Die 2 einzigen Wege Ihren Blog zu monetarisieren

Wenn Sie Ihren Blog einmal aufgesetzt haben und alles richtig läuft, werden Sie nach Wegen suchen, Geld mit dem Blog zu verdienen. Selbst wenn Sie aus reinem Idealismus bloggen, werden Sie nicht bestreiten, dass es zu den schönsten Dingen überhaupt gehört, wenn man seinem Hobby nachgehen kann, Spaß dabei hat und einem das auch noch Geld einbringt – oder?

De sogenannte „Monetarisierung“ eines Blogs ist in der Blogosphere ein heiß diskutiertes Thema. Es gibt Tausende von Posts zu diesem Thema, die über die verschiedenen Taktiken, Techniken und Methoden sprechen, wie man mit seinem Blog Geld verdienen kann.

Dabei ist es eine bewiesene Tatsache, dass es nur zwei grundsätzliche Vorgehensweisen gibt, mit denen man seinen Blog monetarisieren kann. Und das sind sie …

  1. 1. Strategie: Monetarisierung des Contents

Diese Strategie basiert auf der Idee, dass die Leute, die Ihren Blog besuchen, ihre Aufmerksamkeit in erster Linie auf Ihren Content richten und das lesen, was Sie über die Dinge, die sie lieben, so zu sagen haben. Während ihres Besuches werden sie wahrscheinlich alle die läutenden Glocken, Trillerpfeifen, Widgets und Banner ignorieren, die Sie in das Layout Ihres Blogs eingebaut haben.

Das ist wirklich so. Viele Ihrer Besucher konzentrieren sich auf Ihren Content, daher macht es Sinn zwischen 50% und 75% Ihrer Monetarisierungs-Aktivitäten auf den Content zu konzentrieren. Wie? Nun, hier ein paar unterschiedliche Möglichkeiten, das zu tun:

Produkte verkaufen

Ihr Blog kann das perfekte Werkzeug sowohl für indirekten als auch direkten Verkauf von Produkten sein. Diese Produkte, die Sie über Ihren Blog verkaufen können entweder Ihre eigenen Produkte sein, oder aber Produkte eines Affiliate-Programmes oder Produkte, die Sie im Rahmen eines Joint-Ventures bewerben.

Wenn Sie einen Blog dazu verwenden wollen, Produkte direkt zu verkaufen, brauchen Sie nur regelmäßig über diese Produkte zu schreiben, über die Probleme, die Sie damit gelöst haben (Fallstudien bringen erstaunlich gute Ergebnisse). Sie können dabei sehr tief in bestimmte Features  und Nutzen eintauchen, die im Salesletter nicht ausreichend im Detail geschildert sind, Sie können häufig gestellte Fragen aufgreifen, die Ihnen die Kunden stellen und so weiter.

Auf der anderen Seite können Sie Ihren Blog dazu verwenden, Interessenten zu informieren und diese auf Ihre Produkte einzustimmen. In diesem Fall sollten die Posts informativer und unterhaltender sein. Schreiben Sie über den Markt, Ihre Nische, geben Sie gute Tipps und nachvollziehbare, mit tiefergehenden Informationen gespickte Hinweise, um sich selber als Experten zu etablieren und damit Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu erlangen.

Dann können Sie gelegentlich ein bestimmtes Produkt als Lösung für ein bestimmtes Problem erwähnen oder Sie können auch ein komplettes Produktreview schreiben, in dem Sie Ihre eigene (ehrliche) Überzeugung (gute und schlechte) in Form von Kommentaren zu den verschiedenen Produktfeatures abgeben, aber mehr auch nicht. Versuchen Sie bitte kein direktes Verkaufen, wenn Sie diesen Ansatz wählen.

Beide Methoden (indirektes und direktes Verkaufen funktionieren in verschiedenen Nischen und Branchen sehr gut. ES ist also Ihre Aufgabe, durch Testen und Ausprobieren herauszufinden, welche der beiden Methoden für Ihr Publikum am besten klappt. Vielleicht versuchen Sie ja auch mal eine Kombination aus beiden Methoden in Ihrem Blog.

Posts und Reviews verkaufen

Eine weitere Möglichkeit, Ihren Blog zu monetarisieren besteht darin, bezahlte Reviews oder bezahlte Posts anzubieten. Wenn Ihr Blog eine bekannte Größe innerhalb einer Branche ist, werden andere Webmaster und Werbetreibende mehr als begeistert sein, dafür zu zahlen, dass sie in Ihrem Blog über ihre Produkte oder Websites sprechen dürfen.

Sie können so eine Dienstleistung direkt über Ihren Blog anbieten, oder Sie nutzen Services wie PayPerPost und ReviewMe, um schneller mehr Angebote zu bekommen (diese Dienste stehen in der Regel aber nur für den englischsprachigen Raum zur Verfügung).

Links innerhalb Ihres Content verkaufen

Es gibt ein paar Dienstleister im Netz (wie z.B. TextLinkAds) die Ihnen die Möglichkeit geben, bestimmte Worte oder Sätze innerhalb Ihres Blogs an den meistbietenden zu verkaufen. Das sind dann aber nicht die Links, die Sie immer wieder in den Sidebars einiger Blogs sehen, sondern Textlinks innerhalb der eigentlichen Posts.

So, das war der erste Teil über die beiden einzigen Wege, Ihren Blog zu monetarisieren. Im zweiten Teil dieses Artikels lernen Sie dann die zweite Methode kennen.

Jürgen Schnick

Teilen Sie diesen Beitrag mit Ihren Freunden:
  • Facebook
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Wikio
  • Yigg

 

Emailadresse

{ 2 comments… read them below or add one }

Juergen

Hallo Sumit, Danke für deinen Kommentar. Vielleicht habe ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt, aber ich habe keine Abneigung gegen Werbung. Ich halte es nur nicht für besonders sinnvoll, einen Blog mit Werbebannern zuzukleistern, die meiner Meinung nach selbst bei sehr gut besuchten Blogs nicht zu nennenswerten Werbeeinnahmen führen (was ja auch durch die Veröffentlichungen der Einnahmen mancher Blogs deutlich bestätigt wird).

Dazu kommt, dass der eigentliche Sinn eines Blogs, nämlich der Content, durch zu viel Werbung nicht so präsent im Vordergrund steht, wie er es verdient hat. Ich möchte, dass meine Leser sich ohne Ablenkung durch Werbung auf meinen Content konzentrieren können und deswegen gerne wieder zu mir kommen.

Da ich mit meinem Blog keine Einnahmen mache und auch keine machen will, kann ich darüber auch nichts veröffentlichen, die Veröffentlichungen anderer Blogs, die ich kenne, weisen selten mehr als ein paar Hundert Euro an Werbeeinnahmen pro Monat aus, der Großteil davon aus Werbebannern und Textlinks, da hast du vollkommen Recht. Aber das ist, wie bereits gesagt, nicht mein Weg.

Du hast auch vollkommen Recht damit, dass es in einem Blog in aller erster Linie um den Content des Autors geht. Wenn jemand gegen Geld postiv über etwas schreibt, kann das natürlich den eigentlichen Sinn eines Blogs, nämlich sich kritisch mit den Dingen auseinander zu setzen, “kaputt” machen, auch da bin ich deiner Meinung.

Aber es kann durchaus ein Weg zu Einnahmen mit Hilfe eines Blogs sein (nicht meiner, aber eine Möglichkeit), Reviews über bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zu schreiben und Geld dafür zu bekommen. Die Frage dabei ist doch, wie mache ich das? Wenn ich das Produkt wirklich kenne und es wirklich benutzt habe und dann meine eigenen Erfahrungen damit berichte (was durchaus nicht immer nur positiv sein muss), dann bringt das meinen Lesern doch einen Mehrwert, wenn sie sich für dieses Produkt interessieren.

Natürlich muss das Ganze ehrlich und informativ sein, darf keine plumpe “Reklame” für das Produkt sein, dann kommt das nach meinen Erfahrungen durchaus gut an und wird von den Leser positiv angenommen.

Herzliche Grüße Jürgen Schnick

Sumit

Ahja daher deine Abneigung gegen Werbung.
Vielleicht solltest du die Einnahmen deiner oder anderer Blogs veröffentlichen um deine Thesen zu untermauern.
Alle Blogs deren EInnahmenreporte ich gesehen habe verdienen ihren Großteil mit Werbung und nicht verkauftem Content.
Außerdem geht es in einem Blog um den Content des Autors. Schreibt dieser positiv über Etwas weil er Geld dafür bekommt ist der ganze Sinn weg.. das würde ich z.B: niemals machen.
Bzgl der Einnahmen ein Beispiel eines erfolgreichen Blogs den du sicherlich kennst:
http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/08/02/blogs/meine-blog-einnahmen-im-juli-2010/

Leave a Comment

{ 2 trackbacks }

Previous post:

Next post: