Kann man mit Mitglieder-Websites Geld verdienen?

Einer der besten Wege, mit einer Website langfristig Geld zu verdienen, besteht darin, eine Mitglieder-Website aufzubauen. So eine Site bietet den Mitgliedern einen wunderbaren Service und stellt für den Betreiber eine Möglichkeit dar, ein regelmäßiges monatliches Einkommen zu realisieren.

Aber was genau ist eine Mitglieder-Website?

Es kann manchmal sehr schwierig und zeitraubend sein, online die richtigen Informationen zu finden. Das war einer der Gründe, warum ich Erfolgs-Blogging ins Leben gerufen habe. Um relevante Bloggingtipps an interessierte Leser zu liefern. Manche Blogger sind da inzwischen einen Schritt weiter gegangen und bieten ihren Top-Content ihren Lesern per Mitglieder-Websites an.

Der Zweck solcher Sites besteht darin, so wertvollen und hilfreichen Content konzentriert an einer Stelle anzubieten, dass genug Menschen bereit sind, Geld dafür zu bezahlen. Normalerweise bieten Mitglieder-Sites Informationen an, die nur über ihren Content gefunden werden können und häufig gehört das Angebot eines Experten-Trainings mit dazu. Viele Mitglieder-Sites bieten auch Coaching in der jeweiligen Nische an.

Ich bin zum Beispiel jemand, der sehr gerne Rad fährt. Wenn ich jetzt eine Mitglieder-Site über das Radfahren aufbauen wollte, dann müsste ich alles haben, was ein Radfahrer über das Radeln wissen will. Wie man ein Rad kauft, wo man es am besten und günstigsten kauft, Modellempfehlungen, wie man ein Fahrrad repariert, alles über Training, die richtige Diät usw.

Also würde ich eine Site zusammenstellen, die alles beinhaltet, was man sich dort jemals wünschen könnte inklusive einem Angebot an passender Software, die den Trainingsfortschritt auswertet und so dazu beiträgt, dass sich der Käufer in einen fantastischen Radler verwandelt. Um das Angebot noch besser zu machen, würde ich ein paar Profi-Radfahrer damit beauftragen, ein Video, einen Artikel oder ein gelegentliches Webinar mit ihren Erfahrungen und Expertentipps für mich zu erstellen. Wie zum Beispiel ein 5 Minuten Video mit Lance Armstrong.

Wenn Sie sich ein wenig mit Radsport auskennen, werden Sie leicht erkennen, wie wertvoll die Mitgliedschaft auf dieser Mitglieder-Site wäre. Ich würde zwischen 450€ und 1.000€ dafür bezahlen, um dort Mitglied sein zu dürfen. Vor allem dann, wenn ich dort von Zeit zu Zeit ein Einzeltraining von echten Profis bekommen könnte. Diese Art von Websites sind der Knaller und es gibt sie bereits in vielen Themengebieten.

Jetzt übersetzen Sie diese Idee einmal in Ihre eigene Nische. Denken Sie mal eine Minute darüber nach. Machen Sie ein kleines Brainstorming dazu. Was könnten Sie anbieten, damit Ihre Mitglieder-Site so unglaublich wird, dass die Leute darum betteln, dort Mitglied sein zu dürfen? Wenn Sie jetzt also wissen, was Sie wollen, wie bauen Sie so etwas auf?

Wie man eine Mitglieder-Website in 5 Minuten aufsetzt

Ich werde Ihnen drei verschiedene Wege zeigen, wie man sich eine Mitglieder-Website aufbauen kann und alle drei sind super einfach. In einem Fall ist der Mitgliederbereich besser geschützt, in einem anderen Fall bietet er mehr und interessantere Möglichkeiten, wieder in einem anderen Fall bestehen mehr professionelle Tools zur Verfügung, die Ihnen als Betreiber sehr helfen können, aber jede der drei Varianten macht ihren Job als vollwertige Mitglieder-Site.

Alles was Sie brauchen, ist eine der drei möglichen Varianten, eine Email-Liste oder eine andere Werbeform und Content. Und dann kann es auch schon losgehen.

Wie viel kann man verlangen?

Das ist eine sehr gute Frage. Das hängt eigentlich nur von der Einmaligkeit Ihres Content ab, von der Größe Ihres Marktes und von der Qualität Ihrer Mitglieder-Site. Um dann herauszufinden, wie viel Sie für den Zutritt zu Ihrem Mitgliederbereich verlangen können, betreiben Sie einfach ein wenig Marktforschung, orientieren sich an Ihrem Wettbewerb, fragen potentielle Nutzer und probieren einfach verschieden Dinge aus.

Ich habe schon Mitglieder-Sites gesehen, die verlangen für eine lebenslange Mitgliedschaft bis zu 1.000 Euro. Solche Sites versprechen regelmässig neue und wertvolle Informationen und echtes Experten-Coaching für jedes Mitglied. Wieder andere Sites verlangen 20 Euro. Sie müssen nur sicher sein, dass Sie Ihren wertvollen Content nicht zu Schleuderpreisen anbieten. Wenn er wirklich einmalig ist und extrem hilfreich, dann werden Sie auch Menschen finden, die dafür bezahlen.

  1. 1. Möglichkeit: Der eingebaute WordPress Mitgliedsseiten Generator

Diese erste Option ist kostenlos, total einfach aufzusetzen und bereits in Ihrem Blog vorhanden, und zwar im Dashboard. Und so geht’s.

Der erste Schritt ist ganz einfach: schreiben Sie einmaligen und wichtigen Content ganz normal wie immer in Ihrem Blog. Dann klicken Sie auf „Edit“ im Post-Menü im Dashboard. Wählen Sie den Content aus, den sie zu einem Teil Ihres Mitglieder-Bereichs machen wollen und öffnen Sie den individuellen „Edit Post“ Bereich. In der rechten Sidebar, ganz oben gibt es ein „Publish“ Widget. Gehen Sie zur „Visibility“ Option und wählen Sie „Edit“. Dann wählen Sie aus den drei Möglichkeiten „Password Protected“. Geben Sie ein Passwort ein und schon haben Sie geschützten Content.

Als nächsten Schritt erschaffen Sie eine „Seite“ mit dem Namen Ihres Premium-Content-Bereiches, Ihres Mitglieder-Bereiches. Dann beschreiben Sie auf dieser Seite Ihren Mitglieder-Bereich und fügen eine Bezahl-Möglichkeit per PayPal oder einem anderen Dienst hinzu. Dann brauchen Sie nur noch den Leuten, die bezahlt haben, das Passwort zu geben und darauf warten, dass das Geld hereinkommt.

Es ist natürlich wichtig zu wissen, dass Mitglieder-Sites eine Menge Arbeit machen, um bekannt zu werden und Mitglieder zu gewinnen.

Hier ein paar Vor- und Nachteile der WordPress-Option:

Vorteile

Kostenlos und sehr einfach einzurichten. Bereits in WordPress mit drin, hat die Möglichkeit, Ihren gesamten Content in Premium-Content zu verwandeln.

Nachteile

Die Administration der Mitglieder-Site und des Premium-Content sind aufwändig und schwierig. Den Überblick über die Mitglieder zu behalten, das Ändern der Passwörter aus Sicherheitsaspekten, die Status-Updates, das Bezahlverfahren und insgesamt der Betrieb der Mitglieder-Site sind ziemlich herausfordernd und langwierig.

Das war der erste Teil des zweiteiligen Artikels über den Aufbau einer eigenen Mitglieder-Site. Im zweiten Teil geht es weiter mit den anderen beiden Möglichkeiten.

Jürgen Schnick

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Gordon Bank

Dieser Artikel kommt ja genau zur richtigen Zeit, da ich derzeit auch etwas “in der Art” aufbaue!

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