CMS oder WordPress – was ist besser?

CMS Joomla Wordpress

Das kann man nicht so einfach beantworten. Ein Blog ist nach meinem Verständnis eher dem Web 2.0 zuzuordnen als ein CMS, weil im Blog vom Grundgedanken her die Interaktion mit den Lesern in Form von Kommentaren und Kommentaren auf Kommentare ein wichtiges Element ist. Ein funktionierender Blog lebt von dieser Interaktion.

In diesem Beitrag geht es um die Frage, welches OpenSource System besser für die Erstellung einer eigenen Website geeignet ist, ein Content-Management-System (CMS) oder ein WordPress-Blog.

Ein CMS ist meiner Meinung nach mehr der alten Welt im Web zuzuordnen, da hier der Hauptzweck darin liegt, bestimmte Inhalte dem Konsumenten anzubieten. Die modernen CMS-Systeme wie Drupal, Joomla und Co. sind natürlich ähnlich wie WordPress sehr flexibel und modular aufgebaut, aber ihr Zweck ist grundsätzlich ein anderer.

Aber auch bei den CMS gibt es unterschiedliche Ansätze. Zum einen gibt es CMS-Systeme, die deutlich mehr nach dem Prinzip des Community Publishing ausgerichtet sind, als andere. Diese neue Art des Content-Managements wird auch dem Web 2.0 zugerechnet und ist User-Generated-Content. Dies bedeutet, dass Inhalte nicht von oben (Unternehmen) nach unten (Besucher) publiziert werden, sondern die Nutzer der Webseite ihre eigenen Inhalte im Web publizieren. Obwohl derzeit sehr populär, deckt das so genannte Social Publishing natürlich nur einen sehr kleinen Teil des weltweiten Web Content ab. Dabei ist Drupal in dieser Kategorie das führende Open Source Web CMS.

WordPress vs. TYPO3

Die andere Variante repräsentieren Content Management Systeme, die nach dem klassischen Top-Down Publishing-Konzept funktionieren. Nach einer vorher definierten Hierarchie können nur vorher festgelegte Mitarbeiter bestimmte Tätigkeiten innerhalb des Systems durchführen. Durch eine kluge Verteilung der zugewiesenen Rechte können so komplexe Arbeitsschritte werden. Das Referenz-CMS dieser Kategorie aus dem Open Source Bereich ist TYPO3.

WordPress ist in erster Linie ein Blog-System, das sich überwiegend zur Erstellung von kleineren Websites eignet, die durch “Community Publishing” – also durch die aktive Mitwirkung der Nutzer oder Mitarbeiter – mit Inhalt gefüllt werden sollen.

Selbst für kleine Website-Projekte müssen ausgewählte Erweiterungen installiert werden, damit ein klassisches Web CMS mit Redaktionssystem für eine Firma realisiert werden kann. Mit viel Mühe kann man zwar das umfangreichere WordPress MU als Web CMS einsetzen, man benötigt aber viel Zeit und Fachwissen, um das System mit allen notwendigen Plugins auszustatten und zum Laufen zu bringen. Im Gegensatz dazu bringt TYPO3 viele Funktionalitäten bereits von Hause aus mit, während WordPress auf ein CMS “upzugraden” fast dem Umbau eines Hubschraubers zu einem funktionsfähigen Flugzeug gleichkommt.

Die klare Empfehlung an dieser Stelle wäre somit:

* Blogging: WordPress

* Enterprise Publishing: TYPO3

TYPO3 vs. Joomla

Aufgrund der Beliebtheit des CMS Joomla! kam es in der Vergangenheit oftmals zu Hackerangriffen auf Joomla!-Sites. Aufgrund einer Sicherheitslücke im Joomla!-Core, die auf eine unzureichende Eingabeüberprüfung zurückzuführen war, wurden viele ältere Websites angegriffen. Erst ab Version 1.5.6 wurde diese Lücke geschlossen. In der Vergangenheit hat Joomla! recht häufig wegen zu niedriger Sicherheitsstandards Negativschlagzeilen gemacht.

Generell ist Joomla! nicht wirklich multi-domain-fähig. Das bedeutet, es ist nicht möglich, verschiedene Websites und Domains unter einem gemeinsamen Dach zu installieren. Deshalb ist für jede Site eine eigene Joomla!-Installation notwendig.

Ein weiteres Manko ist die rudimentäre Authentifizierung und Rechteverwaltung unter Joomla!. Derzeit arbeiten die Joomla! Entwickler an der neuen Version 1.6, die eine integrierte Rechteverwaltung enthalten soll, welche auf einer Access Control List beruht. Für das letzte Quartal 2008 angekündigt, steht die Veröffentlichung allerdings auch im letzten Quartal 2009 noch immer aus.

Um schnell und unkompliziert eine Website für ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen, einen Verein oder für eine Privatperson aufzusetzen, ist Joomla! sicherlich eine gute Wahl. Wenn es aber darum geht, unbegrenzt skalierbare Enterprise Web Content Management-Lösungen beispielsweise mit Multi-Language-Fallbacks auf mehreren Domains unter einem gemeinsamen Dach zu verwalten oder gar komplexe Übersetzungs-Workflows mit externen Agenturen über das CMS durchzuführen, ist TYPO3 die erste Wahl!

Denn viele im geschäftskritischen Umfeld notwendigen Features sind bereits im TYPO3 Basispaket vorhanden und müssen nur noch aktiviert werden, während Joomla! mit einer Vielzahl von Erweiterungen erst auf diesen Funktionsumfang gebracht werden und danach noch zusätzlich angepasst werden muss.

Die klare Empfehlung an dieser Stelle wäre somit:

· Kleine Website ohne Rechtemanagement für Privatpersonen: Joomla!

· Webseiten mit Rechtemanagement für Unternehmen oder Privatpersonen : TYPO3

Linktipp: Ein Anbieter für TYPO3 Lösungen ist zum Beispiel  AOEMEDIA

Hier dann noch die genauen Quellenangaben

http://www.aoemedia.de/typo3-cms/typo3-vs-wordpress.html
http://www.aoemedia.de/typo3-cms/typo3-vs-joomla.html

Herzliche Grüße

Jürgen

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Juergen

Vielen Dank für den Kommentar. Leider war mir Ihre Website bis heute völlig unbekannt. Na jetzt kenne ich Sie ja, hier ist der Link dorthin OEMEDIA kopiert habe ich von Ihrer Website nichts, der Inhalt meines Artikels wurde auf diversen anderen Websites von mir recherchiert, vielleicht hat vorher schon jemand anderes etwas bei Ihnen ausgeliehen und vergessen, einen Quellenhinweis zu geben. Jürgen Schnick

AOE media

Schöner Artikel. Leider wurde ein Großteil des Inhalts einfach von unserer Webseite kopiert, die wir mühsam recheriert haben. Eine Quellenangabe wäre nett gewesen.

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