7 Dinge die Sie nicht tun dürfen bevor Sie eine Menge Traffic haben

7 Dinge die Sie nicht tun dürfen bevor Sie eine Menge Traffic haben

Jeder liest gerne die Artikel, die darüber berichten, was Sie alles tun müssen, damit Ihr Blog wächst und gedeiht.

© egdigital – iStockPhoto.com

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Vom Pillar-Content über Listen-Posts und die Durchführung von Blogging-Wettbewerben gibt es Tausende von Möglichkeiten, wie Sie die Zahl Ihrer Subscriber erhöhen und Pageviews für Ihren Blog bekommen, während Sie danach streben, nur noch Vollzeit für Ihren Blog zu arbeiten.

Wie auch immer, es gibt nicht viele Artikel, die erklären, was Sie mit Ihrem Blog nicht tun sollten, bevor Sie nicht ausreichend Traffic haben, um diese Maßnahmen zu unterstützen.

Manchmal gibt es bestimmte Aspekte Ihres Blogs, die sogar dafür sorgen, dass Sie weniger Erfolg mit Ihrem Blog haben, wenn Sie zu früh auf bestimmte Wagen aufspringen, obwohl Sie eigentlich nur etwas Gutes tun wollten.

Die 7 wichtigsten Dinge die Sie nicht tun dürfen

Nun, hier sind sie also – die 7 wichtigsten Dinge, die Sie nicht tun dürfen, bevor Sie nicht eine größere Menge Traffic in Ihrem Blog haben.

1. Abstimmungen

Abstimmungen sind eine feine Sache, um mit dem eigenen Publikum zu interagieren und Feedback zu Themen aus der eigenen Nische zu bekommen. Trotzdem – so sehr Sie es sich auch wünschen, dass Ihre Leser sich jeden Ihrer Artikel ganz genau durchlesen, das ist nicht die Realität.

Nicht alle Ihre Leser werden die Abstimmung bemerken und zusätzlich werden auch von denen, die sie tatsächlich sehen, garantiert nicht alle an ihr teilnehmen.

Möchten Sie wirklich eine Abstimmung in Ihrem Blog haben, die eine Woche alt ist und an der bisher 12 Leute teilgenommen haben?

Soziale Bestätigung ist ein wichtiger teil des Bloggings und deswegen müssen Sie aufpassen, was auf Ihren Seiten zu sehen ist. Meiner Meinung nach sollten Sie so lange die Finger von Abstimmungen in Ihrem Blog lassen, wie Sie nicht mindestens 1.000 unique visitors pro Tag haben.

Oder glauben Sie wirklich, dass Sie bahnbrechende neue Erkenntnisse über Ihre Nische herausfinden, wenn Sie nur 100 Teilnehmer an der Abstimmung hatten? Ich hoffe nicht …

2. Ein Forum starten

Foren sind selbst mit einer großen Masse an Traffic sehr schwer zu starten. Wenn Sie den Traffic nicht haben, den Launch eines neuen Forums zu unterstützen, dann müssen Sie noch sehr viel härter daran arbeiten, eine wirklich aktive Community zu bekommen. Nichts ist tödlicher für das Wachstum eines Forum’s als Stille.

Wenn Sie vorhaben, in Zukunft ein Forum zu starten, dann warten Sie damit, bis Sie wirklich viel Traffic haben. Und erstellen Sie einen soliden Marketingplan, um das Forum zum Fliegen zu bringen.

3. Die Anzahl der Subscriber anzeigen

Über die Anzeige der Zahl der eigenen RSS-Subscriber gibt es eine Diskussion, die deutlich die beiden Seiten klarmacht.

Ich persönlich zeige sie in diesem Blog hier nicht an, aber wenn Sie vorhaben, die Zahl Ihrer Subscriber anzeigen zu lassen, dann rate ich Ihnen, damit zu warten, bis Sie wenigstens 500 Subscriber haben.

Sie tun sich mit Sicherheit keinen Gefallen, wenn Sie Ihre 47 treuen Subscriber anzeigen lassen.

Es gibt einige Fälle (wie in diesem Blog hier), in denen Sie die Zahl Ihrer Subscriber auch dann nicht anzeigen wollen, wenn Sie wesentlich mehr haben, als gerade erwähnt.

Es liegt völlig bei Ihnen und ob es in Ihre Pläne reinpasst, aber eine kleine Zahl anzuzeigen, wird Ihnen gerade am Anfang einfach nur weh tun.

4. Sehr viel Zeit auf das Blog-Design verwenden

So lange Sie nicht wirklich viel Traffic haben, werden Sie keine Ahnung haben, wie Ihre Leser mit Ihrem Content interagieren.

Während Sie noch rätseln und unterstellen, wie Ihre Leser sich durch Ihre Seiten klicken, ist es völlig verschwendete Zeit, wenn Sie sich statt um schnelles Wachstum um das Design Ihres Blogs kümmern.

Es gibt ein paar fundamentale Designelemente, die Sie haben müssen, aber die wichtigsten Aspekte Ihres Blogs in der Phase des Aufbaus und Wachstums sind Content und Werbung.

In 9 von 10 Fällen werden Sie feststellen, dass Ihre Lieblings-Designelemente, auf die Sie ja so stolz sind, völlig wertlos sind.

Ich kann mich erinnern, eine Menge Zeit für eine Newsletter Opt-In-Form verplempert zu haben, um dann herauszufinden, dass der Pop-Over mir 98% der Newsletter-Subscriber bringt und nicht diese Form.

Setzen Sie Ihre Zeit dort ein, wo Sie Ihnen am meisten bringt und schaffen Sie sich ein klares, einfaches Design, dass Sie anpassen können, wenn der Traffic mehr wird und damit mehr Leser mit Ihrem Content interagieren.

Sie brauchen noch ein gut aussehendes Design? Bei fertigen Themen empfehle ich Ihnen Woothemes und WPZoom, bei professionellen Framework Themes empfehle ich THESIS, das ich selber nutze.

5. Vollzeit bloggen

Blogging ist keine „schnell reich werden“ Methode. Es braucht eine Menge Arbeit, um im Laufe der Zeit ein ausreichend großes Publikum aufzubauen, mit dessen Hilfe es dann möglich wird, voll davon leben zu können.

Die meisten Vollzeit-Blogger fangen an ihr Online-Imperium aufzubauen, während sie gleichzeitig einem normalen Job nachgehen.

Wenn Sie vorhaben, in das Büro Ihres Chefs zu gehen und zu kündigen, weil Sie angefangen haben zu bloggen, dann bereiten Sie sich schon mal darauf vor, im Job-Center in der Warteschlange zu stehen.

Erst wenn Sie ganz sicher sind, dass Ihr Online-Business Sie wirklich voll ernähren kann, dann können Sie darüber nachdenken, es Vollzeit zu machen.

Idealerweise wollen Sie Ihrem Haushalt so viel zusätzliches Einkommen wie möglich zukommen lassen, denn dann können Sie es so machen wie ich und beide Jobs so lange parallel machen, wie das möglich ist. Zwei Einkommen sind doch besser als eines, oder?

6. Bei großen Firmen um Direkt-Werbung betteln

Ich bin einer von denen, die andere Blogger immer wieder dazu ermutigen und diese dabei unterstützen, vom ersten Tag an ihren Blog zu monetarisieren.

Trotzdem ist es sehr wichtig, sich regelmäßig daran zu erinnern, wo Sie in der Blogospäre gerade stehen und dann die Methoden zur Monetarisierung entsprechend anzupassen.

Wenn Sie nicht eine Menge zu bieten haben (in Form von Traffic), ist es bestimmt keine gute Idee, hinter großen Firmen in Ihrer Nische hinterher zu laufen und um Werbung zu betteln.

Große Firmen sind gezwungen, direkten Return-on-Invest zu realisieren und Sie sind noch nicht in der Lage, die Ergebnisse zu liefern, die dafür notwendig sind.

Auf der anderen Seite ist das Eingehen von Partnerschaften mit kleineren Firmen in Ihrer Nische eine großartige Möglichkeit, ein wenig Einkommen zu realisieren und Ihre Leser gleichzeitig an Direktwerbung in Ihrem Blog zu gewöhnen.

7. Die Bedeutung eines Newsletters ignorieren

Wenn es eines gibt, was ich in meinen Blogging Aktivitäten immer wieder tun würde, dann ist es das Aufsetzen eines Email-Newsletters am ersten Tag anstatt das erst zu tun, wenn man das Gefühl hat, genug Traffic dafür zu haben, um die Kosten zu rechtfertigen.

Der Newsletter in meinem Blog ist Haupt-Traffic-Quelle und gleichzeitig für viele meiner Leser eine der wichtigsten Dinge an meinem Blog. Wenn Sie vorhaben, Ihre Leser zu fesseln und bei der Stange zu halten, dann ist ein Email-Newsletter die Grundlage des Erfolges.

AWeber bietet übrigens für Einsteiger eine unglaublich billige Version an (oder ist Ihnen 1$ zu teuer?).

Sind Sie bereit, es besser zu machen?

Manchmal ist unser größter Aktivposten der, genau zu wissen, was wir nicht tun sollen. Es ist also an Ihnen, Ihre Zeit weise einzusetzen und dafür zu sorgen, dass Sie Aktivposten aufbauen, die dafür sorgen, dass Ihr Business wächst und es nicht beschränken.

Jürgen Schnick

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{ 6 comments… read them below or add one }

Salim

Es ist ja noch keine Meister vom Himmel gefallen ;-) und ich habe auch noch viel zu lernen, aber auf der anderen Seite lernt Mann ja bekanntlich am besten aus den eigenen Fehler.

Juergen

Hallo Blackzack, ja das kenne ich. Als ich angefangen habe zu bloggen, habe ich mich wochenlang damit rumgeschlagen, ein in meinen Augen “Super-Design” für meinen Blog zu bekommen. Was ich da an Zeit verschleudert habe, die ich besser für die Erstellung von Content genutzt hätte …

Aber irgendwie geht das vielen Einsteigern in das Bloggen so: man hält sich viel zu lange an Dingen auf, die am Anfang völlig unwichtig sind. Heute arbeite ich nach einem festen Plan und dadurch ist die Gefahr, sich ständig mit Sachen selber die Zeit zu stehlen, viel geringer.

Herzliche Grüße Jürgen Schnick

Salim

Hallo Jürgen,

danke für die Tipps. Ich habe gerade meine ersten geh versuche als Blogger gemacht und habe es mir am Anfang selber sehr schwer gemacht in dem ich mein eigenes Design gestallten wollte (das ja auch noch der Kracher sein sollte) bin aber jetzt zu dem Schluss gekommen das ich erst den Content bringen muss bevor ich mich mit der Arbeit am Design beschäftige. Den Tipp mit dem Newsletter werde ich auch versuchen.

Juergen

Hallo Fred, willkommen bei Erfolgs-Blogging und Danke für den ersten (wenn auch sehr kurzen ;-) Kommentar.

Jürgen Schnick

Fred

Echt interessant, danke für die Tipps!

Gordon Bank

Danke, Jürgen, für die sehr schlüssige und pragmatische Auflistung. Wirklich verblüffend, dass man diese Fehler ja selbst auch schon gemacht hat. Es liegt daran, dass viele Betreiber von Webseiten und Blogs ein falsches Bild von den erwarteten und den tatsächlichen Ansprüchen von Besuchern haben.

Auch die zeitliche Relation wird oft falsch eingeschätzt (“Ich schreibe was im Internet, das sehen sofort und auf einen Schlag Millionen von Menschen. Das muss also Hand und Fuß haben, alles Existierende toppen, absolut bombastisch rüberkommen!” – das habe ich selbst oft genug zu hören bekommen).

Man täuscht und enttäuscht sich in der Hauptsache nur selbst. Das Wichtigste ist, überhaupt erst einmal zu beginnen, etwas anbieten – und sei es nur nackter** Text. Wie auch immer: wer ewig zielt, trifft nie etwas.

**dieses Keyword könnte tatsächlich einige Besucher mehr als erhofft bringen.

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