Ist das Ebook am Ende? Die Suche nach dem Mehrwert

Ist das Ebook am Ende? Die Suche nach dem Mehrwert

Es gab einmal eine Zeit, da wurde das Ebook als eine neuartige, ungewöhnliche Idee erachtet. Diese Idee verwandelte sich in eine Art Goldrausch. Viele Leute stopften alles mögliche Zeug in PDF-Dateien, hängten ein wenig cleveres Marketing hinten dran und machten so eine Menge Geld aus heißer Luft.

© Inga Nielsen - Fotolia.com

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Offensichtlich ein sehr attraktives Konzept. Dann war der Goldrausch vorbei. Viele Leute verkauften eine Menge wirklich mieser Ebooks. Eine Menge Leute kauften diese miesen Ebooks. Sie brauchen nur mal zu Clickbank zu gehen, dort finden Sie auf dem Marktplatz eine unglaublich große Zahl an wirklich miesen Ebooks – die alle von sich behaupten, das Geheimnis von irgendetwas zu lüften.

Ebooks haben ihren Glanz verloren.

Ebooks sind in der Realität angekommen

Ein Ebook kann eine wahre Fundgrube an Wissen sein, das Problem liegt darin, dass der empfundene Wert eines Ebooks sehr niedrig ist.

Nehmen wir mal ein normales gedrucktes Buch. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Buchs im Buchladen liegt unter 30 Euro. Es spielt überhaupt keine Rolle, wie toll ein Buch gemacht ist, wenn Sie wesentlich mehr dafür verlangen, als diesen Betrag, dann haben Sie es sehr viel schwerer, es zu verkaufen. Der empfundene Wert liegt in der Gegend von 30 Euro. Es ist eben nur ein einfaches Buch.

Das Problem bei Ebooks besteht darin, dass es sich nur um ein PDF handelt (normalerweise). Eine einfache Datei, die jeder kostenlos auf seinem Computer herstellen kann. Die Leute sehen das Wissen darin als einen bestimmten Wert an. Aber Wissen gibt es überall. Da besteht kein Mangel.

Also ist Ihr Ebook nichts weiter, als ein erneuter Aufguss vorhandenen Wissens in einer weiteren PDF-Datei. Das gedruckte Buch mag man für 30 Euro verkaufen können, aber wir sind heute an einem Punkt angelangt, an dem der ursprüngliche Glanz des Ebooks es nicht mehr davor bewahrt, dass die Menschen ihm einen bestimmten empfundenen Wert zuordnen.

Der empfundene Wert eine Ebook ist eher niedrig. Dazu kommt noch die Tatsache, dass die meisten Leute es downloaden, kurz überfliegen und es dann nie wieder aufmachen. Da liegt es dann vergessen irgendwo im Dateisystem ihrer Festplatte.

Was können Sie dagegen tun?

Machen Sie es anders!

Es spielt keine Rolle, wie gut Ihr Produkt ist, oder wie gut Sie im Marketing sind, der empfundene Wert eines Produktes ist etwas, mit dem Sie sich auseinandersetzen müssen. Sie müssen die Form Ihres Angebots anpassen, wenn Sie da raus wollen.

Was glauben Sie, warum Internet Marketer ihre Produkte so häufig in physikalischer Form verkaufen? Es geht um den empfundenen Mehrwert. Wenn der Kunde die Verpackung öffnet, hat er den Eindruck, eine Menge Zeug für sein Geld bekommen zu haben. Der empfundene Wert ist hoch. Bei rein digitalen Produkten haben Sie nicht denselben Mehrwert-Faktor wie bei Produkten, die man anfassen kann.

Das ist eine rein psychologische Angelegenheit. Am Ende des Tages, nachdem Sie diesen riesigen Haufen an DVD’s bekommen haben, werden Sie sich wünschen, sie in digitaler Form zu haben, weil sie dann weniger Platz wegnehmen. Aber trotzdem haben Sie dieses sehr angenehme Gefühl noch lange positiv in Erinnerung, das Sie hatten, als Sie diese wirklich schick gemachte Verpackung öffneten und die riesige Menge an Material angefasst haben.

Was können Sie machen, damit Ihre Angebote einen größeren empfundenen Mehrwert bekommen? Nun da gibt es mehrere Möglichkeiten.

Sie können mit Videos arbeiten.

Videos haben auf jeden Fall einen höheren empfundenen Wert als ein Ebook. Das können Sie machen, indem Sie eine Möglichkeit zur Verfügung stellen, sich die Videos herunterzuladen. Fragen Sie sich selber, ob Sie die Informationen, die Sie in Ihr Ebook packen, stattdessen nicht auch in einem Video verpacken können.

Oder arbeiten Sie mit einer Mitglieder-Website. Mitglieder-Websites sind eine fantastische Plattform, weil sie keine Entsprechung in der wirklichen Welt haben, wenn es um das Preisempfinden geht. Sie können damit also das Problem des empfundenen Wertes umgehen, wenn es um den Preis geht. Sie als Marketer erschaffen so selber den empfundenen Wert.

Ist es möglich, das was Sie in ein Ebook packen wollten, stattdessen auf einer Mitglieder-Website zur Verfügung zu stellen? Machen Sie sich bei Ihren Überlegungen klar, dass Sie nicht unbedingt Geld für den Zugang zu Ihrer Mitglieder-Website nehmen müssen. Sie können die exklusive Mitgliedschaft auch als eine Art „Bestechung“ einsetzen, um Subscriber für Ihre Liste zu gewinnen.

Veranstalten Sie einen Event.

Menschen lieben es, an Events teilzunehmen. Sie können für Mehrwert sorgen, indem Sie die Komponente einer Live-Veranstaltung hinzufügen. Das ist auch genau der Grund, warum ich Webinare so toll finde. Wenn Sie bisher noch nicht über Webinare nachgedacht haben, dann sollten Sie diesem Thema eine Chance geben.

Schaffen Sie Produkte, die man anfassen kann.

Auch wenn man manchmal den Kopf darüber schüttelt, in welchem Umfang manche Marketer das tun und soviel „Mehrwert“ in ihre Produkte hineinstopfen, wie nur möglich, ist doch ganz klar, warum sie das tun. Es geht um den vom Kunden empfundenen Mehrwert. Da werden in den USA Kurse angeboten, die 1.000 $ kosten und aus 20 DVD’s bestehen. Ein Riesenpaket, aber wenn man es öffnet, ist es nichts weiter, als eine schlechte Videoaufnahme eines Live-Events. Trotzdem schafft die Tatsache, ein Produkt zu haben, das der Kunde in der Hand halten kann, einen zusätzlichen Mehrwert und man kann im Normalfall mehr Geld dafür verlangen.

Arbeiten Sie an Ihrer Bezeichnungsweise.

Je nachdem, wie Sie es bezeichnen, kann es Ihrem Produkt Wert hinzufügen oder aber auch den Wert reduzieren. Wenn Sie zum Beispiel etwas als ein „Strategiepapier“ bezeichnen, dann kann das in manchen Märkten mehr bedeuten, als wenn sie es nur als Ebook bezeichnen. Bezeichnungen wie „Arbeitsblätter“, „Fachkonzept“ oder „Profi-Handbuch“ können durchaus die Konvertierung verbessern, weil der empfundene Wert höher ist. Wie immer macht auch hier das Testen verschiedener Varianten unbedingt Sinn, um herauszufinden, worauf Ihr Publikum besser reagiert.

Tragen Sie mit positiven Erfahrungsberichten dick auf. Wirkungsvolle soziale Qualitätsnachweise fügen Ihrem Produkt auf jeden Fall Mehrwert hinzu. Auch wenn es sich immer noch um ein PDF handelt – wenn es Ihnen gelingt, einige bekannte und einflussreiche Leute aus Ihrer Branche dazu zu bekommen, zu sagen, wie großartig und innovativ Ihr Produkt ist, dann sind Sie nicht mehr auf der Ebene des normalen Ebooks und begeben sich auf die wesentlich höhere Ebene, auf der es um den wahren Wert des Inhalts geht.

Bringen Sie Ihr Produkt auf ein digitales Lesegerät. Machen Sie sich bewusst, dass der niedrige empfundene Wert sich im Wesentlichen bei PDF-Ebooks etabliert hat. Wenn es sich aber um ein Ebook handelt, das bei Amazon verkauft wird und das man mit einem Kindle-Reader oder einem iPad lesen kann, dann hat das einen wesentlich höheren empfundenen Wert. Na klar ist das ein auf konventionelle Weise erhöhter Wert, denn Bücher für diese Reader werden mit ähnlich hohem Aufwand (und Kosten) produziert, wie richtige Bücher – also weit von dem entfernt, was man in typischen PDF-Ebooks findet.

Diskutieren Sie über den Mehrwert-Faktor

Was können Sie selber tun, um einen Mehrwert und damit einen höheren empfundenen Wert bei Ihren eigenen Produkten zu erzeugen? Die FORM Ihres Produktes ist ein wesentlicher Teil des Marketing, also ist sie es wert, überdacht zu werden. Der kostenlose Zugang zu einem Mitgliederbereich ist ein viel besseres Incentive für den Eintrag in eine Liste als ein weiteres kostenloses Ebook. Ein Video-Training wird mit hoher Wahrscheinlichkeit besser konvertieren als ein normales Ebook.

Lassen Sie mich wissen, was Sie darüber denken.

Jürgen Schnick

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{ 9 comments… read them below or add one }

Juergen

Hallo Roland, das mit der nachträglich versendeten CD ist eine gute Idee, das habe ich mir aufgeschrieben und das werde ich bestimmt bei einem meiner nächsten Projekte umsetzen – Danke!

Jürgen Schnick

Juergen

Hallo Peter,

Danke für den Kommentar. Trotzdem werde ich es mit Videos mal probieren, weil ich der Meinung bin, dass die für bestimmte Zwecke sehr gut geeignet sind. Ich werde mir Mühe geben, “gute Videos” zu machen. mal sehen, ob die Leute die mögen …

Lassen Sie sich überraschen – Start ist demnächst.

Jürgen Schnick

peter

Nochmals ein Hallo aus München,

lieber Herr Schnick, nehmen Sie es bitte nicht persönlich,
Roland und jetzt auch Bernd haben mir aus der Seele gesprochen…

Was sieht man denn bei diesen ach so interessannten und allgemein so hochgelobten Videos ???

Sorry: Nichts, was nicht auf einer guten squezzepage auch gebracht werden könnte: Meines Erachtens wird dieses Video als Verkaufsargument bei weitem überschätzt, mögen die Clickraten auch höher sein, doch wer kauft denn nach so einem Video? Wer bleibt denn da 10, 15, oder gar 20 Minuten dran? Ja, da möchte ich Herrn Dr. HJ Karg gerne recht geben wie auch Bernd: “ist der Gebrauch des Videos unpraktisch!” Und absolut treffend: “Video mit Stichwortverzeichnis habe ich bisher noch nicht gesehen…”

Und nicht zuletzt: Eine gute Verkaufsseite kann ich querlesen und meine ( vielleicht kostbare ) Zeit sparen!

Grüsse aus München, Peter

roland

Hallo Herr Schnick, ich gebe Ihnen recht was das E-Book betrifft. Der Mehrwert ist wichtig für den Kunden . Ich gebe da Herrn Dr.HJ Karg recht, viele Videos kommen daher mit einem Angebot, das die Zeit nicht wert ist es anzuschauen. Oder da werden im großartige Informationen angekündigt und am Ende nur wieder der Urschleim den man eigendlich schon lange weiss und dann nur einige wenige Informationen die einen Mehrwert haben.
Für mich ist die Idee das E- Book, auch auf anderer Technick wie Kindle-Reader oder einem iPad zu verfügbar zu machen der bessere Weg. Ein E-Book kann ich überall lesen und es ist einfacher zu händeln. Wenn der Kunde es wünscht kann man ja das E- Book auf CD brennen und noch zusenden. Kommt natürlich immer auf den Wert und Inhalt an. Ein E- Book für 5 Euro ist diese Sache nicht wert. Aber bei 30 Euro kann man da schon mal den Rohling Investieren. Nur eine Idee von mir.
Ihr Roland

Bernd

Hallo Jürgen,
sorry, dass ich mich da einmische und evtl. den Unmut aller Video-Vertreter auf mich ziehe.
Wie schon richtig kommentiert, Video hat den Vorteil, bestimmte Abläufe schneller aufzuzeigen (Arbeitsanleitung per Power-Point etc), als das geschriebene Wort. Doch ist der Gebrauch des Videos unpraktisch! Als “sequentielles Medium” muss ich ggf. lange warten, bis endlich der Teil kommt, den ich nachvollziehen möchte. (Video mit Stichwortverzeichnis habe ich bisher noch nicht gesehen :-) )
Wenn Videos angeboten werden, so sollten sie zumindest downloadbar gestaltet werden, sonst ist das eine Zumutung für den Leser (Hörer).
Das eBook dagegen ist – wenn’s ausgedruckt ist – ortsungebunden, und hat alleine deshalb schon einen enormen “Mehrwert”.
Betrachtet man sich aber die Video-Realität so gibt’s da Dinge, wo man 60 Minuten zusehen darf, wie jemand sich abmüht eBook-Inhalte vor die Kamera zu bringen. Ja da liest man schneller als dass man zuhört.
Daraus folgt doch, Video als unterstützende Maßnahme für Abläufe: Ja! Als Ersatz für das geschriebene Wort: Nein!
Video als Mittel zur Akquise: Nur wenn’s gut gemacht ist, denn es benötigt Zeit, das Video anzusehen. Eine gute Verkaufsseite kann ich querlesen und Zeit einsparen!

Gruß
Bernd

Juergen

Hallo Peter, vielen Dank für den Kommentar und herzlich willkommen als Kommentator bei Erfolgs-Blogging.

Ja, das ist wirklich ein “heisses” Thema. Ich sehe das ja mehr als Autor und Anbieter. Meiner Meinung nach sind Ebooks die reelere Ware, weil, wie Sie richtig sagen, schnell herunter ladbar, ausdruckbar und immer wieder zu lesen. Man kann sich Notizen da rein schreiben (wenn man damit wirklich arbeitet). Videos machen meiner Meinung nach aber durchaus auch Sinn. Vor allem im Anfänger-Bereich begrüssen es viele Kunden sehr, wenn sie z.B. abgefilmte Bildschirm-Videos bekommen, weil sie die Abläufe dann besser nachvollziehen können.

Als “Hersteller” von Info-Produkten ist das Ebook am aufwändigsten, ein Video ist schnell gemacht, egal ob Powerpoint oder man stellt sich einfach irgendwo in die Gegend und erzählt etwas. Wenn ein Video allerdings wirklichen Mehrwert transportieren soll und Inhalte vermittelt, die auf höherem Niveau sind, ist die Herstellung mindestens so aufwändig, wie bei einem Ebook in gleicher Qualität.

Ich selber nutze bisher Video hauptsächlich als Verkaufsinstrument, nur wenige Minuten lang (also auch für YouTube geeignet und schnell gemacht.

Herzliche Grüße Jürgen Schnick

peter

Sehr geehrter Herr Schnick,

Sie haben absolut Recht, wenn Sie schreiben, dass das Ebook in der Realität angelangt ist. Nur welches Medium ist so schnell verfügbar, downloadbar und meist auch ausdruckbar wie das (umstrittene) Ebook?

Wenn wir unsere Kunden betrachten, dann wollen diese eine schnelle und fundierte Problemlösung, und zwar “jetzt zunächst mal allgemein, schnell und auch sofort”.

Diesem Wunsch können Sie nur mit einem (gut gemachten und auch Mehrwert bietenden) Ebook nachkommen, denn nur so ist der Erstdownload auch in Minutenschnelle verfügbar. Bieten Sie nun die heute so oft angepriesenen und immer umfangreicheren Videos ( von unterschiedlicher, oft ausufernder Länge) einem möglichen Kunden an, stellt sich mir die Frage, was hat er denn davon, dass er seine zeit opfert und sie sich ansiieht? Kann er sich denn die Fakten, um die es doch letztendlich geht, überhaupt “runterladen und evtl auch ausdrucken” oder sind sie “gone with the wind” – angesehen, kurz im Hinterkoppf gespeichert und dann doch wieder vergessen ???

Und dann kommt der Kunde (nach vertaner Zeit) doch wieder auf Ebook zurück, denn das ist (ich wiederhole mich) abspeicherbar, ausdruckbar und immer wieder hervorzuholen, dann wenn es der Kund braucht.

Für uns bleiben Ebooks (natürlich fundierte mit dem entsprechenden Mehrwert) unverzichtbar – und unsere Kunden danken es uns.

Grüsse sendet Peter

Juergen

Hallo Herr Dr. Karg, Danke für den ausführlichen Kommentar. Da hat meine kleine Provokation ja doch funktioniert! Ich bin auch der Meinung, dass Ebooks noch lange nicht am Ende sind, allerdings habe ich gerade mal wieder festgestellt, dass sich der Kunde bei Ebooks absolut an den Preisen gedruckter Bücher orientiert. Mein aktuelles Ebook sollte ursprünglich ja 77,- Euro kosten (was es wirklich absolut wert ist), aber das ist ein Preis, der bei Büchern nur sehr selten zu finden ist, selbst Fachbücher in geringer Auflage kosten nicht mehr als 60 Euro.

Bei Videos (ich kenne da übrigens einige wirklich gute, lehrreiche und inhaltsreiche Beispiele) kann man offensichtlich einen höheren Preis durchsetzen. Letztes Beispiel Daniel Dirks mit seinem aktuellen Video-Kurs.

Und es gibt sehr viele Kunden, die Videos sehr gerne nehmen, weil sie wohl eher bewegte Bilder aufnehmen, als Texte (aber da sind die Menschen ja sehr unterschiedlich).

Herzliche Grüße Jürgen Schnick

Dr. HJ Karg

Hallo Herr Schnick,

da möchte ich Ihnen aber doch widersprechen…

Das Ebook ist sicher nicht am Ende, nur manche so “Möchtegerns” werden so langsam aber sicher auf die Nase fallen, wenn sie ihre (zumeist ungeniert) abgekupferten und nur unwensentlich abgeänderten Ebooks weiterhin zum überhöhten Preis verkaufen wollen… Mittlerweile sind doch einige Nutzer hellhörig geworden, was Qualität und Inhalt der Ebooks betrifft…

Nur noch heisse Luft, zwar gut und teuer aufbereitet, wie bei dem einen oder anderem der Markführer, das zieht heute nicht mehr…

Es kommt auf den Mehrwert an, den das Ebook einem bietet, und da stellt sich die Frage, wie misst man ihn und wie ist es mit der “unerlaubten Weitergabe” des einmal gekauften Wissens – also dann doch wieder den “Rückschritt”, den manche bekannte Marketer machen, indem sie ihr Werk dann doch wieder “antiquiert” drucken lassen ?

Dadurch ist zumindest den Raubkopien der Kampf erfolgreich angesagt…

Aber auch noch in einem weiteren Punkt muss ich Ihnen widersprechen: Sie schreiben: “Videos haben auf jeden Fall einen höheren empfundenen Wert als ein Ebook” – woher nehmen Sie diese Vermutung – für mich sind Videos zumeist mehr als lästig, auch wenn ich mir den Luxus leiste, mit zwei screens zu arbeiten…

Sind nicht doch die meisten Videos zunächst eine Selbstbeweihräucherung des “Verkäufers” nach dem Motteo: Mein Haus, meine Jacht, jetzt mein Video… und erst dann kommen einige wenige Fakten, die mich dann doch wieder einmal 10 Minuten oder mehr meiner Arbeitszeit gekostet haben? Bei Ebooks sehe ich da doch den entscheidenden Vorteil: zumindest kann ich den Text scrollen und sehen, hat es Sinn dieses ebook zu lesen oder nicht…

Nur mal so als Diskussionsanstoss

Ihr Dr. HJ Karg

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