20 praktische SEO Tipps um Ihren WordPress Blog auf Touren zu bringen

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20 praktische SEO Tipps um Ihren WordPress Blog auf Touren zu bringen

Sie haben einen WordPress Blog, den Sie in Bezug auf seine Suchmaschinen Performance mal so richtig auf Touren bringen wollen? Dann lesen Sie hier weiter! Hier geht es um Pinging, Sitemaps, Canonicalization, soziale Medien, Permalinks und noch vieles mehr!

Nr. 20 – Blockieren Sie nicht die Suchmaschinen

Als erstes und wichtigstes müssen Sie sichergehen, dass Sie nicht ungewollt den Suchmaschinen sagen, dass sie sich aus dem Staub machen sollen. Ob Sie es glauben oder nicht, manche WordPress Installationen blockieren den Zugang der Robots der Suchmaschinen als Grundeinstellung!

Gehen Sie dazu im Admin-Panel auf „Optionen“ > Privacy und stellen Sie dort sicher, dass „Meinen Blog für jedermann sichtbar machen“ dort ausgewählt ist.

Bonus-Tipp Nr. 1 – Sind Kommentare freigegeben?

Manche WordPress Blogger beschränken Kommentare auf registrierte Leser oder unterbinden sie vollständig. Das mag ja in manchen Situationen sinnvoll sein, aber in den meisten Fällen sind Kommentare sehr nützlich für einen Blog, eigentlich machen Sie einen Blog ja erst aus.

Kommentare ermuntern Ihre Leser, öfter zu kommen, sie helfen Ihnen dabei, mehr frischen Content zu haben, sie bringen ein paar SEO-Punkte und geben den Suchmaschinen einen weiteren Grund, regelmäßig bei Ihnen vorbeizuschauen. So geben Sie Kommentare komplett frei:

Loggen Sie sich in Ihren Blog ein, und gehen Sie dort in das Admin-Panel. Klicken Sie dann auf „Optionen“. Wenn dort „User müssen registriert und eingeloggt sein“ angekreuzt ist, dann entfernen Sie dort den haken. Dann klicken Sie auf „Discussion“ und sorgen dafür, dass „Leuten gestatten, Kommentare zu schreiben“ angekreuzt ist. Zusätzlich kreuzen Sie noch „Pingbacks und Trackbacks von anderen Weblogs zulassen“ an.

Nr. 19 – Hat Ihr Blog ein Thema?

Einige von uns haben Freude daran, einen Blog zu haben, in dem sie über alles reden, was ihnen in den Sinn kommt: Autos, Filme, Biologie, Staubwolken ….
So ein Blogging Stil ist nicht falsch. Er lässt allerdings die Suchmaschinen in völliger Ahnungslosigkeit darüber, worum es in unserem Blog eigentlich geht und bei Eingabe welcher Suchbegriffe unser Blog angezeigt werden soll. Und einige der Leser werden sicherlich ebenfalls überfordert sein.

Nr. 18 – URL Canonicalization einstellen

Wenn Ihre Blog Posts von mehr als einer URL aus erreichbar sind, kann es Ihnen passieren, dass:

-          die Suchmaschinen verwirrt sind, welche URL sie in den Suchergebnissen zeigen sollen

-          der Page Rank sich auf verschiedene Seiten aufteilt

-          Sie Strafen für doppelten Content erhalten

Ab Version 2.3. verhindert WordPress so etwas und sorgt dafür, dass Ihr Content immer nur einmal erreichbar ist. Wenn Sie also noch einen ältere WordPress Version einsetzen, dann machen Sie umgehend ein Upgrade auf die aktuelle Version oder Sie installieren sich das Permalink Redirect Plugin.

Nr. 17 – Überprüfen Sie auf korrekten XHTML-Code

Die meisten Codefehler sind sehr klein und bedeutungslos, aber die ernsthafteren können dafür sorgen, dass Suchmaschinen Ihren Content falsch interpretieren, was zu schlechterem Ranking und Fehlermeldungen führen kann.

WordPress selber produziert absolut fehlerfreien Code, trotzdem können Fehler aus zwei möglichen anderen Quellen kommen: schlecht programmierte Plugins und Themes oder von Usern verursachte Fehler im Code (in den Blog Posts selber oder durch Modifikationen am Theme).

Als erstes überprüfen Sie Ihre Website auf Fehler. Dazu können Sie den „offiziellen“ W3 Validator benutzen. Wird ein Fehler entdeckt, untersuchen Sie den Code, um herauszufinden, woher der Fehler kommen könnte.

Wenn ein Plugin der Schuldige ist, reparieren Sie das Problem selber (wenn Sie sich mit solchen Sachen auskennen) oder schicken Sie eine Email an den Plugin-Programmierer und informieren ihn darüber.

Nr. 16 – Verschütten Sie kein Link-Juice

Ein typisches Merkmal eines WordPress Blogs ist die Sidebar, die meistens auf jeder Seite vorhanden ist. Wollen Sie wirklich Link Juice von jeder Ihrer Seiten verschenken, indem Sie die Links in der Sidebar immer wieder anzeigen lassen? Wenn die Antwort nein ist, dann sollten Sie jedem der Links ein „rel=nofollow“ hinzufügen, auf jeden Fall aber bei den weniger wichtigen Links.

Nr. 15 – Verwenden Sie Bilder in Ihren Posts

Bilder erhöhen nicht nur die Aufmerksamkeit der Besucher, sie geben Ihnen auch noch die Gelegenheit, mit Keywords versetzte „alt“ Attribute, „title“ Attribute und Filenamen zu verwenden. Zusätzlich erhöht das die Sichtbarkeit Ihres Blogs in Bilder Suchmaschinen.

Das war der erste Teil des mehrteiligen Artikels über praktische SEO-Tipps für Ihren Blog.

Jürgen Schnick

 

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{ 16 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

Sharif Dezember 19, 2012 um 14:35

Hallo, danke für die interessanten Tipps. ich werden sie umsetzen.

Sebastian August 18, 2012 um 08:31

Hallo Jürgen, das ist eine wirklich sinnvolle Serie zum SEO Thema. dabei sind die einzelnen Punkte gar nicht so schwierig, aber in der Gesamtheit ergeben sie im günstigsten ein Ergebnis im Sinne von mehr Traffic. Ich denke der Clou liegt darin konzentriert all die Dinge immer wieder abzuarbeiten – hauf deinen Seiten findet man tolle Ansätze dafür-aber die Arbeit muss man selber machen! Lieben Gruß aus Berlin

Martin August 7, 2012 um 14:12

Vielen Dank für die nützlichen Infos. WordPress ist ja immer noch die absolute Nr. 1 was Blog-Software angeht.

Sandra Juli 20, 2012 um 21:46

Hallo Jürgen, über das Thema mit dem Linkjuice habe ich – wenn ich ehrlich bin – noch gar nicht nachgedacht… – interessanter Ansatz – aber wie willst du dies in dem Plugin alles auf nofollow umstellen? Hardcoding?

Juergen Juni 16, 2012 um 14:58

Hallo Jörg, wenn du mit einem Wordpress Blog arbeitest, brauchst du dir über das Thema SEO erst einmal wenig Gedanken machen, weil Wordpress die SEO Grundlagen-Dinge schon sehr gut regelt. Alles was darüber hinaus an SEO zu machen ist hat Zeit, bis das eigene Online-Business richtig läuft.

Viel Erfolg

Jürgen Schnick

Joerg Krage Juni 16, 2012 um 09:55

Hallo Jürgen, ich muss zugeben, augenblicklich gehört “auch” SEO bei mir noch in die Kategorie bömische Dörfer, leider! Ich muss mich damit unbedingt beschäftigen, danke dass du dein Wissen mit uns teilst!

Beste Grüße
Jörg

Manuel April 26, 2012 um 11:49

Danke, Kollege.

Daniela April 12, 2012 um 18:16

Hey, genau danach habe ich gesucht !
Ich hoffe nun, das ich als DJANE in Aachen besser gefunden werde.
vielen lieben Dank an Dich und deine wertvollen tipps zur Seo Optimierung.
Gruß DANIELA

matthias März 21, 2012 um 23:37

Hallo, danke für die Zusammenstellung. Bei den Kommentaren sehe ich das etwas anders als du. Grundsätzlich würde ich auch alle Kommentare ungesehen freischalten (auch wenn viel Spam und eine Keyword-Verwässerung möglich wäre), aber da die Betreiber für den Inhalt (auch der Kommentare) verantwortlich sind, ist mir das derzeit echt zu heiß.
Leider treiben sich im anonymen www nicht nur nette Leute rum.
Viele Grüsse

Jutta Bruhn März 18, 2012 um 13:45

Hallo lieber Jürgen Schnick,

ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für die vielen Beiträge auf diesem Blog bedanken. Vor einem halben Jahr wusste ich nicht mal, was ein Blog ist und jetzt habe ich einen. Dass meine Texte darin gelesen werden, verdanke ich auch Ihren außerordentlich wertvollen Tipps.

Das ist im Grunde unglaublich, wie viel geballtes Wissen Sie hier nicht nur verschenken, sondern auch in komprimierter Weise darstellen. Wenn es diesen Blog hier nicht gäbe, müsste ich einen ganzen Stapel Bücher lesen, diverse Kurse und Beratungen besuchen. Und dann wäre immer noch fraglich, ob ich wirklich genau dieses Wissen bekommen würde. Denn als jahrelang Selbständige kann ich sehr wohl merken, dass die Tipps aus Ihrer Berufserfahrung und der Praxis kommen.

Deshalb nochmals vielen Dank!

Christian Dezember 30, 2011 um 12:37

interressanten kommentare und wertvolle richtungen.
ich bin anfänger und suche auch mehr traffic zu erhalten
Mein blog ist 2 monaten alt, aber von viel traffic ist noch nicht die Rede.
Vielen dank
christian

Jens.S Juni 20, 2011 um 21:36

Hallo Juergen Schnick

WordPress SEO-Tipp Nr. 18 ist ein sehr wichtiger Punkt. Auch ich hatte vorher ein und dieselbe Seite ueber zwei Domains erreichen koennen. Einmal mit WWW und einmal ohne WWW. Daraufhin habe ich meinen Provider angeschrieben. Nicht jeder Provider stellt immer alles so ein, wie es sein sollte. Allerdings sollte man vorher in den Suchmaschinen nachschauen, wie die Website gelistet ist. Mit oder ohne WWW. Jedenfalls war das fuer mich meine Richtlinie. Ich habe dann den Test gemacht und ausprobiert, ob ich die Seite dann mit WWW oder ohne WWW erreichen konnte. Es hat wirklich funktioniert. Egal welche Schreibweise ich ausprobierte, es hat funktioniert. MfG Jens.S

Bernhard | Diekwessels Internetmarketing Mai 16, 2011 um 19:54

es ist so verwirrend was da alles geschrieben wir, bei dir ist es auch für Anfänger leicht verständlich.
danke dafür,

Bernhard

Jürgen Tesch Juni 10, 2010 um 10:52

Danke, dass Du ein wenig Licht ins Dunkel gebracht hast. Mathe war noch nie meine Stärke, aber das Prinzip habe ich jetzt begriffen.

Juergen Juni 9, 2010 um 19:17

Hallo Jürgen, jede Website erhält ja durch externe Links von anderen Seiten jeweils eine bestimmte Menge des sogenannten “Link-Juice”. Jeder von der eigenen Website rausgehende Link verteilt genauso Link-Juice an andere Websites. So weit so gut.

Da aber JEDER Link auch Link-Juice verteilt, ist es schlecht, wenn Links mehrfach vorkommen (über alle Seiten einer Website gesehen), weil dann der zweite und dritte (und alle weiteren) Link ebenfalls Link-Juice verteilt. Wenn ein Link auf ein bestimmtes Ziel mehrfach vorkommt, verteilt er auch mehrfach den Juice (zwar weniger als wenn es nur einer wäre, aber wenn auf der Website sehr häufig mehrfache Links vorkommen, wird in Summe mehr Juice “rausgegeben” als wenn jeder Link nur 1x vorkommt. Das ist reine Mathematik.

Die Summe des insgesamt verteilten Juice ist zwar immer gleich, aber dadurch, das eben nicht alle Links nur 1x vorkommen, bekommen die, die mehrfach vorkommen mehr Juice, als ihnen “zusteht”. Wenn z.B. in einem Blog insgesamt 5.000 ausgehende Links sind, verteilt jeder von denen 1/5.000 des zu verteilenden Juice. Wenn dann in jedem Post des Blogs immer die selben 20 Links drin sind, weil sie in der Sidebar vorkommen, dann bekommen bei 100 Posts diese 20 Links zusammen 40% des Juice und nicht 0,4% wie Ihnen eigentlich zusteht.

Alles klar?

Gruß Jürgen

Jürgen Tesch Juni 9, 2010 um 17:31

Lieber Jürgen,

das mit dem Link-Juice (Tipp 16) habe ich nicht ganz begriffen. Was passiert genau, wenn die Seite z.B. in der Sidebar auch unter “Aktuelle Beiträge” nochmals als Link erscheint, und ich die Links in der Sidebar nicht mit nofollow gekennzeichnet habe?

Danke + Gruß,
Jürgen Tesch

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