Moneatrisierung des Blogs

Der ständige Kampf um die Monetarisierung des Blog

Der ständige Kampf um die Monetarisierung des Blog

Ein Blog ist ein fantastisches Medium, um online Geld zu verdienen, und genau deswegen beginnen viele von uns als Erstes damit, einen Blog an den Start zu bringen.

© Stockcity - Fotolia.com

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Aber im Laufe der Zeit wird uns dann schnell klar, dass einer der wichtigsten Aspekte der Aufbau von Vertrauen durch Lieferung von kostenlosen Informationen an die Leser ist, und wie erfolgskritisch diese Vorgehensweise für unseren Erfolg als Blogger ist.

Also hängen wir uns so richtig rein, um laufend sehr gute kostenlose Informationen zu produzieren und zu veröffentlichen, wobei wir immer mehr in dieses Tun hineinrutschen und es dabei im Laufe der Zeit immer schwieriger finden, unseren Blog zu monetarisieren.

Mir ist bewusst, dass es eine Menge gute Argumente für die oben beschriebene Vorgehensweise gibt und mir ist auch klar, dass mir nicht jeder zustimmen wird, aber ich schreibe dieses aus meinen Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Aufbau eines erfolgreichen Blogs.

Mein Blog selber bringt mir nicht sehr viel Geld ein (tut mir Leid, wenn Sie etwas anderes geglaubt haben) und ich weiß, dass viele Leute mit viel weniger Traffic als ich, viel mehr Geld mit ihrem Blog verdienen. Der Grund dafür liegt einzig und alleine in meiner Herangehensweise an die Themen Blogging und Online Geld verdienen.

Dieser Kampf ist ein ziemlich realer Kampf und ich muss leider sagen, dass viele Leute in diesem Kampfgetümmel untergehen werden und nur einige wenige diesen Kampf überleben werden – nämlich diejenigen, die entweder die richtigen Dinge auf die richtige Weise tun oder diejenigen, die wirklich mit vollem Einsatz hinter ihrem Blog stehen.

Die Wahrheit ist aber auch, dass es noch nicht zu spät ist, dass Sie noch Veränderungen umsetzen können und dass Ihr Blog, der heute nichts einbringt, dazu gebracht werden kann, Ihr Einkommen zu sichern und zwar dauerhaft. Aber die Lösung liegt nicht darin, ständig weiter guten und hilfreichen, kostenlosen Content zu liefern oder mehr Traffic aufzubauen, sondern darin, dass Sie sich Ihrer bisherigen Fehler bewusst werden und daran arbeiten, sie zu korrigieren.

Ich bin selber ein Opfer dieser Situation und ich bin ein Soldat in diesem Kampf. Ich liebe meinen Blog, aber ich bin es Leid, zu versuchen, ihn zu monetarisieren, weswegen ich mal eine Liste der besten Möglichkeiten zusammengestellt habe, wie man einen Blog monetarisiert. Dabei habe ich jeweils die Vor- und Nachteile aufgeführt, die die einzelnen Methoden haben. Mit Hilfe dieser Liste war ich in der Lage, für mich zu entscheiden, welche Herangehensweise ich für meinen Blog verwende und diese Erfahrung möchte ich gerne mit Ihnen teilen.

1. Erstellung eigener Info-Produkte

Das ist wahrscheinlich die beste Methode, um Geld mit Hilfe Ihres Blog zu verdienen und viele Menschen sind mit Hilfe dieses Weges Internet-Millionäre geworden, aber trotzdem ist es wichtig für Sie zu wissen, dass egal wie wirkungsvoll eine Methode ist, sie immer auch Nachteile in sich birgt.

Vorteile

Sie haben die Kontrolle – Sie machen die Verkäufe, Sie entscheiden, was die Leute zu sehen bekommen, Sie entscheiden, wie die Leute die Dinge zu sehen bekommen, Sie entscheiden, ob Sie mit Affiliates arbeiten oder nicht und was die dafür bekommen.

Geringe Produktionskosten – wobei die tatsächlichen Produktionskosten natürlich von der Art des Produktes abhängen, dass Sie herstellen. Es ist natürlich teurer, ein physikalisches Produkt, wie ein Buch herzustellen, als ein Ebook. Aber wenn Sie sich für die digitale Variante entscheiden, dann geht es nur noch darum, das Produkt zu erschaffen, Ihre Website entsprechend einzurichten, ein Bezahlungssystem einzubinden und schon verdienen Sie online Geld. Sehr häufig ist so die Erstellung eines eigenen Produktes völlig kostenfrei, es erfordert nur die Investition in Ihre Zeit und manchmal ein wenig Geld, wenn Ihnen die nötigen Fähigkeiten fehlen.

Diese Methode bietet die Möglichkeit auf ein immer wiederkehrendes Einkommen. Je nachdem, welche Art von Produkt Sie schaffen, liegt ein weiterer Vorteil eigener Produkte darin, dass Sie damit für ein immer wiederkehrendes Einkommen sorgen können. So können Sie zum Beispiel ganz leicht ein Forum aufsetzen, bei dem die Mitgliedschaft Geld kostet, eine Membership-Site oder ein Abo-System aufbauen, bei denen der User Ihnen monatlich einen bestimmten Betrag bezahlt.

Lebenslang wiederkehrendes Einkommen – es geht um Ihr eigenes Produkt, bei dem Sie natürlich frei entscheiden können, wie lange es angeboten wird. Für einen Marketer ist es sehr einfach, die Bewerbung eines Produktes durch seine Affiliates zu beenden, oder das Produkt ganz vom Markt zu nehmen. Das kann aber einen ziemlichen Effekt auf die Affiliates haben, die das Produkt bewerben. Genauso kann ein Sponsor von Ihnen sein Sponsoring für Sie einstellen, aber Sie sind der einzige, der entscheidet, ob Ihr eigenes Produkt weiter verkauft wird oder nicht.

Nachteile

Es dauert – wenn Sie vorhaben, Ihr Bestes zu geben, dann braucht die Erstellung eines eigenen Produktes Zeit. Ein großartiges, mit Mehrwert vollgestopftes Ebook zu erstellen, kann Monate in Anspruch nehmen und eine solide Membership Site aufzubauen, kann Jahre in Anspruch nehmen (natürlich in Abhängigkeit davon, wer Sie sind und was Sie können).

Der Umgang mit Veränderungen – die Herstellung eines eigenen Produktes zwingt Sie dazu, sich mit den verschiedensten Arten der Veränderung auseinander zu setzen, die Einfluss auf Ihr Produkt haben. Die meisten Produkte, die vor einem Jahr hoch aktuell waren, sind das heute nicht mehr und es ist die Pflicht der Autoren, sicherzustellen, dass das Produkt aktualisiert wird.

Kundendienst – der vernünftige Umgang mit Kundenanfragen und Reklamationen wird eine Menge Zeit in Anspruch nehmen. Das kann bei einem sehr erfolgreichen Produkt so weit gehen, dass fast der ganze Arbeitstag dabei drauf geht.

Werbung für das Produkt – Jeder kann ein Produkt erstellen, aber nicht jeder kann durch die Erschaffung eines Produktes auch Geld verdienen. Die eine Seite ist die eigentliche Erstellung des Produktes, die andere Seite ist die effektive und erfolgreiche Bewerbung dieses Produktes. Traffic auf die kostenlosen Inhalte Ihres Blogs zu holen kann eine ziemliche Aufgabe sein, aber Traffic auf ein Produkt zu lenken, für das die Leute zahlen müssen, ist etwas ganz anderes.

2. Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ist ein weiterer großartiger Weg, um online Geld zu verdienen, der aber auch seine Vor- und Nachteile hat. Viele Leute halten Affiliate Marketing für zu einfach, andere aber sehen es als zu kompliziert an. Wenn Sie mich fragen, würde ich sagen, das hängt davon ab, welches Wissen Sie darüber haben. Außerdem bin ich der Meinung, dass das Geldverdienen beim Affiliate Marketing nicht von der Größe des Traffic abhängt, sondern davon, welches Wissen Sie darüber und über das beworbene Produkt.

Vorteile

Affiliate Marketing kann Ihnen eine Menge zeit sparen (das ist sehr gut für so faule Typen wie mich …). Die Herstellung eines eigenen Produktes braucht eine Menge Zeit und manchmal auch Geld, aber Affiliate Marketing braucht beides nicht, es braucht nur Traffic auf den Affiliate Link und schon können Sie anfangen, Geld zu verdienen.

Kein Stress mit dem Kunden-Support – ein weiterer großer Vorteil der Monetarisierung mit Hilfe von Affiliate Marketing ist der, dass Sie dabei keinerlei Stress mehr mit dem Kundensupport haben. Sie brauchen sich keine Gedanken mehr über Leute machen, die um Hilfe zu dem gekauften Produkt bitten. Sie brauchen nur noch deren Vertrauen gewinnen und das Produkt empfehlen, alle anderen Themen gehen direkt an den Produktanbieter.

100% Risikofrei – wenn es um die Schaffung eigener Produkte geht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie es auch verkaufen nicht besonders hoch und wenn das dann tatsächlich so ist, kann Ihre Investition (in Zeit und Arbeit) vergeblich gewesen sein. Beim Affiliate Marketing besteht dieses Problem nicht, weil Sie ja nicht investieren müssen.

Möglichkeit eines passiven Einkommens – Affiliate Marketing ist eine der besten Einkommensquellen, wenn es um sogenanntes „passives Einkommen“ geht. Wenn Sie in Ihrem Blog Dienstleistungen anbieten, hat das mit Passiv wenig zu tun und kann Ihnen einiges an Arbeit und Unannehmlichkeiten bescheren, bei Affiliate Marketing besteht diese Gefahr nicht.

Höheres Umsatzpotential – Im Gegensatz zur Schaffung eigener Produkte, ist beim Affiliate Marketing die Person, die das Produkt, das Sie bewerben, hergestellt hat, für die grundsätzliche Marktforschung zuständig. Meistens hat der Hersteller des Produktes auch schon eine Menge in den Aufbau des Markennamens investiert, was es Ihnen einfacher macht, mehr Geld zu verdienen.

Nachteile

Sie brauchen Traffic, eine Menge Traffic – die Hauptsorge eines Affiliate Marketers ist es, ausreichend Traffic zu haben. Traffic bringt Verkäufe und wenn Sie keinen Traffic haben, verkaufen Sie nichts. Wenn Sie es aber schaffen, reichlich Traffic zu bekommen, wird es Ihnen leicht fallen, eine Menge Geld zu verdienen.

Es ist meistens ziemlich kompliziert – Ja, das stimmt. Das ist einer der Hauptnachteile von Affiliate Marketing. Es erfordert unbedingt, dass Sie das volle Vertrauen Ihrer Leser genießen. Die werden kaum bei Ihnen kaufen, wenn sie Ihnen nicht vertrauen. Deswegen ist der Vertrauensaufbau eine der wichtigsten Aufgaben eines Affiliate Marketers.

Man kann sehr schnell Verkäufe verlieren – im Gegensatz zum Erstellen und Verkaufen eigener Produkte, bei denen der Umsatz Ihnen direkt zu Gute kommt, ist die Möglichkeit, Verkäufe zu verlieren als Affiliate Marketer sehr viel größer. In Abhängigkeit von der Anzahl der Leute, die das Produkt bewerben, müssen Sie zunehmend darauf achten, dass Ihre Leser das Produkt auch über IHREN Affiliate-Link kaufen.

Das war der erste Teil des zweiteiligen Artikels über den Kampf um die Monetarisierung des Blogs. Den zweiten Teil können Sie morgen hier bei Erfolgs-Blogging lesen.

Jürgen Schnick

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{ 6 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

Lothar Juli 5, 2012 um 18:25

Oh, ich habe nicht gewusst, dass es mit Affiliate-Marketing auch solche Probleme geben kann. Ich habe gerade damit angefangen. Was mir bisher noch nicht klar ist: wenn ein Merchant ein eigenes Partnerprogramm hat. Wie habe ich dann die Kontrolle, wenn mein Blog einen Verkauf generiert hat. Habe ich überhaupt eine Kontrolle? Oder bin ich darauf angewiesen, dass der Merchant eine ehrliche Haut ist? Ich würde mich freuen über Infos zu dieser Frage

Joern April 4, 2012 um 20:12

Interessant! Ich werde hier wohl noch öfter mal reinschauen!

Juergen Dezember 10, 2010 um 15:02

Hallo Roman, Danke für die Korrektur. Das sieht doch schon ganz anders aus.

Herzliche Grüße Jürgen Schnick

ICEPIN Dezember 10, 2010 um 13:02

arghhhh, ich bitte vielmals um entschuldigung: da war ein tippfehler in meiner website-angabe. es heisst icepin.de, nicht com. das ist mir das erste mal passiert.

vg
roman

Juergen Dezember 9, 2010 um 19:48

Hallo Roman, ich finde das völlig OK so. Wie du siehst, ist mein Blog auch nicht mit permanenten Hinweisen auf Angebote bestückt. Das ist auch nicht der Weg, den ich beschreite. Mein Blog dient einzig und alleine dazu, den Interessenten kostenlose und hilfreiche Infos zu einem Thema zu liefern, das sie interessiert. Wenn Sie mir dann in einem fairen Tausch gene ein wirklich wertvolles kostenloses Ebook ihre Adresse und ihren Namen geben, dann ist das aus meiner Sicht eine echte Win-Win-Situation, von der beide Seiten profitieren.

Ich produziere auch keine Massenware, sondern versuche, wirkliche Mehrwerte kostenlos zu geben. Wenn ich dann irgendwann einmal darum bitte, meine Produkte zu kaufen, finde ich das ein faires Angebot (das ja niemand annehmen muss).

Ich finde übrigens deinen Link auf die von dir angegebene Website ziemlich grenzwertig, normal geht so etwas bei mir als SPAM in die Tonne.

Herzliche Grüße Jürgen Schnick

ICEPIN Dezember 9, 2010 um 18:05

Ich wehre mich irgendwie dagegen, meinen Blog mit permanenten Hinweisen auf Angebote zu bestücken. Es ist sicherlich angenehm, wenn man ein entsprechendes Feedback in Form von Penunzen erhält, aber in meinem Falle würde die Idee des Ganzen in eine falsche Richtung tendieren. Ich möchte meine persönlichen Erfahrungen um Fotografie und Kunst schildern und den komerziellen Blickwinkel auf die Szene reduzieren. Sonst könnte ich auch meine Bilder bei Fotolia, Getty o.ä. anbieten, aber ich will definitiv keine Massenware produzieren.

Viele Grüße,
Roman

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