Tipps für Blogger mit wenig Zeit
Manche Blogger glauben meiner Meinung nach nur, dass sie zu wenig Zeit haben. Dabei könnten Sie locker die eine oder andere Stunde in der Woche freischaufeln, wenn sie es denn wollten. Oft ist es doch nur der innere Schweinehund, den man überwinden muss, dann hat man plötzlich auch die notwendige Zeit.
© Vasiliy Yakobchuk – iStockPhoto.com
Hier ist der zweite Teil des Beitrages über das regelmäßige Bloggen, wenn nur wenig Zeit dafür zur Verfügung steht und wie man es trotzdem schafft, regelmäßig gute Beiträge zu posten. Den ersten Teil können Sie hier noch einmal nachlesen.
Also sollte sich jeder zuerst einmal genau überlegen, ob er oder sie nicht auch Zeit mit nutzlosen Dingen verbringt. Eventuell kann so ja schon sehr schnell die eine oder andere Stunde pro Woche für das Bloggen herausspringen.
Artikel aufteilen
Ich liebe lange Artikel, aber manchmal ist es schlauer, wenn man einen sehr langen Artikel aufteilt. Allerdings sollte man dann unbedingt darauf achten, dass jeder Teil einzeln für sich für die Leser noch interessant ist und es nicht danach aussieht, als ob man PageViews schinden will.
Mehrere Artikel am Stück schreiben
Es dauert bei mir, und sicher auch bei einigen anderen, immer ein wenig, wenn ich mit dem Schreiben von Artikeln beginne, bis ich so richtig im Schreibfluss drin bin. Deshalb schreibe ich fast immer nicht nur einen Artikel, sondern gleich drei oder fünf hintereinander weg. Das spart insgesamt Zeit. Das hilft auch dabei, freie Tage als Blogger einzuplanen, indem man dann nur noch jeden Tag einen dieser Artikel freischaltet.
Klare Artikelstruktur
Wenn man sich einen bestimmten Artikelaufbau aneignet, geht es dann nach einiger Übung oft schneller Artikel aufzugliedern und zu schreiben.
So könnte man einen Artikel grob in drei Teile aufteilen:
1. Einführung und Aussage
2. Aussage erläutern und begründen
3. Zusammenfassung
So hat man einen klaren Plan, wie man den Artikel zu schreiben hat. Im Einzelfall kann man dann aber auch von dieser Struktur abweichen, wenn es einem sinnvoll erscheint.
Ablenkungen vermeiden
Ohne Ablenkung ist man einfach effektiver. Also wenn es an das Schreiben neuer Artikel geht: Fernseher aus, Email-Postfach schließen. So schreibt es sich deutlich besser, ohne dass man alle paar Minuten von einer blinkenden Nachricht abgelenkt wird.
Das Pareto-Prinzip
Man muss auch als Blog-Schreiber nicht perfekt sein. Das Pareto-Prinzip besagt, dass man 80% der Ergebnisse oft mit 20% der Arbeit erzielt. Das bedeutet auch beim Bloggen auf die wichtigen Dinge konzentrieren, die Dinge, die den Erfolg bringen.
Lieber pro Woche nur fünf wirklich gute und für die Leser wertvolle Artikel schreiben, die sehr gut bei den Lesern ankommen, als zehn Artikel, von denen der Großteil nicht oft gelesen wird oder Themen behandeln, die schon tausendmal in anderen Blogs behandelt wurden. Man muss herausfinden, was wirklich wichtig für den Erfolg des eigenen Blogs ist und genau das machen. Aufwändige und ablenkende Arbeiten, die bei einem Blog immer mal notwendig sind, sollte man sammeln und am Stück erledigen. So könnte man sich zum Beispiel alle technischen Arbeiten für Freitag Nachmittag aufheben.
Es müssen nicht immer nur Super-Artikel sein
Es macht nur Stress, immer zu versuchen perfekt zu sein und mit jedem Artikel voll ins Schwarze zu treffen. Neben den großen Artikeln, die dann oft verlinkt werden, sollte man dem eigenen Blog auch noch etwas Futter in Form von kurzen News-Artikeln oder ähnlichem geben. Solche Artikel sind oft sehr viel schneller geschrieben, als die Super-Artikel.
Spaß am Bloggen haben
Wer Spaß am Bloggen hat und es nicht nur als lästige Pflicht sieht, der nimmt sich auch die Zeit für das Schreiben von guten Artikeln. Wer also wirklich Spaß daran hat, wird wenig Probleme mit der „fehlenden“ Zeit haben.
Vision = Motivation
Ohne Vision, also langfristige Ziele ist es schwer, sich über einen längeren Zeitraum die Motivation zu erhalten. Dabei kann die Vision alles sein. Wichtig ist nur, dass sie zu einem selbst passt und einen wirklich motiviert. Einfach nur seinen täglichen Blog-Artikel ohne Ziel abzuliefern, kann dem einen oder anderen schnell die Motivation kosten.
Welche Methoden wenden Sie an, um mehr aus Ihrer Zeit für das Bloggen herauszuholen? Haben Sie einen Tipp für uns? Dann schreiben Sie bitte jetzt einen Kommentar.
Jürgen Schnick
|













