7 schreckliche Wahrheiten über Social Media Marketing

Social Media Tipps 7 Wahrheiten

Schreckliche Wahrheit Nr. 1: Kein Mensch liest Ihren Blog

Wie man weiß, gibt es da draußen etwa 200 Millionen Blogs. Technorati erzählt uns, dass jeden Tag fast eine Million Blog Posts geschrieben werden.

Die Welt wartet nicht mit angehaltenem Atem darauf, was Sie darüber zu sagen haben, wie man mit Hilfe einer Wunderpflanze schnell Gewicht verliert, wie man als Internet Marketer schnell Geld verdient, oder wie man Ihr Geheimnis teilen kann, Mitglied im Platinum-Club der Marketing Gurus zu werden.

Sogenannter „me-too-content“ wird ignoriert. Aufgewärmter und neu gemischter Inhalt wird es nicht bringen. Es gibt mehr als genug sehr guten Content, mit dem Sie sich messen müssen. Und es gibt kein magisches System, dass Ihnen das Sitzen vor Ihrer Tastatur und das Produzieren von etwas abnehmen kann, das dann auch tatsächlich jemand lesen will.

Wenn Sie nicht eine wirklich gute Antwort auf die Frage haben „Warum soll irgendjemand Ihren Blog lesen?“, dann werden Sie ziemlich unglücklich mit den Ergebnissen sein. Und deswegen verbringe ich auch so viel Zeit damit, Ihnen zu vermitteln, wie man besseren, effektiveren Content herstellen kann.


Schreckliche Wahrheit Nr. 2:
Sie müssen einige Ihrer besten Informationen verschenken

Es ist ganz normal, wenn man erwartet, dass man für das was man tut bezahlt wird. Und Sie sollten auf jeden Fall ein Geschäftsmodell haben, das genau da hinführt.

Aber dazu müssen Sie zuerst einmal die „Gebühren“ bezahlen.

Erwarten Sie niemals viel Geld in der Zukunft für ein wenig Geld jetzt.

Die Antwort auf die Frage in der Schrecklichen Wahrheit Nr. 1 „Warum sollte irgendjemand Ihren Blog lesen“? besteht darin, dass Sie etwas von Ihrem besten und wertvollsten Material kostenlos abgeben und zwar innerhalb eines genau definierten Content Marketingplanes.

Am besten kann man das mit dem sogenannten Bikini-Konzept verdeutlichen: Sie können 90% davon verschenken, es wird immer Menschen geben, die bereit sind, Geld auszugeben, um die restlichen 10% zu sehen.


Schreckliche Wahrheit Nr. 3:
Es wird Sie auffressen (wenn Sie es zulassen)

Social Media Marketing wäre ganz einfach, wenn wir niemals essen, schlafen, duschen müssten oder mit unseren Kindern spielen.

Wenn Ihnen allerdings solche Dinge wichtig sind, dann müssen Sie sich ein paar Grenzen setzen. Sie müssen ganz genau wissen, was Sie mit Social Media Marketing erreichen wollen, dabei immer zielgerichtet bleiben und eine gute Zeitplanung haben.

Die Möglichkeiten im Social Media Marketing sind erstaunlich aber genauso erstaunlich ist ihre Fähigkeit, Sie von dem abzuhalten, was Sie erreichen wollen.


Schreckliche Wahrheit Nr. 4:
Social Media und Verkaufen passen nicht zusammen

Gibt es irgendetwas Erbärmlicheres als den Typen bei Twitter, der nicht damit aufhört, uns zu verkünden, wie er eine Millionen Follower in 3 Tagen bekommen hat? Selbst die Spammer blocken diesen Typen.

Es ist wirklich nicht einfach, Produkte und Dienstleistungen in Social Media Plattformen zu verkaufen, vor allem deswegen weil die Menschen dort Verkäufer noch mehr hassen als sie Microsoft hassen. Vielleicht schaffen Sie es, einen kleinen Erfolg damit zu haben, aber mit wesentlich größerer Wahrscheinlichkeit werden Sie geblockt, gemieden und verachtet.

Anstatt ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben, sollten Sie lieber richtig guten Content bewerben. Machen Sie Werbung für einen großartigen Spezialreport oder einen wirklich guten und wertvollen Email-Kurs. Bewerben Sie wunderbare Sachen, die Sie dann verschenken.

Verwenden Sie wirklich gute, kostenlose Informationen um Ihre Autorität aufzubauen und um das in Sie gesetzte Vertrauen zu erhöhen. Wenn Ihnen das gelungen ist, dann haben Sie das Recht, ein Angebot zu machen und etwas zu verkaufen. Nicht früher.


Schreckliche Wahrheit Nr. 5:
Was die anderen sagen ist eine Million Mal wichtiger als das, was Sie sagen.

Möglicherweise ist Ihr Marketingplan perfekt aufgestellt und umgesetzt. Vielleicht ist Ihr Spezial-Report viraler als H1N1, Ihr fantastisch aussehender Blog steht ganz oben bei den Blogverzeichnissen und Ihr Email-Marketing ist so perfekt, dass die besten Texter vor Neid erblassen.

Wenn Ihr Ruf schlecht ist, interessiert das alles niemanden.

Es kommt immer heraus, wenn jemand miese Produkte oder zweifelhafte Geschäftspraktiken hat. Und Worte verbreiten sich mit erschreckender Geschwindigkeit.

Behandeln Sie die Leute gut, weil wenn Sie es nicht tun, kommt das raus und das wird dann nicht lustig.


Schreckliche Wahrheit Nr. 6:
Ein Blog ist kein Marketingplan.

Blogs sind Klasse, aber ein noch so nützliches Tool ist kein Ersatz für einen soliden Geschäfts- und Marketingplan.

Blogs sind nichts weiter, als eine Möglichkeit, Ihren besten Content nach draußen zu bringen und sie funktionieren am besten in Kombination mit Autorespondern, Spezial-Reports, Twitter, YouTube und einem Dutzend anderer mächtiger Tools.

Einfach nur abzuhängen und cool zu sein reicht nicht aus. Wenn Sie sich in den sozialen Medien bewegen, um Geschäfte zu machen, dann brauchen Sie eine durchdachte Strategie, mit deren Hilfe es Ihnen gelingt leicht interessierte Fremde in völlig wahnsinnige Fans zu verwandeln – und in Kunden.


Schreckliche Wahrheit Nr. 7:
Sie können nicht überall mitreden

Unternehmen, die der Meinung sind, sie können dieses ganze „dumme Gequatsche“ bei Twitter ignorieren, werden irgendwann sehr schmerzhaft aufwachen.

Die Unterhaltung findet mit Ihnen oder ohne Sie statt. Sie müssen definitiv nicht jedem Dummkopf mit einem Facebook-Account antworten (sollten Sie auch nicht), aber Sie müssen versuchen, Ihr Ohr auf der Schiene zu haben, um eine Ahnung davon zu haben, was da draußen so passiert.

So weit zu den schrecklichen Wahrheiten. Wenn es Sie interessiert, was Sie tun und lassen müssen, um ein erfolgreiches Online Business aufzubauen, dann tragen Sie sich in unseren RSS-Feed ein und wir informieren Sie regelmäßig über neue Artikel hier bei Erfolgs-Blogging.

Wir geben uns große Mühe, Sie immer mit unseren besten Informationen zu versorgen, bei uns gibt es kein Spam und keinen Mist.

Jürgen Schnick

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Juergen

Hallo Bernd,

herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Du hast völlig Recht damit. Mir selber ging es am Anfang ja auch so. Man steht erst einmal da und weiß eigentlich gar nicht, was alles möglich ist. Ich hoffe, dass meine Artikel niemanden wirklich verschrecken, so sind sie ja auch nicht gedacht.

Herzliche Grüße
Jürgen

Bernd

Hallo Jürgen,
vielen dank für Deinen Beitrag.
Ich finde aber, man sollte die angehenden Blogger nicht allzu sehr abschrecken. jeder fängt mal klein an und die meisten wissen eben nicht, wofür man einen Blog eigentlich verwendet.
Es kann nicht jeder gleich einfach so einen Content, wie Du ihn bringst, schreiben. Das wäre ja auch langweilig…
Immerhin ist es schon ein Fortschritt, wenn man überhaupt heutzutage einen längeren vernünftigen Text auf die Beine stellen kann.

Ich gebe mal ein Beispiel:
Vielen meiner Kunden wird irgendein Online.business angedreht oder vermittelt und dann stehen sie alleine damit da. Ohne eine Ahnung, wie man das Marketing dafür betreiben soll.
Und dann forschen sie im Internet nach und erfahren, was man alles mit einem Blog bewirken kann.
Ohne Führung kommt natürlich so manche “schreckliche Wahrheit” heraus, die aber nunmal Teil des Lernprozesses ist.
Ich bin schon froh, wenn sich jemand überhaupt Gedanken macht und versucht, einen eigenen Weg zu gehen.
man darf nur nciht den Fehler machen und gleich immer die Nase rümpfen, wenn zuerst ein wenig probiert wird.
Sei ein wenig nachsichtiger, sonst schreckst Du vielleicht so manches verkappte Talent ab, perfekte Leistungen kann man nur bringen, wenn man vorher aus eigenen Fehlern gelernt hat.

Einen schönen Abend wünscht
Bernd Kracht

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