Moment nicht das war, was ich brauchte oder wollte.

 

Beherzt ein Business aufzubauen bedeutet regelmäßig „auf Wiedersehen“ zu sagen

Während Sie Ihr Business vermarkten, gehen Ihnen längs des Weges immer mal wieder ein paar Leute verloren. Aber diejenigen, die Ihnen bleiben sind so viel wertvoller, weil die damit demonstrieren, dass sie dauerhaft Interesse an dem haben, was Sie anbieten.

Eine große, engagierte Gruppe potentieller Käufer zu haben ist allemal den Schmerz wert, sich von einigen verabschieden zu müssen, die nicht so gut zu Ihnen passen.

Sie möchten doch am Ende des Tages auch viel lieber Ihr Business an Menschen vermarkten, die ernsthaft daran interessiert sind, oder? Und nicht jede Menge Zeit und Arbeit in dem Versuch verplempern, Leute zu erreichen, die niemals irgendetwas von Ihnen kaufen werden?

Ich bewerbe hier in meinem Blog und in den Präsentationen, die ich veranstalte völlig schamlos (weil im Ernst: worüber sollte ich mich schämen?) meine kostenpflichtigen Lösungen.

Und ich möchte Sie direkt auffordern, es genauso zu machen.

Sie betreiben ein Geschäft. Fürchten Sie sich nicht davor, stolz auf Ihre Angebote zu sein, die Sie entwickelt und hergestellt haben. Fürchten Sie sich nicht davor, sie anzubieten.

Ich verspreche Ihnen, dass jedes Mal, wenn Sie das tun, ein paar Leute verschwinden werden. Jede Woche tragen sich Dutzende von Leuten aus meinen Email-Listen aus. Aber jede Woche tragen sich auch viele Dutzend neu ein.

Wenn neue Subscriber dann anfangen, meine kostenlosen Informationen zu konsumieren, stellt sich bei einigen davon heraus, dass sie nicht so gut „passen“. Die verschwinden dann einfach wieder. Und das ist gut so.

 

Trauen Sie sich Ihre Kunden auszusieben um die Besten zu finden

Schon vor Jahren habe ich hier in diesem Blog empfohlen, die eigene Interessentenliste so weit zu verdichten, dass nur die übrig bleiben, die wirklich zu Ihnen passen.

Am Ende des Tages geht es nicht darum, wie viele Interessenten Sie haben. Es geht vielmehr darum, welche Qualität diese Interessenten haben. In den Jahren habe ich Tausende von Leuten aus meinen Email-Marketing-Listen verloren. Tausende.

Aber ich habe auch viele, viele Tausende dazu gewonnen.

Am Anfang habe ich jedem Unsubscriber nachgetrauert. Heute sehe ich die Leute, die davon ziehen und ich sehe, wie viele mehr dazu kommen und ich weiß, dass mein Marketing so funktioniert, wie es soll.

Ich empfehle Ihnen sehr, sich das genauso anzunehmen.

 

Beginnen Sie noch heute mit Ihrer Marketing-Diät

Um Ihr Marketing mal so richtig durchzuschütteln und Ihre Interessenten-Liste zu verdichten, so dass nur noch die Leute übrig bleiben, die Ihre Angebote auch haben wollen, sollten Sie:

  • Sehr deutlich machen – vom ersten Kontakt mit jedem neuen Interessenten an – dass Sie ein Business betreiben. Verheimlichen Sie diese Tatsache nicht. Sie sollen natürlich niemanden mit einem Angebot über den Tisch ziehen – ein Link zu Ihren Online-Shop oder die Adresse Ihres Ladengeschäftes reicht.
  • Angebote in den Content einbauen, den Sie herstellen. Wie gesagt, es besteht nicht die Notwendigkeit besonders aufdringlich zu sein. Einfach nur dafür sorgen, dass Angebote da sind. Sie werden dadurch ein paar Leute verlieren, aber die die bleiben, sind ihr Gewicht in Gold wert.
  • Gelegentlich Ihre treuesten Kunden belohnen. Das kann ein fetter Rabatt sein oder die Möglichkeit, schon im Vorverkauf Zugang zu einem neuen Produkt zu haben. Lassen Sie sie wissen, dass Sie deren dauerhafte Treue zu schätzen wissen.

Fürchten Sie sich nicht davor, Marketingmaterial herzustellen, das regelmäßig dafür sorgt, dass Interessenten verschwinden.

Am Ende wollen Sie doch nur den Leuten Ihre Lösungen anbieten, die mit Ihrer Arbeit auf einer Wellenlänge liegen, oder?

 

Sie sind sich nicht sicher, wen Sie zu erreichen versuchen?

Ich habe da eine Anleitung, die Ihnen dabei helfen wird. Klicken Sie bitte hier, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie Ihren idealen Kunden finden.

Haben Sie gemerkt, was ich gerade getan habe? :-)

 

Herzliche Grüße Ihr Jürgen Schnick

 

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© Elena Schweitzer - Fotolia.com

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In dieser Artikelreihe erfahren Sie, wie Sie mit meinen wirkungsvollsten Blogging-Tipps dazu kommen, mehr Traffic in Ihrem Blog zu bekommen und damit mehr Einnahmen durch Ihr Blogging für sich zu generieren.

Das Ziel eines Blogs ist in erster Linie, die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen, ihnen zu vermitteln, worin Sie als der Inhaber des Blogs besonders gut sind und Ihr Wissen beim Blogging mit Ihrem Publikum zu teilen.

In diesem Blog-Artikel geht es um die wirkungsvollsten Methoden, mehr Besucher in Ihren Blog zu bekommen und damit die Grundlage für Ihren geschäftlichen Erfolg zu schaffen.

 

Tipp Nr. 1 – Fragen Sie Ihre Leser, worüber sie etwas wissen wollen

Es ist natürlich immer gut, wenn Sie genau wissen, was Ihre Leser und Kunden in Ihrem Blog lesen wollen, worüber diese gerne mehr erfahren möchten. Denn dann haben Sie die Möglichkeit, beim Blogging ganz gezielt auf diese Themen einzugehen. So bekommen Sie von Ihren Stamm-Lesern noch mehr Aufmerksamkeit.

Was halten Sie denn davon, Ihr Publikum einfach danach zu fragen, was diese genau wissen wollen? Ich habe das schon einige Male recht erfolgreich in meinen Blogs gemacht, indem ich eine Umfrage zu bestimmten Themen gestartet habe. Zum Beispiel habe ich vor einiger Zeit einmal gefragt, was aus Sicht der Leser die drei größten Probleme sind, mit denen sie beim Blogging online zu kämpfen haben.

 

Lernen Sie aus den Antworten

Wenn Sie auf solche Fragen dann die Antworten sortieren und verdichten, haben Sie die Möglichkeit, daraus ein Produkt oder eine Dienstleistung zu machen oder Artikel in Ihrem Blog über genau die Themen zu schreiben, über die Ihre Leser etwas erfahren möchten. Die Leute werden begeistert sein und Ihnen noch mehr Themen liefern, über die sie mehr erfahren wollen und Sie können Ihnen dann damit helfen, deren Probleme beim Blogging zu lösen.

Wenn Sie einen WordPress-Blog betreiben, können Sie für solch eine Umfrage ein PlugIn verwenden. Das bekannteste PlugIn für solche Zwecke ist sicherlich „WP-Polls“, dass Sie sich direkt auf der WordPress-Website herunterladen können.

WP-Polls bietet einen sehr großen Funktionsumfang und umfangreiche Möglichkeiten der Anpassung. Nach Angabe des Anbieters ist WP-Polls kompatibel mit der aktuellsten WordPress-Version und damit ein sehr interessantes Blogging-Tool.

Voraussetzung für eine repräsentative Umfrage ist allerdings eine bestimmte Anzahl von Besuchern auf Ihrem Blog. Meiner Meinung nach macht eine Umfrage erst ab 100 Besucher am Tag wirklich Sinn, weil Sie bei weniger Besuchern kaum aussagekräftige Ergebnisse bekommen.

Soweit zum ersten Tipp in dieser Artikelreihe über erfolgreiches Blogging. Im nächsten Tipp geht es dann um Ihre Kreativität.
Herzliche Grüße Ihr Jürgen Schnick

 

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