Warum jede Ihrer Blog-Seiten ein Ziel braucht
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum die Leute eigentlich auf die einzelnen Seiten Ihrer Website, Ihres Blogs kommen sollen? Hier bei Erfolgs-Blogging haben wir das sehr intensiv getan und den Sinn genau festgelegt.
Um sich zu informieren, sich zu unterhalten – oder um etwas ganz bestimmtes zu tun? Etwas tun, von dem SIE wollen, dass die Leute es tun!
Nun – wenn Sie wirklich wollen, dass die Leute auf Ihrer Website bestimmte Dinge auch tatsächlich tun, dann brauchen Sie unbedingt für jede einzelne Ihrer Seiten und Blog-Posts ein klar definiertes Ziel.
Die Frage die sich da natürlich sofort stellt ist nur: welches Ziel?
Was ist der „Sinn“ von Seiten mit einzelnen Posts?
Nun, das ist eigentlich ganz einfach und völlig eindeutig. Diese Seiten sind sozusagen Ihr „Brot und Butter“ Geschäft, der Teil Ihres Business, der die Grundlage von allem bildet.
Wenn Sie Google Analytics starten (Sie arbeiten doch hoffentlich mit Google Analytics – wie wollen Sie sonst besser werden?), werden Sie ganz schnell feststellen, dass der meiste direkte Traffic auf den Seiten mit Ihren Einzel-Posts landet.
Dann werden Sie genauso schnell feststellen, dass der größte Teil Ihres Traffics diese Seiten über Links, Suchergebnisse und aus den sozialen Medien erreicht.
Mit dieser wichtigen Erkenntnis im Hinterkopf sollten Ihre Einzel-Posts ab sofort grundsätzlich nur noch ein ganz bestimmtes Ziel haben, nämlich zufällige Besucher in treue und immer wiederkehrende Besucher zu verwandeln.
Jetzt kennen Sie das Ziel – und wie erreichen Sie es?
Das ist genauso einfach, wie es herauszufinden. Es sind dazu nur drei einfache Schritte notwendig:
Zuerst müssen Sie sicherstellen, dass Sie auch wirklich genügend Eintragungsformulare auf Ihrer Website verteilt haben. Grundsätzlich sollten Sie ein Formular über Ihrer Sidebar oder ganz oben in Ihrer Sidebar haben, eines am Ende eines jeden Artikels und vielleicht noch eines im Footer oder in einer kleinen Feature-Box.
Zweitens müssen Sie sicherstellen, dass Sie thematisch verwandte Artikel INNERHALB Ihres Contents immer auch intern verlinken. Das ist nicht nur gut für SEO, das ist auch gut dafür, Leute länger auf Ihrer Site zu halten. (Ach übrigens ist es heute nicht mehr ausreichend, eine Liste mit verwandten Posts am Ende Ihres Posts zu haben, schaden tut aber auch das nicht).
Drittens brauchen Sie eine einzige, ganz bestimmte, ganz genau definierte Aktion, von der Sie im Idealfall unbedingt erreichen wollen, dass sie jeder einzelne Besucher ausführt, der auf diese Seite kommt.
So benutze ich hier bei Erfolgs-Blogging eine spezielle Box im Header meines Blogs dazu, Werbung für die vier kostenlosen Ebooks zu machen, die man bekommen kann, wenn man sich in meine Liste einträgt. Das ist meine wichtigste Aktion, denn meine Besucher müssen ihre Emailadresse herausrücken, wenn sie die Ebooks haben wollen.
Was ist denn das wahre Ziel Ihrer Homepage?
Die Homepage der Website ist genau die Stelle, an der die meisten Leute mit ihrem Webdesign einen immer wiederkehrenden, verhängnisvollen Fehler machen.
Natürlich soll Ihre Homepage Ihren neuesten Content herausstellen. Aber haben Sie schon einmal konkret darüber nachgedacht, wer eigentlich genau Ihre Homepage besucht …
Wenn Sie noch einmal Analytics zu Rate ziehen, werden Sie ganz schnell feststellen, dass die meisten Leute über Ihre einzelnen Posts auf Ihre Homepage kommen.
Was bedeutet das für Sie und Ihre Homepage? Es bedeutet, dass Sie es auf Ihrer Homepage im Wesentlichen mit zufällig vorbei kommenden Leuten zu tun haben, die anfangen, sich ein wenig für Sie zu „erwärmen“, denn sie klicken auf Ihrer Site herum.
Und genau aus diesem Grund bin ich so extrem aggressiv mit dem Einsammeln von Leads auf meiner Homepage hier bei Erfolgs-Blogging. Ich benutze dazu diese fette Featurebox, die in meinem Theme Thesis bereits eingebaut ist und diese Methode konvertiert außerordentlich gut.
Ich weiß, dass das vielen Leuten ein wenig gegen den Strich geht, denn die Leute sagen häufig „Na gut, aber was ist, wenn viele meiner super treuen Leser einfach jeden Tag meinen Domainnamen in die Adressleiste ihres Browsers eintippen, um nach neuen Informationen zu suchen?“
Da ist was dran, aber ich halte meine Website ganz bewusst sehr einfach. Ich will, dass die Leute meine Site besuchen, Mehrwerte bekommen und mir ihre Emailadresse geben. Dann baue ich nach und nach mit Hilfe von Emails eine Beziehung zu ihnen auf (und nicht über Blog-Kommentare).
Wie auch Ihre Kategorie-Seiten gut funktionieren
Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihnen aus dem bisherigen Inhalt dieses Artikels bis hierher bereits ein Trend aufgefallen ist. – jede Seite auf Ihrer Website sollte Besucher in treue und wiederkehrende Besucher verwandeln (was eigentlich neue Emailadressen für Ihre Liste bedeutet).
Und Kategorieseiten unterscheiden sich da in nichts und bei ihnen gibt es noch einen zusätzlichen Nutzen. Die Kategorie-Seiten sind bei WordPress großartig für SEO, wenn Sie sie richtig nutzen. Und das ist ganz einfach.
Bauen Sie zuerst grundsätzlichen, einführenden Content zu jeweils einem bestimmten, eng abgegrenzten Themengebiet in diese Seiten ein, setzen Sie ein Eintragungsformular für Emailadressen dazu und listen dann alle Ihre Posts zum jeweiligen Thema auf – das war’s. Wenn Sie wollen, können Sie noch ein wenig mit Text auffüllen, müssen Sie aber nicht
Dann können Sie Traffic auf Ihre Kategorie-Seiten lenken, indem Sie diese aus Ihrem Content heraus verlinken. Sie können Ihre Kategorie-Seiten auch als Linkziel verwenden, wenn Sie Gastbeiträge in anderen Blogs schreiben. Sie sehen also, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, auch die Kategorieseiten sinnvoll zu nutzen.
Aber da gibt es auch noch ein weiteres Ziel für diese Seiten:
Sie wollen erreichen, dass diese Seiten sich für Ihre Leser wie vollständige, umfassende Informationsquellen „anfühlen“. Sie wollen, dass die Leute diese Seiten besuchen und das Gefühl haben, dass sie alles über das jeweilige Thema gelernt haben, was man darüber überhaupt lernen kann.
Oder noch treffender – bei Ihnen findet man alles was man über das jeweilige Thema lernen kann und Sie sind die absolute Top-Quelle für Informationen zu diesem Thema.
Das ist der Grund, warum Sie grundsätzlichen, einführenden Content und eine Menge an Artikeln zu Ihren wichtigsten Unterthemen brauchen. Machen Sie nicht den Fehler, Kategorien anzulegen, in denen es nur einige wenige Posts gibt. Stattdessen konzentrieren Sie sich darauf, mindestens 10 oder besser noch mehr Posts in jeder Ihrer Kategorien zu haben.
Zusammenfassung
Wie behandeln Sie denn heute jede einzelne der Seiten auf Ihrer Website? Versuchen Sie wirklich heute schon alles, um Emails zu sammeln? Wenn nicht, dann können Sie die Eintragungsformulare auch einfach durch Werbebanner ersetzen und so mit Werbeklicks Geld verdienen.
Aber eine große Email-Liste bekommen Sie so nicht!
Jürgen Schnick
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