Nachdem es im ersten Teil um die Grundinstallation Ihres WordPress Blog ging, beschäftigen wir uns heute mit wichtigen und hilfreichen Funktions-Erweiterungen für den Blog – den Plugins.
Punkt 3 – Wichtige WordPress Plugins
Plugins werden genau so installiert wie WordPress Themes, jedoch nicht in den Ordner „themes“ sondern in den Ordner „plugins“.
Fragt man verschiedene Blogger nach den wichtigsten Plugins, wird man wahrscheinlich stets andere Antworten bekommen. Wo sich Blogger aber relativ einig sind, ist die Tatsache, dass WordPress zwar für Suchmaschinen bereits eine gute Basis darstellt, aber noch mit Plugins aufgewertet werden kann. Zwischen wenigen SEO-Plugins für WordPress sollte man sich für eins entscheiden.
Zu 98 Prozent benutze ich überall wpSEO als SEO-Plugin für WordPress. Ich habe aber vorher lange Zeit mit All in One SEO Pack gearbeitet und kann es jedem empfehlen, der im Moment dafür noch kein Geld ausgeben möchte. Es bietet eine absolut ausreichende, stabile Basis für gutes SEO bei WordPress Blogs. Ein Update auf die Pro-Version gibt es außerdem. Wer bereits Geld verdient und lieber den Entwickler in Deutschland hat, der sollte natürlich auf wpSEO setzen, wenn es um professionelle SEO-Optionen in WordPress geht.
SPAM wird auch bei WordPress-Blogs wegen der Kommentarfunktion recht groß geschrieben. Um SPAM von Beginn an zu vermeiden, aber dabei auch die Datenbank von WordPress zu schonen, kann man auf das Plugin „Antispam Bee“ setzen.
Das Plugin gibt Spam-Bots andere Kommentarfelder als normalen Benutzern. Somit brauchen echte Besucher nicht mit Captcha-Eingaben genervt werden. Eingaben von Bots werden in WordPress wahlweise direkt gelöscht, oder als SPAM markiert und abgelegt. Man kann auch einstellen das die SPAM-Kommentare nach X-Tagen automatisch gelöscht werden.
Wer mit Antispam Bee arbeitet, kann im Plugin-Ordner direkt „Akismet“ löschen, denn das Plugin ist überflüssig. Auch andere Plugins zur Bekämpfung von SPAM sind nicht notwendig. Merkt man nach ein paar Wochen das doch noch SPAM unerkannt bleibt, kann man entweder die in WordPress vorinstallierte Blacklist benutzen, oder ein weiteres Plugin. Die Blacklist arbeitet bei mir seit gut 3 Jahren sehr effektiv und ist unter Einstellungen -> Diskussionen zu finden.
Suchmaschinen mögen den schnellen Zugriff auf neue Artikel und mögen daher auch den Einsatz von Sitemaps (Inhaltsverzeichnisse). Solch eine Sitemap generiert man am einfachsten mit dem passenden Plugin, dem „Sitemap Generator“.
Jetzt fehlt nur noch ein Plugin das die Usability für Besucher etwas verbessert. Unter dem jeweiligen Beitrag im eigenen Blog, kann man direkt ähnliche Beiträge einblenden, die den Leser ebenfalls interessieren könnten. Dies erledigt man mit dem Plugin „Yet Another Related Posts“ was auch kostenlos verfügbar ist und eine Vielzahl an Einstellungen ermöglicht.
Weitere Plugins kann man in der Plugin-Datenbank von WordPress.org finden. Es ist nicht empfehlenswert, kostenlose Statistik-Plugins für WordPress auf vielbesuchten Blogs zu installieren. Die Performance kann schnell in die Knie gehen. Außerdem ist mit WordPress Plugins immer vorsichtig umzugehen, da diese natürlich nicht zum Support von WordPress gehören. Sicherheitslücken die durch Plugins geöffnet werden, liegen nicht in der Verantwortung von WordPress.
Viele Blogger setzen zusätzlich noch auf Plugins die „Nofollow“ in den Kommentaren entfernen. Dazu findet man ausreichend Informationen im Netz. Dies hier – im Rahmen von absoluten Basics – zu thematisieren würde zu weit gehen.
Abschluss
Es ist nun der Moment gekommen, ab dem man sich als „Blogger“ oder „Blogbesitzer“ bezeichnen darf. Keineswegs ein Titel der einen im Leben zu Ruhm, Anerkennung und Ehre gereichen muss. Millionär ist man auch jetzt noch nicht und das ist auch nicht das Ziel dieses Artikels.
Wenn Ihnen dieser Artikel geholfen hat, würde ich mich über einen kleinen Kommentar sehr freuen. Wenn er Ihnen nicht gefallen hat, würde ich mich ebenfalls über einen Kommentar freuen, denn nur dann kann ich in Zukunft besser werden.
Jürgen Schnick
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