Die Bedeutung von Blogger-Freunden

Bloggerfreunde, blogging

Die beste Entscheidung, die ich während meiner kurzen Karriere als Blogger getroffen habe, war die, mich mit anderen Bloggern anzufreunden. Leute, die in dieselbe Richtung denken wie ich, die ähnliche Ziele mit ihren Blogs verfolgen wie ich und Leute, die erkannt haben, wie wichtig es ist, zusammen zu arbeiten.

In meinem Fall bedeutet das: Leute, die sich für WordPress Blogs und deren Konfiguration interessieren – so wie zum Beispiel Thomas, einer meiner Blogger-Freunde. In den letzten Monaten haben wir uns gegenseitig sehr helfen können und wir haben beide sehr von dieser Zusammenarbeit profitiert.

Ich habe ein paar Sachen gewusst, die er nicht kannte und er hat mir bei einigen entscheidenden technischen Themen sehr schnell helfen können. Dann habe ich einen Artikel für seinen Blog geschrieben, der es auf die Startseite von MySpace schaffte und ihm (und damit auch mir) eine ziemliche Menge an Traffic brachte. Beiderseitiger Nutzen also.

Es geht immer um den beiderseitigen Nutzen

Auf die eine oder andere Art haben wir uns auch immer wieder gegenseitig mit anderen Leuten bekannt gemacht. Einmal stellte Thomas mich einem Blogger vor, der sich sehr intensiv mit allen SEO-Themen rund um WordPress Blogs auseinandersetzte, ein anderes Mal vermittelte ich ihm den Kontakt zu einem Blogger, dessen Thema Web-Video ist. In beiden Fällen stellten sich unsere neuen Blogger-.Freunde als extrem hilfreich heraus.

Für mich erschloss sich dadurch das Thema SEO für Blogs deutlich schneller und gezielter, als ich es alleine hinbekommen hätte und Thomas profitierte sehr von den Web-Video Kenntnissen seines neuen Blogger-Freundes und setzte diese Kenntnisse sehr erfolgreich in seinem Blog ein. Es geht immer um beiderseitigen Nutzen!

Das hört sich jetzt natürlich alles ziemlich toll an, aber wie zum Teufel kommen Sie in den Eingangskorb der Leute, vor denen Sie doch so einen großen Respekt haben? Ganz einfach. Schreiben Sie ihnen eine Email.

Bieten Sie ihnen an, etwas für deren Blog zu schreiben, oder ein Problem zu lösen, das sie gerade nervt – irgendwas, was Sie auf deren Schirm bringt. Sogar das Angebot, sinnvolle und informative Kommentare in deren Blogs zu schreiben kann schon ausreichend sein.

Wenn Sie dann erst einmal auf deren Schirm sind, also bewusst von ihnen wahrgenommen werden, dann sorgen Sie dafür, dass das so bleibt. Verlinken Sie deren Beiträge bei Twitter, schreiben Sie weiter Kommentare in deren Blogs. Bleiben Sie dran und ziemlich schnell werden Sie sich gegenseitig als gleichwertige Kollegen wahrnehmen. Dann schauen Sie seitwärts auf diese Person und nicht mehr nach oben.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen, dass man dabei nicht immer nur nehmen darf, man muss auch geben können. Nur immer verlangen und nie selber etwas beisteuern wird Sie nicht weit bringen. Wie die Beatles es schon sehr treffend gesungen haben: „… und am Ende bekommst Du die gleiche Menge Liebe, die Du gegeben hast.“

Wenn Sie einmal den Fuß in der Tür haben, beginnen Sie sofort damit, weitere Türen zu öffnen. Nutzen Sie Ihre neuen Verbindungen, um weitere zu knüpfen. Nehmen wir mal an, Sie haben einen neuen Blogger-Freund namens Hans, der einen Blog über Waschmaschinen betreibt (warum nicht?). Dummerweise wollen Sie aber in die Bloggingszene für Geschirrspülmaschinen reinkommen.

Der wichtigste Blog zum Thema Geschirrspülmaschinen wird von Werner betrieben. Jetzt wissen Sie, dass Hans sehr gut mit Werner befreundet ist, Sie trauen sich aber nicht, Kontakt mit Werner aufzunehmen, ohne dass Ihnen dabei jemand den Rücken stärkt. Schreiben Sie etwas für den Blog von Hans. Werner wird das lesen und sofort wissen, wer Sie sind. Nutzen Sie die Verbindungen, die Sie neu geschaffen haben, um weitere zu bekommen.

Ich hoffe, dieser Artikel hat Ihnen zeigen können, wie wichtig es ist, Blogger-Freunde zu gewinnen. Worauf warten Sie also? Auf geht’s und viel Erfolg.

Jürgen Schnick

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{ 1 Kommentar… lese ihn unten oderschreibe selbst einen }

Micha

Die Botschaft in dem Artikel würd ich mit “Eine Hand wäscht die Andere und beide das Gesicht” zusammenfassen wollen und die auch ich zu 100% unterschreibe. Viele vergessen dass sich eine solch positive Haltung in jedem Fall auch für einen selbst bezahlt macht (und das im wahrsten Sinne des Wortes) und sollten diesen Artikel doch mal zum Anlass nehmen ihre Haltung zu überdenken.

Dieses Prinzip gefällt mir (nur mal so am Rande bemerkt) auch an Flattr und ich habe diesbezüglich erst kürzlich einen Artikel dazu verfasst: http://kawonga.de/auch-bei-mir-gibt-es-nun-einen-flattr-button/

Ich bin über diesen Artikel zum ersten Mal auf diesem Blog gelandet und werd ihn sicherlich auch weiter verfolgen :-)

Beste Grüsse
Micha

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