Für besseren Content – behandeln Sie Ihre Leser wie Hunde
Wollen Sie ein breiteres Publikum, mehr Subscriber, eine bessere Konversation mit zahlenden Kunden, super loyale Leser und dass reichlich Gutes über Sie geredet wird?
Für besseren Content - behandeln Sie Ihre Leser wie Hunde
Das können Sie alles haben, wenn Sie diesen kleinen Ratschlag beherzigen:
Behandeln Sie Ihre Leser wie Hunde
Wenn Sie Ihrem Hund beibringen wollen, „Sitz“ zu machen, wie gehen Sie da vor?
Jeder gute Hunde-Trainer wird Ihnen sagen, dass der schlaueste Weg darin besteht, ihm jedes Mal reichlich Belohnungen und Zuneigung zu geben, wenn er sich setzt, wenn Sie „Sitz!“ sagen.
Dann dauert es gar nicht lange, bis er begierig auf weitere Anweisungen von Ihnen wartet. Möchten Sie, dass er „Pfötchen gibt“? Ihnen Ihre Hausschuhe oder die Zeitung bringt? Den Müll raus bringt und das Geschirr abwäscht?
Positive Bestärkung macht einen Verbündeten aus Ihrem Hund. Sie gehören zur selben Meute. Er will Dinge für Sie machen. Er ist glücklich und Sie sind glücklich.
Wie Sie Leser wie Hunde behandeln
Jedes Mal, wenn ein Leser etwas macht, das Ihnen gefällt (einen Post von Ihnen liest, sich in Ihre Liste einträgt, die Nachricht in einem Email-Newsletter öffnet usw.), geben Sie diesem Leser eine Belohnung – ein Cookie. (Wenn ich „Leser“ sage, schließt das Podcast-Anhörer, Video-Betrachter usw. natürlich mit ein).
Ich bezeichne das gerne als Cookie-Content und der hat drei Charakteristika.
1. Cookie Content macht das Leben besser
Cookie-Content macht irgendwie das Leben der Leser besser. Das kann ein lustiges Bild sein, ein hilfreiches Tutorial oder ein wirklich gutes Rezept für ein Dessert.
Auf irgendeine Art, ob groß oder klein, macht Cookie-Content den Leser glücklich darüber, dass er sich die paar Minuten Zeit genommen hat, ihn zu konsumieren.
Empfehlungen und Content nach dem Motto „Wie man …“ gibt immer guten Cookie-Content. Inspirierend, lustig oder das Herz erwärmend, kann Content ebenfalls sehr gut funktionieren, wenn Sie gut darin sind.
Wenn Ihre Leser Ihren Content ausdrucken, so dass sie später auf ihn zurück greifen können, oder ihn bei einem der Bookmarking-Dienste bookmarken, dann haben Sie alles richtig gemacht.
2. Cookie Content kann sofort umgesetzt werden
Der 60-Jahres-Plan, um halbwegs wohlhabend in Rente zu gehen, scheint nicht wirklich für guten Cookie-Content geeignet zu sein. 10 Dinge die Sie an diesem Wochenende für die Verbesserung Ihrer Kreditwürdigkeit tun können, schon eher.
Aber Sie dürfen es nicht mit schnellen Zauberformeln überziehen. Auf jeden Fall ist Cookie-Content nicht für langfristige Aufgaben geeignet und auch nicht für Dinge, für die harte Arbeit notwendig ist. Es geht um schnelle, einfache Lösungen, die die Leute sofort umsetzen können.
Aber es trotzdem gut, auch über die langfristigen Themen zu sprechen. Aber stellen Sie sicher, dass Sie genug schnelle Cookies in Ihrem Content haben, um die Dinge schmackhaft zu halten. Ihre Leser haben ausreichend Komplexität, mit der sie sich herumschlagen müssen. Sie suchen in Ihrem Content bestimmt nicht nach noch mehr davon.
3. Cookie Content schmeckt gut
Cookie-Content ist sehr gut lesbar. Er bringt den Lesern Freude. Er ist häufig unterhaltsam. Er ist gut organisiert, was ihn leicht bekömmlich macht.
Für Cookie-Content setzen Sie Ihre besten Schreib-Fähigkeiten ein. Nicht um zu beweisen, wie gut oder talentiert Sie sind, sondern um den Content köstlicher für Ihre Leser zu machen.
Etwas leicht lesbar zu machen, ist beim Schreiben verdammt harte Arbeit.
Trainieren Sie Ihre Leser
In einem vollgestopften Email-Eingang oder RSS-Reader, wird Cookie-Content als erster die Aufmerksamkeit Ihrer Leser bekommen. Sie müssen sozusagen den Leser darauf trainieren, Ihren Content zu konsumieren, weil er nützlich, hilfreich und ansprechend ist.
Jedes Mal, wenn er Ihren Content liest, fühlt er sich besser. Es dauert dann nicht lange, bis Sie eine angenehme Angewohnheit für Ihren Leser werden.
Bedeutet das dann, dass Sie gar keine Werbung mehr für sich machen brauchen? Natürlich nicht. Sie können regelmäßig hoch qualitative Angebote machen (das sollten Sie auch, wenn Sie Ihren Lebensunterhalt verdienen wollen). Stellen Sie nur sicher, dass Sie ausreichend Cookies raus geben, um die Aufmerksamkeit und das Interesse Ihrer Leser zu erhalten.
Sie wollen wahrscheinlich keinen Content erstellen, der aus nichts anderem besteht, als Cookies. Das kann sogar beim zügellosesten Leser zu Magenverstimmungen führen.
Aber packen Sie genug hinein, um Ihr Publikum ständig darin zu trainieren, Ihre Emails zu öffnen, Ihre Blog-Posts zu lesen und sich Ihre Spezial-Reporte zu holen. Sie werden feststellen, dass je mehr Sie sie belohnen, Sie auch von ihnen reichlich belohnt werden.
Jürgen Schnick
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Interessanter Artikel, wobei der Vergleich mit dem Hund etwas überdacht werden sollte. Bei falscher Konditionierung (nicht: Training!) kann das mit dem Hund auch nach hinten losgehen, und der noch eben putzige Kerl kann zum Beißer werden. “Leser, wie Hunde behandeln” finde ich eine unglückliche Formulierung.
Hey Joschka,
Danke für den Kommentar. Ich habe mir mal deinen Blog angesehen. Du gehörst ja zu den jüngeren Vertretern im Internet Marketing. Du bist ja sogar noch jünger als Mario Schneider! Ich finde das gut, wenn sich junge Leute in dieser Szene engagieren und Erfolg haben. Das gibt frischen Wind und viele neue Ideen.
Ich wünsche dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen (das wirst du brauchen).
Jürgen Schnick
hey jürgen super Blog-Beitrag… sehr guter Vergleich mit dem Leser und dem Hund
ich bin auch der Meinung das der “Cookie-Content” (dieses Wort kannte ich garnicht) sehr wichtig ist für den Leser. Weiter so.
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