So stopfen Sie 3 Lecks in Ihrer Website, die Sie wertvolle Subscriber kosten

So stopfen Sie 3 Löcher in Ihrer Website, die Sie Subscriber kosten

Sie haben schon ein wenig Traffic, aber Sie bekommen bei weitem noch nicht so viele Subscriber, wie Sie gerne hätten.

Sie glauben vielleicht, dass es an Ihrem Content liegt, aber das ist es nicht, machen Sie sich nicht selber fertig …

© creativeoneu – iStockPhoto.com

So stopfen Sie 3 Lecks in Ihrer Website, die Sie wertvolle Subscriber kosten

Möglicherweise arbeitet Ihre Website gegen Sie …

Es gibt drei Schlüsselbereiche auf Ihrer Website, die Ihnen Tonnen von Subscribern bringen können und wenn Sie die ignorieren, dann verzichten Sie auf Subscriber, die Sie schon fast sicher hatten.

Schluss damit!

1.         Wie Sie Ihre “Über mich” Seite in eine Maschine zur Lead-Erzeugung verwandeln

Ich gebe es zu. Ich liebe ungewöhnliche „Über mich“ Seiten. Allerdings ist die Realität die, dass die meisten Leute „Über mich“ Seiten erstellen, die dafür sorgen, dass sie wertvolle Subscriber verlieren (wenn sie überhaupt eine „Über mich“ Seite haben. Dabei ist es ganz einfach, dieses Problem zu beheben.

Bitten Sie die Leute um ihre Emailadresse. Tun Sie es mehr als nur einmal. Kein Scherz. Verteilen Sie diese „Angebote“ überall auf Ihrer Website, so wie ich das bei Erfolgs-Blogging tue und Sie werden staunen, wie schnell sich dadurch Ihre Liste aufbaut.

Hier ist im Detail der Aufbau meiner „Über mich“ Seite, wie ich Ihnen benutze:

  • Machen Sie die Leute auf Ihren Content scharf und warum er so wichtig ist
  • Opt-In Formular
  • Zeigen Sie soziale Bestätigung, Testimonials
  • Opt-In Formular
  • Persönliche Hintergrundinformationen über Sie
  • Opt-In Formular

Es ist wirklich so einfach.

Wenn Leute auf Ihre „Über mich“ Seite gehen, um alles über Ihre Website heraus zu finden, dann steht dort ein Opt-In-Formular zur Verfügung und wartet bereits auf sie. Wenn sie dorthin gehen, um festzustellen, ob Sie glaubwürdig sind, ist das Opt-In-Formular schon da. Und wenn sie etwas über Sie wissen wollen? Kein Problem, das finden sie dort auch und dann sofort wieder ein Opt-In-Formular.

2.         Wie Sie die Leute zu Subscribern machen, nachdem sie Ihren Content gelesen haben

Folgende These:

Wenn jemand Ihren Content vollständig liest, vom Anfang des Artikels bis zum Ende. Ist es dann nicht anzunehmen, dass er Ihren Content mag, oder?

Richtig!

Aber eine wenig bekannte Tatsache über solche Leute ist:

Wenn Leute einen Artikel bis zu Ende gelesen haben, dann schauen sie sich um, was sie als nächstes tun könnten.

Die meisten Blogger zeigen ähnliche Artikel oder Werbung am Ende ihrer Artikel an und das ist auch völlig in Ordnung. Diese Leser klicken dann auf die Werbung oder auf Ihre anderen Artikel.

Aber wenn jemand einen kompletten Artikel von Ihnen liest, dann mag er offensichtlich Sie und Ihre Art zu schreiben.

Und da er dann gerade in einer so positiven Grundeinstellung zu Ihnen ist, ist das der perfekte Zeitpunkt, um ihn um seine Emailadresse zu bitten.

Es ist also ganz klar, was Sie tun müssen: packen Sie eine Möglichkeit unter alle Ihre Artikel, wo sich solche Leute direkt in Ihre Liste eintragen können.

Sie werden vielleicht schon bemerkt haben, dass ich hier bei Erfolgs-Blogging unter jedem Artikel ein Opt-In-Formular habe.

Ich könnte auch andere Artikel anbieten, aber ich ziehe es vor, die Leute um ihre Emailadresse zu bitten, weil mir das die Möglichkeit gibt, sie langfristig als treue Leser zu behalten.

Sie können diesen einen Schritt sogar noch weiter entwickeln. Es gibt die Möglichkeit, ein Popup erscheinen zu lassen, wenn der Leser zum Ende eines Artikels scrollt und ihn so zu fragen, ob er nicht seine Emailadresse herausgeben möchte.

Das ist natürlich sehr viel aggressiver, als ein einfaches Opt-In-Formular, aber vergessen Sie nicht – wenn die Leute Sie so sehr mögen, dass sie Ihren gesamten Artikel lesen, dann werden sie auch kein Problem damit haben, Ihnen ihre Emailadresse zu geben.

3.         Wie Sie Ihre Sidebar nutzen, noch mehr Subscriber zu bekommen

Wie sieht Ihre Sidebar aus?

Haben Sie sie mit irgendwelchen Widgets, Links und Kategorien vollgestopft?

Wenn das der Fall ist, kann es sehr wohl sein, dass Ihre Sidebar GEGEN Sie arbeitet, was bedeutet, dass Sie Subscriber verlieren, die Sie eigentlich haben könnten.

Ich erkläre Ihnen das mal.

Ich habe hier bei Erfolgs-Blogging zwei Dinge: ein Anmeldeformular für meinen Newsletter und eine Auflistung der beliebtesten Posts.

2 verschiedene Abschnitte und das ist alles.

Je weniger Optionen Sie den Leuten geben, je eher sind sie geneigt, etwas zu tun, weil sie dann nicht überlastet sind.

Aber da passiert noch etwas anderes.

Wenn die Leute mein Anmeldeformular sehen, können sie sich entscheiden, mir ihre Emailadresse zu geben oder es einfach zu ignorieren. Wenn sie es ignorieren, sehen sie als nächstes die „Häufig gelesenen Posts“. Das ist wichtig, denn das vermittelt den Eindruck, dass meine Artikel von vielen gerne gelesen werden.

Wenn sie mir also nicht gleich auf den ersten Versuch ihre Emailadresse geben, dann sehen sie sich andere Artikel von mir an und entscheiden dann „Geben wir dem Newsletter doch mal eine Chance – immerhin hat er doch einige ziemlich populäre Artikel am Start.“

So funktioniert meine Sidebar für mich.

Das Problem ist nur, dass sehr viele Leute diese Widgets, Banner, Kategorien und anderen Kram in ihrer Sidebar haben.

Aber das ist nicht nur eine Ablenkung von Ihren Gesamtzielen – nämlich Subscriber zu bekommen – sondern es sieht auch noch verzweifelt und geschmacklos aus. Haben Sie in wirklichen Top Blogs schon mal solchen Kram gesehen? Nein!

Hier sind drei Fragen, die Sie sich selber stellen sollten. Jede davon wird Ihnen helfen, dass Ihre Sidebar besser für Sie funktioniert – so wie meine es für mich tut.

Frage Nr. 1 – Ist das Anmeldeformular für Ihren Newsletter GANZ OBEN in Ihrer Sidebar?

Wenn nicht, dann bringen Sie es dort hin. Es gibt Statistiken darüber, dass Sie bis zu 26% mehr Subscriber bekommen, wenn das Formular ganz oben in der Sidebar ist.

Frage Nr. 2 – Haben Sie Social Proof in Ihrer Sidebar?

Sie müssen keine gigantische Zahl von Subscribern haben. Sie können einfach sagen, dass bestimmte Artikel „populär“ sind, das sollte vollkommen ausreichend sein. Wenn Sie aber eine große Zahl von Subscribern haben (mehr als 10.000 oder 25.000) dann sollten Sie diese Zahl dort heraus stellen.

Wenn Sie schon einmal in einem wirklich bekannten Magazin oder einer sehr populären Zeitung vorgestellt worden sind, oder so etwas in der Art, dann sollten Sie das dort ebenfalls erwähnen. Das ist sehr gut für den Aufbau von Glaubwürdigkeit.

Frage Nr. 3 – Haben Sie mehr als vier verschiedene Abschnitte in Ihrer Sidebar?

Ich habe das zwar bisher noch nicht im Detail getestet, aber ich bin überzeugt davon, dass Ihre Sidebar nicht mehr als vier verschiedene Abschnitte haben sollte. Ich würde sogar sagen, noch weniger, aber hier sind die vier Abschnitte, über die Sie nachdenken sollten:

  • Newsletter Anmeldeformular
  • Häufig gelesene Artikel
  • Suchmaske für Ihre Website
  • Werbung (wenn Sie so Geld verdienen)

Zusammenfassung

Wie ich schon sagte: Sie haben schon einiges an Traffic. Jetzt ist es an der Zeit, diesen Traffic in treue Subscriber zu verwandeln.

Wenn Sie diesen Artikel hilfreich fanden, sollten Sie sich ein paar Sekunden Zeit nehmen und ihn an Ihre Freunde tweeten. Oder einen Kommentar schreiben. Vielen Dank.

Jürgen Schnick

Internet Marketing für schlaue Leute

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{ 3 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

Beatrice Fischer-Stracke August 9, 2011 um 22:04

Hallo Jürgen,

danke für den wieder mal sehr informativen und nützlichen Beitrag. Ich habe das bei Manfred Lakner auch schon mal gesehen, dass er unter jedem Beitrag ein Eintrageformular hat und habe es dann wieder vergessen.

Und meine Sidebar werde ich auch etwas aufräumen.

Danke und liebe Grüe
Beatrice

Juergen August 9, 2011 um 10:38

Hallo Wolfgang, Danke für die Bestätigung. Wie du siehst, habe ich das ja für mich auch konsequent umgesetzt und war mehr als überrascht, dass das innerhalb weniger Tage die Anzahl meiner Subscriber fast zum Explodieren gebracht hat. An vielen Tagen melden sich ohne weitere Marketingaktionen jetzt bis zu 30 Leute neu in meiner Liste an und im Moment werden es jeden Tag noch mehr. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

Ich werde das noch weiter ausbauen und ganz bewusst weitere Landing Pages zu meinen wichtigsten Keywords aufbauen, die nach dem selben Prinzip funktionieren.

Viele Grüße

Jürgen Schnick

Wolfgang | ET-Tutorials.de August 9, 2011 um 09:05

Hallo Jürgen,
damit hast Du die 4 wichtigsten Dinge auf meiner ToDo-Liste zusammengefasst.

- Aufbau einer Autoresponder-Serie für Einsteiger
- Einbau eines “Landing-Page-Email-Einsammel-Headers”, oder wie dieses Ding ganz oben heißt. Dein Beispiel gefällt mir übrigens sehr.
- Aufräumen der Sitebar. Vor allem hinsichtlich des Primärziels (Optin)
- Optin-Möglichkeit am Ende des Artikels.

Derek Halpern hat neulich die Blogs von David Risley und Pat Flynn unter die Lupe genommen und auf den Vorteil hingewiesen, die Optin-Möglichkeit an mehreren, strategischen Stellen einzubauen.

Danke für die Erinnerung.

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