Artikel in persönlichen oder beruflichen Blogs veröffentlichen, den Status bei Twitter aktualisieren oder Artikel von anderen kommentieren. Es hat den Anschein, als wenn die ganze Welt am bloggen ist.
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Doch wie schafft man es, als Blog Betreiber mit seinem Blog aus der Masse herauszustechen und die gewünschte Aufmerksamkeit möglichst vieler Leser zu bekommen? Zunächst einmal sollte man die folgenden 6 Todsünden des Bloggings vermeiden, um den Blogging-Gott und seine Gefolgschaft (die Leser) milde zu stimmen:
In diesem Blogartikel geht es um die 6 größten Fehler, die man als Blogger begehen kann und um deren negative Auswirkungen auf den Erfolg eines Blogs
1. Hochmut
Natürlich können Sie alles alleine machen und natürlich können Sie es auch alleine schaffen einen erfolgreichen Blog zu schaffen, aber eine der besten Möglichkeiten, um schnell Traffic auf Ihre Seite zu bekommen, ist eine Zusammenarbeit mit anderen Bloggern. Ob es nun um Backlinks, den Austausch von Links oder geteilte Links – es funktioniert! Suchen Sie sich strategische Partner für Ihre Nische und los geht es!
2. Neid
Kein Blog ist wie der andere und es wird niemals einen zweiten Gossip-Blog wie den von Perez Hilton geben. Viele haben es mit kopieren versucht, aber das funktioniert nicht! Je schneller Sie verstehen, dass Sie nur Erfolg haben können, wenn Sie nicht imitieren, desto erfolgreicher werden Sie sein. Am besten, Sie schauen sich einmal an, was alle machen und tun dann genau das Gegenteil. Sie werden erstaunt sein über das Ergebnis!
3. Unersättlichkeit
Sie können nicht alle „Follower“ bei Twitter haben. Spammen Sie nicht jeden voll und folgen Sie nicht jedem in der Hoffung, dass er Ihnen dann auch folgt. Das Resultat wären selten nützliche Verbindungen. Denn Kontakte, die auf diese Weise gewonnen werden sind nicht wirklich an Ihrem Schaffen interessiert. Das haben Sie nicht nötig!
4. Gier
Die Gier nach Geld. Ehrlich, mit bloggen wird man nicht reich! Ok, einer von 10.000 Blogs bringt genügend Geld ein, das man tatsächlich davon leben kann. Aber was ist mit den anderen 9.999? Nun, die eine Hälfte taugt nichts und die andere Hälfte bringt qualitativ hochwertige Informationen und Unterhaltung zu den verschiedensten Themen. Und letzteres sollte auch das übergeordnete Ziel eines jeden Blogger sein und nicht der tägliche Kampf um noch mehr Werbeanzeigen!
5. Zorn
Starten Sie kein Blog auf der Grundlage von Wut und Hass. Ein Blog, das nur dazu da ist, gegen eine bestimmte Person oder eine Gruppe zu schimpfen, wird (mit hoher Wahrscheinlichkeit) nach kurzer Zeit sterben. Im Gegensatz dazu könnten Sie es mit einer seriösen Kritik oder einer seriösen Protestbewegung versuchen.
6. Faulheit
Unwichtige Widgets und Applikationen sind genauso tödlich wie veraltete oder zu lange Beiträge. Also achten Sie darauf: Immer schön kurz, prägnant und aktuell bleiben!
Sie hören den ewig gestrigen Leuten an der Bar doch auch nicht zu, die viel zu lange und unverständliche Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen, oder?
Haben Sie auch eine oder mehrere dieser Sünden begangen? Dann schreiben Sie jetzt einen Kommentar! Ich freue mich drauf.
Jürgen Schnick
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{ 3 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Hallo,
die Punkte 1-5 sind einleuchtend, wobei beim Letzteren kann es man so und so sehen. Kurze Posts sind für mehr Kommentare, mehr Interaktion gut. Lange Artikel werden von der ausführlichen Darstellung eines Themas einfach gebraucht. Wenn man Tools oder Ähnliches vorstellt und es mit einem gekonnten Post-Titel versieht, kann dies schnell zu einem gut gerankten Traffic-Post werden.
Natürlich können 2-3 Blogartikel/Tag mit höchstens 250 Wörtern mehr bewirken als ein 400-500 Wörter langer Beitrag, aber auch das muss man für sich und sein Blog herausfinden. Das kann man leider nicht zu einer festen Regel machen.
Veraltete Blogposts könnte teilweise entfernt oder upgedatet werden. Da ist man sich als Blogger fast einig. Es stellt zwar eine Menge Arbeit dar, kann trotzdem nach und nach erledigt werden.
Hallo Jürgen,
danke, das ist wieder mal ein informativer Artikel.
Möchte mich aber trotzdem Baboon anschließen.
Ist es wirklich sinnvoll die Artikel kurz zu halten? Mag sein dass ich das jetzt verwechsle, dann tuts mir leid aber hattest du nicht selbst irgendwann mal geschrieben dass viele Leser gern längere Artikel lesen, wenn diese gute Infos liefern?
Vor allem zu dem Twitter Thema: Genau so sehe ich das auch, finde es immer wieder beeindruckend, was sich da an followern ansammelt – teilweise Leute die nicht mal die gleiche Sprache sprechen – da macht das ganze dann irgendwie keinen Sinn.
Freu mich schon auf deinen nächsten Artikel.
Bis dann
Steffi
Um erst einmal zum letzten Punkt zu kommen, es hängt doch immer sehr stark vom gerade behandelten Thema ab, wie lang ein Artikel wird. Man wird nicht immer nur einen kurzen Artikel verfassen können, wenn ein Thema sehr Vielschichtig ist. Ich glaube also, dass man auch mit solchen Einträgen erfolgreich sein kann, wenn man es denn schafft seinen Leser zu motivieren bis zum Ende zu lesen.
Ansonsten kann ich den Punkten eigentlich nur zustimmen.