
Werden Sie zur guten Angewohnheit für Ihre Leser – Teil 1
Eines der wirkungsvollsten Gesetze der Natur ist die Massenträgheit. Das Gesetz besagt nicht mehr als dass Dinge dazu tendieren, auch weiterhin das zu tun, was sie gerade tun. Wenn etwas gerade still steht, will es auch weiter still stehen. Wenn etwas sich in eine bestimmte Richtung bewegt, will es sich auch weiter in diese Richtung bewegen.
Dieses Gesetz gilt für große Dinge wie zum Beispiel Planeten und Galaxien und für kleine Dinge wie zum Beispiel Moleküle. Aber es funktioniert auch bei der menschlichen Verhaltensweise. Solange nicht etwas entscheidendes dazwischen kommt, tendieren Menschen dazu weiter das zu tun, was sie gerade tun.
Das bedeutet, dass es ziemlich einfach ist, alte Angewohnheiten beizubehalten und ziemlich schwer ist, sich etwas neues anzugewöhnen. Sind Sie ein richtiger Couch-Potato, während Ihr Freund ein richtiger Fitness-Freak ist? Ihr Freund hat keine Supermann-Willensstärke – er hat sich nur irgendwann in seinem Leben angewöhnt, regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Deswegen ist es heute einfacher für ihn hinzugehen als nicht hinzugehen.
Wenn Sie einen Kunden einmal dazu gekriegt haben, regelmäßig Ihre Blog-Posts zu lesen, wird er/sie auf ganz natürliche Weise dazu tendieren, das auch weiter zu tun. Wie bei allen anderen Gewohnheiten sind die ersten Tage die schwersten. Wenn es Ihnen gelingen würde, ein wirkungsvoles System aufzubauen, das dafür sorgt, dass das Lesen Ihres Newsletters zu einer Gewohnheit für Ihre Leser wird, wird es Ihnen danach viel weniger Mühe machen, sie bei der Stange zu halten.
Bauen Sie ein System auf das neue Leser willkommen heißt
Ist es Ihnen schon passiert, dass Sie zu beschäftigt waren, bei neuen Lesern ein gutes Follow-Up zu machen? Hatten Sie schon mal gesundheitliche Probleme oder familiäre Notsituationen oder einfach Zeiten, in denen Sie zu beschäftigt waren, alle die Dinge zu tun, die Ihrer Überzeugung nach mit neuen Lesern eigentlich unbedingt getan werden müssten?
Hat irgendeines Ihrer Projekte schon einmal darunter leiden müssen, dass Sie zu beschäftigt waren, sich ausreichend um neue Kunden zu kümmern? Falls Ihnen so etwas noch nie passiert ist, dann sollten Sie sich gut anschnallen, denn es wird Ihnen passieren – mit Sicherheit.
Es gibt da draußen tatsächlich ein unglaubliches Tool, das in der Lage ist, sich für Sie um Ihre neuen Leser zu kümmern. Angefangen in der ersten Minute, in der sich jemand in Ihre Liste für Ihren Newsletter einträgt. Dieses Tool beantwortet deren anfängliche Fragen und löst ihre häufigsten Zweifel auf. Es nimmt neue Leser an der Hand und und liefert denen großartige Ratschläge, mit denen die ihre Probleme lösen können. Und es ist niemals krank geschrieben, müde oder unlustig, langweilig oder schlecht gelaunt.
Dieses Tool heißt Email-Autoresponder. Wenn Sie dessen Vorteile bisher noch nicht für sich nutzen, werden Sie hellauf begeistert davon sein, wie fantastisch es sich um Ihre neuen Leser kümmern kann. Jederzeit, Tag und Nacht, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.
Zeigen Sie sich immer von Ihrer besten Seite
Wir wissen alle, dass der erste Eindruck der wichtigste ist. Wenn unser erster Eindruck von jemandem ein griesgrämiger ist, oder derjenige sich nicht um uns kümmert, kommen wir nicht noch einmal wieder. Ich bin mal mit einer Fluggesellschaft geflogen, die mir meine Abflugzeit am Telefon um 10 Minuten falsch ansagten. Ich habe deswegen nicht den Flug verpasst, aber dieser kleine Fehler zeigte mir, dass die es mit den Dingen nicht so genau nehmen.
Ich bin danach jahrelang nicht mehr mit denen geflogen. Wenn Bekannte und Kollegen mir berichteten, wie günstig deren Flugpreise wären, erzählte ich denen, dass ich niemals wieder mit dieser Gesellschaft fliegen werde, weil die einfach gleichgültig mit ihren Kunden umgehen.
War mein Verhalten vernünftig? Natürlich nicht. Unglücklicherweise brauchen Kunden nicht vernünftig zu sein. Deswegen ist es in unserer Verantwortung, einen wirklich fantastischen ersten Eindruck zu machen, wenn ein neuer Leser oder ein neuer Kunde zu uns findet.
Das Wohlwollen von Kunden ist wie ein Bankkonto. Am Anfang ist der Kontostand gleich Null. Wenn Sie einen Kunden neu bekommen, der vorher gerade von einem Wettbewerber von Ihnen über den Tisch gezogen worden ist, dann fangen Sie mit einem negativen Kontostand an. Solche Kunden erwarten von Ihnen, dass Sie sie ebenfalls über den Tisch ziehen. Da ist es wieder – das Gesetz der Trägheit – ein Kunde der schlecht drauf ist tendiert dazu, schlecht drauf zu bleiben, bis etwas außergewöhnliches passiert.
Ein Autoresponder liefert die fachlich autoritären, freundlichen, Vertrauen bildenden Botschaften, über die wir schon so oft gesprochen haben. Und das in einer Abfolge, die Sie im Laufe der Zeit immer weiter perfektionieren können. Und ein Autoresponder kümmert sich um den einmillionsten Leser genauso gut, wie er das mit dem ersten Leser getan hat.
Was mir an der ganzen Sache am besten gefällt, ist die Sache, dass so Ihr bester Content immer weiter und weiter hart für Sie arbeitet. Auch in einem Blog werden die meisten Leser nicht alle Ihre besten Posts finden, die Sie im Laufe der Zeit geschrieben haben. Auf einer Website wählen Ihre Leser möglicherweise einen ganz anderen Weg durch Ihren Content, als Sie das gerne hätten. Aber ein Autoresponder liefert Ihren besten Content in der Reihenfolge, wie Sie es wollen zu der Zeit, die Sie festgelegt haben – immer und immer wieder.
Ein Fließband für Leser
Was gehört also in eine Sequenz für einen Autoresponder? Die dahinter stehende Formel ist ziemlich geradeaus, bietet aber trotzdem genug Raum für Kreativität und für eigene Experimente.
Zuerst müssen Sie rausfinden, wo dieser neue Leser herkommt, der da in Ihrer Eingangstür steht. Wie alt ist er oder sie? Wo lebt er/sie? Wonach sucht er? Wenn Sie auf diese Fragen nicht instinktiv sofort antworten können, gehen Sie noch einmal zurück in meinen Blog und lesen noch ein paar Artikel darüber, wie Sie Ihre Kunden besser kennen lernen. Ich weiß, das macht eine Menge Arbeit, aber Sie werden begeistert sein, wie sich diese Arbeit kurz- und vor allem langfristig für Sie auszahlen wird.
Angenommen, Sie haben schon ein klares Bild von Ihrem idealen Leser, dann ist es jetzt an der Zeit noch ein wenig mehr Visualisierung zu betreiben. Fangen Sie mit „Punkt A“ an: wo fängt Ihr perfekter Leser an, wenn er Sie gefunden hat? Welche Fragen hat er in genau der Situation? Was hindert ihn daran, jetzt sofort Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu kaufen? Was verwirrt ihn? Was sind die Dinge, die er jetzt sofort braucht? Was sind seine langfristigen Bedürfnisse?
Das war der erste Teil des zweiteiligen Artikels über den Aufbau Ihres Kundenbetreuungs-Systems. Im zweiten Teil geht es in einer Woche weiter mit der praktischen Umsetzung.
Ich freue mich schon auf Sie!
Alles Gute, bis bald und …
Herzliche Grüße

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