13 Überschriften die Emotionen ansprechen
Ich habe ja in der Vergangenheit schon öfter in verschiedenen Blog-Posts hier bei Erfolgs-Blogging darauf hingewiesen, dass „emotionaler Nutzen“ sehr stark den Erfolg überzeugender Texte ausmacht.
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Es sind allerdings zwei Paar Schuhe, über grundlegende Konzepte wie „sich vernetzen“ oder „Angst“ zu sprechen und diese Ideen dann auch wirklich und tatsächlich in die eigenen Texte hinein zu bringen.
Daher will ich Ihnen heute 13 praktische Beispiele an die Hand geben, in denen emotionaler Nutzen eingesetzt wird, um die Leser zu überzeugen. Diese emotionalen Auslöser sind mit großem Erfolg in unzähligen Werbekampagnen genutzt worden, weil sie unterschwellige Wünsche und Ängste ansprechen, die praktisch jeder von uns hat.
Ich habe jeden dieser „emotionalen Nutzen“ mit einer Beispiel-Überschrift zusammengetan, damit Sie einen Eindruck davon bekommen, wie der jeweilige Nutzen in der Praxis verwendet werden kann. Sie können diese Überschriften gerne so nehmen, wie sie sind, Sie können sie beliebig abändern und an Ihre Produkte oder Dienste anpassen, oder Sie verwenden Sie nur als Anhaltspunkte für eigene Ideen.
Diese dreizehn Beispiele sind natürlich nicht alle emotionalen Nutzen, die es gibt, aber es handelt sich dabei um die erfolgreichsten, was ihre Wirkung angeht. Ist Ihr Lieblings-Nutzen dabei? Dann schreiben Sie doch bitte in einem Kommentar, welche Erfahrungen Sie damit schon gemacht haben.
1. Wann hat Sie eine hübsche Frau zum letzten Mal angeflirtet?
Emotionaler Nutzen: sich attraktiv und sexy fühlen
2. So treten Sie Ihrem Chef gegenüber und zwingen ihn, Ihren wahren Wert zu erkennen
Emotionaler Nutzen: sich durchsetzungsfähig und selbstsicher fühlen
3. Ihre Enkel werden sich darum reißen, mit Ihnen ihre Zeit zu verbringen
Emotionaler Nutzen: sich vital und tatkräftig fühlen
4. Sie haben die ganze Woche hart gearbeitet, jetzt dürfen Sie sich endlich verwöhnen
Emotionaler Nutzen: sich verhätschelt fühlen und einem berechtigten Anspruch nachgeben dürfen
5. Es sind nur noch sehr wenige Plätze als Gründungs-Mitglied frei
Emotionaler Nutzen: sich dazugehörig fühlen, Exklusivität
6. Sie arbeiten härter als je zuvor und sorgen sich trotzdem wegen Personalabbau oder Kündigung?
Emotionaler Nutzen: das Gefühl der Kontrolle über das eigene Schicksal haben
7. Wenn Sie das lesen werden Sie in 20 Minuten zu einem Finanz-Genie
Emotionaler Nutzen: sich wohlhabend und stark fühlen (und schlau)
8. Alle lachten, als ich mich an den PC setzte – aber dann begann ich zu bloggen!
Emotionaler Nutzen: sich stolz fühlen, Freude eine Aufgabe bewältigen zu können (auch als völlig Ahnungsloser)
9. Wie Sie jedes Meeting in den Griff bekommen
Emotionaler Nutzen: sich respektiert fühlen
10. Die Alarmanlage, die unermüdlich über Ihre Familie wacht
Emotionaler Nutzen: sich sicher fühlen
11. Hat Ihr Kind emotionale Intelligenz? Machen Sie diesen Test und finden es heraus!
Emotionaler Nutzen: sich wie ein guter Vater, eine gute Mutter fühlen
12. Finden Sie alte Freunde und Familienmitglieder wieder mit diesem unglaublichen 3-Tage-Seminar
Emotionaler Nutzen: geliebte Erinnerungen fühlen
13. So überleben Sie in der Rezession und haben sogar richtigen Erfolg!
Emotionaler Nutzen: sich finanziell abgesichert fühlen (das ist ein feiner Unterschied zu dem Gefühl sich wohlhabend und stark zu fühlen).
Sie haben sicherlich bemerkt, dass es eine Menge Potential für Überschneidungen gibt. Eine Überschrift kann davon sprechen, „das eigene Schicksal zu bestimmen“ und kann gleichzeitig das Gefühl vermitteln, „ein guter Vater, eine gute Mutter zu sein“.
Nehmen Sie sich bei Ihren Texten die Zeit, jeden Nutzen vollständig zu adressieren. Verwenden Sie den, den Sie für am wichtigsten halten zuerst und wenden sich dann dem nächsten zu. So schaffen Sie einen wirkungsvollen Doppelschlag in den Bauch und erstellen damit wirklich überzeugenden Text, eine feine Sache!
Jürgen Schnick
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Man könnte meinen “So einfach bin ich doch nicht gestrickt”. Bisschen emotionaler Nutzen und schon zieht es mich dahin. Nieeemals.
Nun, es funktioniert auch bei der Lese-Kommunikation. Studien und das Kaufverhalten beweisen das. Genau darauf bauen Boulevardblätter, Abend- und Bildzeitung (6 Mio Leser täglich) auf – allerdings auf unterirdischem Niveau – Motto: Schock – bloggen macht impotent.
Wenn Sie das Prinzip wirkungsvoller Überschriften inhallieren wollen, dann lesen Sie Bild und Abendzeitung. Drehen Sie die vorwiegend negativen Überschriften um und machen Sie es dann einfach niveauvoller und hören Sie damit rechtzetig wieder auf. Schreckliche Nebenwirkungen sind nachgewiesen.
Das findet man nur raus, indem man es ausprobiert. Das hängt natürlich immer auch von der Zielgruppe ab und was man “verkaufen” will.
Herzliche Grüße Jürgen Schnick
Ob meine Überschriften emotional irgendwas aussagen habe ich ehrlich gesagt noch nie beachtet. Ich hab mehr darauf geachtet das sie leicht verständlich ist und trotzdem das ein oder andere passende Keyword enthalten ist.
Stellt sich mir jetzt die Frage was besser ist … Emotion oder Keyword
sehr interessanter Beitrag, ich werd versuchen, das in nächster Zeit bei meinen Artikeln besser umzusetzen…