Gleich nach der Installation des eigenen Blogs und dem Schreiben der ersten eigenen Artikel im Blog stellen sich viele frisch gebackene Blogger die Frage: wie komme ich zu meinem WordPress Theme, zu einem unverwechselbaren Design für meinen Blog?
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Vor allem dann, wenn man vor hat, mit dem eigenen Blog auch Geld zu verdienen, wird jedem Blogger schnell klar, dass das mit den beiden von WordPress mitgelieferten Standard-Designs (bei WordPress heißen diese Designvorlagen „Themes“) nicht funktioniert.
Die mitgelieferten WordPress Themes bieten wenige Möglichkeiten, sich von anderen Blogs optisch und funktional zu unterscheiden. Hier kann man lediglich den Titel des Blog individuell festlegen und die Reihenfolge der Blöcke in der Seitenleiste (die sogenannten „Widgets“) verändern.
Um nun zu einem optisch unverwechselbaren Blog zu kommen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder erstellt man sich mit vorhandenen Kenntnissen in HTML, CSS und PHP auf Grundlage der Standard-Themes ein ganz eigenes Blog-Theme und ergänzt dieses durch selbst erstellte oder gekaufte Grafikelemente oder man nimmt eines der zahllosen kostenlosen WordPress Themes und passt dieses an die eigenen Bedürfnisse an.
Da die wenigsten Blogger über die notwendigen Programmierkenntnisse und das Geld für den Kauf eines eigenen, individuell für sie angefertigten Themes verfügen, bleibt in den meisten Fällen nur die Suche nach einem passenden kostenlosen WordPress Theme. Zudem besteht bei einem selbst modifizierten Theme die Gefahr, dass beim nächsten Upgrade der WordPress-Software das eigene Design nicht mehr funktioniert.
WordPress selber bietet auf seiner Website schon eine große Auswahl an Themes zum Download an. Eine Suche bei Google nach dem Suchbegriff „wordpress themes“ liefert fast 70 Millionen Ergebnisse. Selbst eine Beschränkung der Suche auf Seiten aus Deutschland liefert noch fast 5 Millionen Ergebnisse.
Wie findet man denn nun in diesem gigantischen Angebot das „richtige“ Theme für den eigenen Blog?
Was soll mit dem Blog erreicht werden?
Diese Frage muss man sich als Blog Betreiber dafür als erstes stellen. Von der Antwort auf diese Frage kann man dann die wesentlichen Anforderungen an das Theme ableiten. Es gibt bei den im Internet kostenlos angebotenen Themes nämlich gravierende Unterschiede in den Möglichkeiten, die diese bieten.
Wenn der eigene Blog seinen Lesern in erster Linie gut recherchierte und wertvolle Informationen vermitteln soll, und man mit dem Blog Geld über Werbung verdienen will, dann sollte das Design übersichtlich sein, die Möglichkeit bieten, an beliebigen Stellen Werbung einzublenden und die wichtigsten Funktionserweiterungen (die sogenannten Plugins) unterstützen können.
Damit scheiden schon einmal alle Themes aus, die einen dunklen Hintergrund haben. Ebenfalls ausscheiden tun damit alle Themes, die keine Widgets und/oder Plugins unterstützen. Ebenfalls aus den Überlegungen ausschließen sollte man alle Themes, die nicht mindestens die WordPress-Version 2.7. unterstützen.
Bei den dann noch zur Auswahl in Frage kommenden WordPress Themes sollte man sich vergewissern, dass umfangreiche Möglichkeiten zur Anpassung vorhanden sind, dass mindestens links und rechts eine „Sidebar“, also ein separater schmaler Bereich links und rechts von den Blogbeiträgen, vorhanden ist, der möglichst weitgehend gestaltbar ist.
Unter den dann noch zur Auswahl stehenden Themes sollte man dann die in die engere Wahl genommenen Designs einzeln downloaden, installieren und testen. Das ist vor allem bei einem noch frisch ins Netz gestellten Blog normalerweise kein Problem, da nur sehr wenige Besucher bemerken werden, dass der Blog alle paar Tage anders aussieht.
Problematisch ist das mit einem bereits etablierten Blog, der schon viele treue Leser hat, die ihn regelmäßig besuchen und Kommentare hineinschreiben. Hier kann man durch ständige Veränderungen im Aussehen des Blogs schnell viele Leser verschrecken.
In einem solchen Fall empfehle ich aus der Erfahrung, neue WordPress Themes an einen anderen, eventuell neu aufgesetzten Blog in Ruhe und ausgiebig zu testen. Wenn dann nach den Tests nur noch zwei oder drei mögliche Varianten zur Auswahl stehen, kann man seine Leser darüber informieren und vielleicht sogar per Online-Abstimmung ermitteln, welches Design besser bei den Lesern ankommt.
Welche Erfahrungen haben Sie mit kostenlosen WordPress Themes gemacht? Haben Sie sich für eines davon entschieden, oder sind Sie doch auf eines der Premium Themes für WordPress umgestiegen, weil diese mehr Flexibilität bieten. Ich freue mich auf Ihre Kommentare.
Jürgen Schnick
Wenn Sie am Thema WordPress Themes interessiert sind, melden Sie sich doch für den Erfolgs-Blogging Email-Verteiler an, dann bekommen Sie von Zeit zu Zeit kostenlos exklusive Zusatzinformationen von mir, die so nicht im Blog stehen. Dazu tragen Sie bitte einfach Ihren Namen und Ihre Email-Adresse hier unten ein.
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{ 2 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Hallo Daniel,
Respekt: 4 Blogs pflegen, das kann ich mir gar nicht vorstellen, ehrlich. Ich habe mit einem schon gut zu tun. Da komme ich dann allerdings auch dazu, mich um solche Dinge wie Design und Programmierung zu kümmern und vor allem, neue Produkte und Projekte auszuarbeiten und umzusetzen.
Man kann eben nicht alles haben.
Herzliche Grüße Jürgen Schnick
Hallo Jürgen,
ich nutze auf http://www.baezol.de und http://www.baezol.com sowie auf http://www.meine-Tankstelle.eu noch unbearbeitete Themes, meist sogar das mitgelieferte weil es mir so gefällt. Auf http://www.gastro-le.de habe ich ein fertiges Theme genommen un meinen Bedürfnissen angepasst.
Langfristig möchte ich aber alle Blogs mit einem eigenen Design versehen, allerdings erfordert dies neben den Bloggen in 4 Blogs sehr viel Arbeit und vorallem auch Zeit die leider immer knapp ist.
Gruss Daniel