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gorilla

Im Moment dürfte es wohl völlig unstrittig sein, dass Facebook alle anderen Social Media Plattformen in den Schatten stellt, was die Effektivität der Werbung angeht.

Facebook ist so etwas wie ein Social Sharing Powerhouse!

Ich bin fast versucht, zu sagen: „Wenn du es hier schaffst, schaffst du es überall!“. Aber Facebook ist so mächtig und wenn Sie es bei Facebook schaffen, dann brauchen Sie es woanders gar nicht mehr schaffen! [mehr davon …]

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Messgrößen, Kennzahlen, Erfolgskriterien. Praktisch jeder, der sich mit Online Marketing beschäftigt ist besessen von Messgrößen: wie viele Verkäufe? Wie viele Website-Besucher? Wie oft in den sozialen Medien geteilt?

Normalerweise hat man auch ein Stück Software installiert, das alle diese Werte im Auge behält (und natürlich noch jede Menge andere dazu) und daraus sehr praktische Grafiken erstellt mit allen diesen Höhen und Tiefen der letzten paar Tage, Wochen, Monate und Jahre.

Marketer sind besessen von diesen Dingen, einfach weil die steigenden Zahlen dafür sorgen, dass sie sich gut fühlen. Ist ja logisch, wenn die Werte steigen, machen Sie irgendwas richtig.

Wenn Sie im Oktober 5.000 Hits auf Ihrer Website hatten und im November 6.000 und dann 8.000 bis Weihnachten, ist es nur natürlich, wenn Sie ein wenig begeistert sind, sich selber auf die Schulter klopfen und vielleicht sogar auf der Jahresabschlußfeier im Büro eine Runde Champagner für das ganze Team spendieren.

Aber was genau bedeuten eigentlich 8.000 Hits auf Ihrer Website wirklich? Was hat das für Auswirkungen? Mal im Ernst, was sagt Ihnen dieser Messwert wirklich?

Nun, um ganz ehrlich zu sein, nicht wirklich viel. Es wird sehr wahrscheinlich ziemlich schwer werden, ganz genau herauszufinden, was Sie in den vergangenen Monaten anders gemacht haben, so dass es zu diesem Anstieg gekommen ist.

Die Chancen sind ziemlich groß, dass der zusätzliche Traffic noch nicht einmal zu mehr Verkäufen oder Kunden führt – es handelt sich dabei um eine rein kosmetische Messgröße, mehr nicht.

 

Kosmetische Messgrößen machen die großen Jungs glücklich

Es gibt da möglicherweise eine knappe Handvoll Anteilseigner, an die Sie regelmäßig Ihre Messwerte berichten müssen. Und die wollen natürlich Fortschritte sehen. Und Sie müssen die mit schmackhaften Statistiken beeindrucken, die „Wachstum“ zeigen.

Kosmetische Messgrößen sind der Glücksfall für die Vorstandsetage – wenn alles andere in die Hose gegangen ist, Sie es aber hinbekommen haben bei Twitter 10.000 zusätzliche Follower zu bekommen, die direkt zu 1.500 zusätzlichen Hits auf der Firmen-Website geführt haben – dann müssen Sie irgendwas richtig gemacht haben. Puh!

Aber leider erzählen kosmetische Messgrößen nicht die ganze Geschichte und am allerschlimmsten ist, dass sie keinerlei Wissen kommunizieren, das in irgendeiner Form nützlich oder gar einen Praxisbezug hat.

Kosmetische Messgrößen sind nur Zahlen, die Verbesserung anzeigen, aber leider völlig losgelöst von der Entwicklung Ihrer Unternehmensziele sind.

Was ist denn Ihr Unternehmensziel? Nun, wahrscheinlich mehr Konvertierungen, ganz klar und einfach formuliert. Aber mehr Besucher auf Ihrer Website bedeuten nicht zwangsläufig mehr Konvertierungen. Sie können Tausende von Euro für Google AdWords Anzeigen ausgeben, für Facebook Werbeanzeigen, Twitter-Werbung und den ganzen anderen Kram. Das wird Ihnen praktisch sofort zusätzlichen Traffic bringen. Aber wenn es Ihnen nicht gelingt, diesen Traffic zum Konvertieren zu bringen, haben Sie das ganze schöne Geld zum Fenster raus geworfen.

Das ist nichts anderes als Junk-Traffic und damit nicht wirklich viel wert.

 

Belastbare Messgrößen

Die Messgrößen, denen Sie als Online Marketer wirklich Ihre volle Aufmerksamkeit schenken sollten, sind die Messgrößen, die sich in etwas nützliches umwandeln lassen, was Ihnen dabei hilft, eine Entscheidung darüber zu treffen, wie Ihre zukünftige Strategie sich entwickeln soll.

Die nennen wir dann belastbare Messgrößen und normalerweise erfordern die ein wenig mehr Nachdenken im Vorfeld und eine solide Planung, die konsequent umgesetzt wurde.

Nehmen wir ruhig noch einmal Ihren Website Traffic als Beispiel. Nehmen wir aber dieses Mal an, Sie haben auf der Website tatsächlich etwas Neues eingebaut, aber dieses Mal haben Sie A/B Split-Tests gemacht, bei denen die eine Hälfte Ihrer Besucher dieses neue Feature zu sehen bekommen und die andere Hälfte nicht.

Wenn Sie dann nach ein paar Wochen feststellen, dass Gruppe A, die das neue Feature zu sehen bekommen haben, 30% mehr Konvertierungen haben als Gruppe B, die das nicht zu sehen bekommen hat, dann haben Sie eine wirklich belastbare Messgröße, die Ihnen ganz genau sagt, was Sie tun müssen – nämlich so schnell wie möglich das neue Feature allen Ihren Besuchern zu zeigen.

Und dann sollten Sie auch inspiriert genug sein, weitere Tests in ähnlicher Art durchzuführen, um dann wirklich herauszufinden, welche Unterschiede Sie überhaupt bewerkstelligen können und am allerwichtigsten: ganz genau zu wissen, was diesen Unterschied verursacht.

A/B-Tests oder manchmal auch Split-Tests genannt, erzeugen die belastbarsten aller Messgrößen und deswegen sollten Sie sich stark auf diese konzentrieren.

Ganz einfach ausgedrückt bestätigen oder wiederlegen diese Messgrößen eine vorher getroffene Annahme. Sie sollten Ihnen auch dabei helfen, mehr über Ihr Business zu erfahren – wenn ein bestimmter Test nicht so ausgeht, wie erwartet, müssen Sie sich fragen, was das über Ihre Kunden und Ihr Business insgesamt aussagt.

Es gibt einige sehr gute Tools für die Generierung von A/B Tests, wenn Sie nicht bereits ein System im Haus haben, mit dem Sie so etwas machen können. Für den Anfang kann ich Ihnen sonst den Google Website Optimierer empfehlen, der Bestandteil von Analytics ist.

 

Andere belastbare Messgrößen

Pro Kunde Messgrößen

Schauen Sie nicht auf solche Dinge wie die Anzahl der Page Views über eine bestimmte Woche oder einen bestimmten Monat, sondern konzentrieren Sie sich besser auf einem anderen Level mit den Page Views.

Vergleichen Sie besser die Page Views bei neuen Kunden und Stammkunden (Ihr Analytics sollte in der Lage sein, Ihnen diese Werte zu liefern). Wenn Sie dann eine Menge Engagement bei neuen Kunden ermitteln, müssen Sie in der Lage sein, herauszufinden, warum das so ist – weil Sie zum Beispiel einen Launch mit einem neuen Produkt gemacht haben, oder weil Sie einen Blog Post geschrieben haben, der sich in den sozialen Medien super gut verteilt hat. So etwas in der Art.

Der Punkt ist der, dass Sie sich nicht einfach die gesammelten Daten ansehen, sondern in die Details gehen und sich permanent fragen: warum, warum, warum?

 

Funnel Messwerte

Funnel Messwerte sind eine ganz besonders nützliche Art von pro-Kunde-Messgrößen, die möglichst genau geprüft werden sollten, um Ihre laufenden Entscheidungsprozesse und Strategien direkt zu beeinflussen.

So könnten Sie zum Beispiel ein Produkt anbieten, das ein paar typische Produkt-Lifecycle-Ereignisse durchläuft. Das könnten sein: Registrierung für das Produkt, Anforderung einer kostenlosen Testversion, Kauf des Produktes.

Dadurch können Sie im Laufe der Zeit einige sehr klare, belastbare Messwerte erfassen. So werden Sie zum Beispiel in der Lage sein, eindeutig zu erkennen, welcher Prozentsatz an Kunden, die sich für das Produkt registriert haben, dann auch tatsächlich die kostenlose Testversion herunter geladen haben und wie viel Prozent von denen dann auch zahlende Kunden geworden sind.

Bei jeder einzelnen Aktion innerhalb des Produkt-Lifecycles erkennen Sie ganz genau, ob sich die Zahlen rauf oder runter entwickeln, wann Sie eingreifen und nachforschen müssen, warum sie sich so entwickeln. Sie wissen wann Sie mit ein paar A/B Tests herumexperimentieren müssen, um so viele Leute wie möglich aus der ersten Gruppe in die Gruppe der zahlenden Kunden zu befördern.

Einfach gesagt, sollten Online Marketer immer das messen, was wichtig ist. Und das bedeutet, dass Sie sich die Leute, die Ihre Website besuchen auf einem Mikro-Level betrachten müssen, dabei ein paar Split-Tests zu machen, um herauszufinden, wie Sie die beeinflussen können und dann auf Basis der Resultate die Veränderung für alle Besucher umzusetzen.

Und um es noch einmal zu wiederholen – denken Sie immer dran, dass Sie sich auf die Konvertierungen konzentrieren müssen, nicht auf Ihren Traffic.

Welche Messgrößen erfassen Sie?

Bitte schreiben Sie mir das in einem Kommentar

Ihr Jürgen Schnick

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Bild: 3 Strategien für den schnellen Listenaufbau

Drei Strategien für den schnellen Aufbau Ihrer Liste – Teil 3

 

Wenn es um Online-Marketing geht, übersehen viele Leute ihren wichtigsten und wertvollsten Aktivposten.

Geregelte Aktivität in den sozialen Medien, Werbung außerhalb der eigenen Website und alle die anderen Tricks sind nur ein Tropfen im Vergleich zu dem großen Eimer Wasser, den die Power der eigenen Email-Liste darstellt.

Wahrscheinlich haben Sie mich das hier im Blog schon ein paar Hundert Mal sagen hören aber ich sage es trotzdem jetzt und hier noch einmal: die Energie Ihres Business hängt direkt von der Stärke Ihrer Email-Liste ab.

Und nicht nur ich sage Ihnen das. Alle großen Marketer haben ihr Geld mit ihrer Liste (und den Listen ihrer Affiliates) verdient und tun das heute noch. [mehr davon …]

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15332euro

Kennen Sie das?

“Wie ich 13.553 Euro in 5 Wochen verdient habe”

So was kriege ich zur Zeit jeden Tag und es nervt!

Warum wollen diese Typen (es sind wirklich zu 99% Männer – keine Ahnung warum, vielleicht tun sich Frauen beim Lügen schwerer …) die solche (immer krummen) Zahlen posten und mir (und Ihnen) einreden wollen, dass mit ihrem “System” das alles ganz einfach geht. Und natürlich ist immer ein Punkt zwischen Tausendern und Hundertern (ist ja in Deutschland auch so üblich :-)).

Geht das wirklich so einfach?

Nun, ich denke nicht!

Ich bin jetzt seit mehr als 15 Jahren im Online Business unterwegs und ich denke, alles braucht seine Zeit. Da gibt es keine Abkürzungen, keine Short-Cuts. Ist einfach so. (Oder wie man vor ein paar Jahren gerne sagte: “isso!!”)

Das war schon vor einigen hundert Jahren so und da hat sich trotz Internet und Facebook wenig dran geändert. Es gibt jede Menge Dinge, die brauchen vor allem eines: ZEIT!

Wenn ich einen Blog neu an den Start bringe, braucht der mindestens 6 – 10 Monate, bis er nennenswert Traffic hat. Google ist da ein bisschen wie ein Beamter (nix gegen Beamte), es dauert halt etwas.

Irgendwann nach einem halben Jahr habe ich dann 100 Besucher am Tag (im Durchschnitt, oft weniger ;-)). Und es werden nicht mehr, ums Verrecken nicht! Ich ändere mit viel Aufwand das Design meines Blogs: keine Änderung beim Traffic?! Ich mache Facebook-Action: keine Änderung beim Traffic?! Ich schalte AdWords-Anzeigen (großer Fehler): keine Änderung?!

Statt Ping – Ping – Ping vom Traffic höre ich höchstens die Grillen zirpen.

Dann plötzlich nach einigen Wochen sind es 150 Besucher pro Tag! Was ist da passiert? Was habe ich da richtig gemacht?

Alles oder nichts!

Ich habe einfach weiter guten Content ausgeliefert und im Laufe der Zeit hat Google das honoriert.

So einfach ist das.

So das musste jetzt mal sein.

Wenn Du oder Sie davon jetzt etwas erschreckt wurden – tut mir Leid.

Wird eventuell jetzt öfter mal passieren, dass ich einfach mal so Dampf ablasse ;-) Macht Spaß!

Trotzdem einen schönen Abend und alles Gute

Euer Jürgen Schnick

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Bild: 3 Strategien für den schnellen Aufbau Ihrer Liste

Wenn es um Online-Marketing geht, übersehen viele Leute ihren wichtigsten und wertvollsten Aktivposten.

Geregelte Aktivität in den sozialen Medien, Werbung außerhalb der eigenen Website und alle die anderen Tricks sind nur ein Tropfen im Vergleich zu dem großen Eimer Wasser, den die Power der eigenen Email-Liste darstellt.

Wahrscheinlich haben Sie mich das hier im Blog schon ein paar Hundert Mal sagen hören aber ich sage es trotzdem jetzt und hier noch einmal: die Energie Ihres Business hängt direkt von der Stärke Ihrer Email-Liste ab. [mehr davon …]

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