3 Möglichkeiten Unterricht in Ihr Business einzubeziehen – Teil 2
Möglicherweise fragen Sie sich, was dass den jetzt soll – Unterricht?
Sie fragen sich, was am Unterrichten denn so toll sein soll? Unterricht und unterrichtet werden ist ja bei vielen von uns noch aus der Schulzeit negativ besetzt.
Im ersten Teil dieses zweiteiligen Artikels habe ich Ihnen schon ein Geschäftsmodell vorgestellt, wie Sie mit Unterricht Geld verdienen können, heute geht es weiter mit zwei anderen Modellen.
Das „Affiliate-Marketing im Quadrat“ Modell
Wie heute jeder weiß, ist Affiliate-Marketing ja total einfach – suchen Sie sich ein Programm mit einer fetten Affiliate-Provision, optimieren Sie ein wenig Grundlagen-Content für die richtigen Keywords und bauen Sie ein paar Werbeanzeigen ein.
Erfolgreiche Marketer haben sich in der Vergangenheit schon Tausende solcher „Mini-Sites“ aufgebaut und kommen auf diese Art und Weise zu mehr als nennenswerten Einkünften.
Wenn Sie das schon selber ausprobiert haben, dann wissen Sie aber auch, dass die Affiliate-Welt heute doch wesentlich stärker von Wettbewerb geprägt ist und dass SEO wesentlich trickreicher geworden ist, als das in der Vergangenheit der Fall war.
Das Modell mit den aus dem Ärmel geschüttelten Mini-Sites ist heute ziemlich schwierig, wenn Sie da noch nennenswerten Profit heraus holen wollen.
Die besten und aufgewecktesten Affiliate-Marketer gehen deswegen heute in eine andere Richtung – sie erstellen Websites mit ultra hochqualitativem Content und einem Markenimage mit sehr hohem Wiedererkennungswert (wenn auch nur in einer sehr begrenzten Nische).
Sie verwenden dann diese mit hoher fachlicher Autorität ausgestatteten Sites mit höchster Qualität dazu, Angebote für verschiedenste Produkte zu machen.
Ihre Kunden sind die loyalen Leser geworden, die nach hochwertigen Informationen suchen und nicht mehr die Affiliate-Programme, die diesen Monat vielleicht eine gute Provision auszahlen.
Unterricht ist eine der besten Methoden, ein loyales Nischen-Publikum anzulocken und dafür zu sorgen, dass sie wieder kommen, um mehr davon zu erhalten.
Ja und es fängt mit einem informativen Blog an, um deren Aufmerksamkeit zu Erlangen, aber Sie können das noch viel weiter treiben, als nur das.
Der Aufbau von umfangreichem, unterrichtenden Content wie eKurse, private Websites und engagierte Communities sind die nächsten Entwicklungsschritte nach dem Aufbau eines guten Blogs.
Das wirklich interessante an diesem Modell ist, dass Sie ruhig einen wirklich herausragenden Kurs erstellen können und den kostenlos abgeben können – denn Sie können über Affiliate-Provisionen viel mehr verdienen, als durch direktes Verkaufen.
Wenn Sie es können, dürfen Sie natürlich Ihre Affiliate-Angebote durchaus mit Ihren eigenen Produkten und Dienstleistungen mischen.
Dieses Modell kann auf viele verschiedene Arten strukturiert werden, aber wenn Sie daran denken, den Preis im Auge zu behalten (liefern Sie immer zuerst einen Mehrwert für Ihr eigenes loyales Publikum und erst an zweiter Stelle für Ihren Affiliate-Partner), dann kann dieses Modell entweder Ihr erster und wichtigster Einkommensstrom werden oder ein fantastischer zweiter.
Das Modell mit dem „Geister-Unterricht“
Stellen Sie sich mal vor, dass Sie gerne in eine profitable Nische rein möchten – sagen wir mal Gesundheit und Wellness – aber nicht über die notwendige Ausbildung verfügen, die Sie dort brauchen, um glaubwürdig zu sein.
Oder nehmen wir mal an, Sie wollen einen sehr erfolgreichen Experten in Ihrem Themenbereich mit einer Idee für eine kostenpflichtige Online-Unterrichts-Site ansprechen und ihm eine Kooperation vorschlagen.
Das ist ganz einfach. Sie vereinbaren, sich die Ausbildung einer fachlichen Autorität „auszuleihen“ und dazu noch deren eigenes Publikum, indem Sie ein Joint-Venture eingehen oder ein Lizensierungsabkommen schließen.
Sie übernehmen die Führung beim Aufbau einer Membership-Site und erstellen den Content oder passen ihn an und Ihr Partner verdient Geld, indem er fast nichts tut, außer das, was er sowieso den ganzen Tag lang tut.
Dieses Modell funktioniert wunderbar, weil einige der brillantesten Köpfe in praktisch jedem Themenbereich (bis hin zur Firmenausbildungsbranche) keine Lust haben, selber ein eigenes Geschäft zu betreiben.
Selbst wenn Ihr Experte das notwendige Wissen hätte, ein eigenes Geschäft aufzuziehen, hätte er nicht die Zeit dazu.
Experten sind immer sehr beschäftigt und üblicherweise ziehen sie es vor, den größten Teil ihrer Zeit mit ihrem eigenen Thema zuzubringen.
Eine Partnerschaft mit Ihnen gestattet es ihnen, es äußerst interessantes zusätzliches Einkommen zu bekommen, ohne dafür eine Menge zusätzliche Arbeit leisten zu müssen, die nicht zu ihrer eigentlichen Passion passt. Das würde jedem gefallen.
Das sind nur drei Beispiele.
Lernen ist ein fundamentaler menschlicher Bedarf. Werden Sie kreativ darin, wie Sie diesen Bedarf erfüllen können und bauen Sie ein Geschäftsmodell darum herum auf.
Das klassische Modell „bezahl für das Training“ Modell ist für Ihr Thema möglicherweise perfekt geeignet – aber das ist mit Sicherheit nicht der einzige Weg, wie Sie Ausbildung in Ihrem Business einsetzen können.
Kreative Unternehmen haben Unterricht schon eingesetzt, um alles mögliche zu verkaufen, was Sie sich vorstellen können – von Keksmischungen über Software bis zu Schals für 800 Euro.
Nehmen Sie sich in dieser Woche ein wenig Zeit, um ein paar Ideen per Brainstorming zu entwickeln, was Sie Ihren Kunden beibringen könnten und wie Sie das in Ihr Geschäftsmodell einbauen können.
Ich selber werde das hier in diesem Artikel zuletzt geschilderte Modell in den nächsten Monaten in einer Nische umsetzen, von der Sie möglicherweise noch nie etwas gehört haben, vielleicht aber auch doch – dann sehen wir uns dort bestimmt bald wieder.
Jürgen Schnick
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Hallo Jürgen,
ein Artikel der es in sich hat und mich zum Nachdenken zwingt.
Mein Blog ist noch ziemlich jung und ich habe diesen auch nach der beschriebenen Methode, Keyworddomain und keywordoptimierter Grundlagencontent aufgebaut. Momentan verfasse ich noch pro Woche einen Artikel, um bei Google besser dazustehen. Ob das notwendig ist und ob mein Grundlagencontent richtig optimiert ist weis ich nicht. Vielleicht kannst Du mir da paar Tipps gegen. Aber mir fehlen im Moment die Ideen, was ich als Lernkurs anbieten könnte! Klingt unbeholfen und ist es zur Zeit auch.
Eine Anregung deinerseits würde mir sehr helfen und ich würde mich auch darüber freuen.
Gruß Brigitte