
Tipps für Blogger mit wenig Zeit
Manche Blogger glauben meiner Meinung nach nur, dass sie zu wenig Zeit haben. Dabei könnten Sie locker die eine oder andere Stunde in der Woche freischaufeln, wenn sie denn wollten. Oft ist es doch nur der innere Schweinehund, den man überwinden muss, dann hat man plötzlich auch die notwendige Zeit.
In diesem Artikel geht es darum, wie man als Blogger den notwendigen zeitlichen Freiraum schafft, um regelmäßig schreiben zu können. Einen zweiten Teil gibt es morgen.
Also sollte sich jeder zuerst einmal genau überlegen, ob er oder sie nicht auch Zeit mit nutzlosen Dingen verbringt. Eventuell kann so ja schon sehr schnell die eine oder andere Stunde pro Woche für das Bloggen herausspringen.
Schritt für Schritt
Sehr wichtig ist es, sich möglichst kleine Aufgaben und Ziele zu setzen. Das macht die Umsetzung sehr viel einfacher, da der innere Schweinehund dann nicht so groß ist. Zusätzlich lässt sich bei kleineren Aufgaben und Zielen auch der für die Umsetzung notwendige Zeitbedarf besser und realistischer abschätzen. Also Schritt für Schritt und Artikel für Artikel denken.
Von Anfang an realistisch planen
Erfahrungsgemäß ist die Motivation beim Start eines Blogs meistens noch sehr groß. Und so legen manche Blogger los wie ein Formel-1-Pilot. Allerdings lässt diese erste besonders hohe Motivation nach der Startphase dann auch schnell wieder nach. Man hat dann zwar immer noch Spaß beim bloggen, aber der Alltag holt einen schnell wieder ein.
Deshalb mein Tipp: Halten Sie sich gerade am Anfang lieber etwas zurück und bloggen Sie in einem vernünftigen Tempo. Dann haben Sie es später sehr viel einfacher, diesen Blog-Rhythmus beizubehalten.
Rituale einführen
Es fällt den meisten Menschen einfacher Dinge zu erledigen, wenn sie das regelmäßig machen. Jemand der gerne abnehmen möchte, hält es besser durch, wenn er weiß, dass immer am Montagabend Sport angesagt ist. Wenn er sich die Wahl des Wochentages freilassen würde, dann würde er sich bestimmt viel seltener wirklich zum Sport aufraffen.
Und so ähnlich verhält sich das auch beim Bloggen. Plant man z.B. zwei Abende in der Woche ein, an denen man dann eine Stunde lang an neuen Blogposts schreibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das dann auch passiert sehr groß.
Ideen bereit halten
Vor einem leeren Blatt Papier bzw. einem leeren Blogbeitrag zu sitzen, ist sehr schlimm. Deshalb ist es wichtig, dass man als Blogger regelmäßig Blog-Ideen sammelt und beim Schreiben eines neuen Artikel schon die Artikelidee und ein paar Notizen samt Links vorliegen habt. Ich habe dafür eine kleine Notizdatei auf meinem Rechner, die immer geöffnet ist und in die ich ganz schnell Links und Textpassagen kopiere, die ich irgendwo finde.
Fortsetzungs-Artikel schreiben
Nicht mit jedem Artikel musst man das Rad neu erfinden. Fortsetzungs-Artikel bzw. Artikel-Serien sind oft leichter und damit schneller zu schreiben, da man mit dem Thema vertraut ist.
So könnte man wöchentlich z.B. an einem bestimmten Tag ein WordPress-Plugin vorstellen oder auch die Links der Woche veröffentlichen. Aber auch Artikel-Serien, die nur eine begrenzte Zahl von Artikeln haben, sind eine gute und bewährte Möglichkeit.
Der zweite Teil dieses Artikels folgt in Kürze…
Welche Erfahrungen haben Sie persönlich mit diesem Thema gemacht? Schreiben Sie jetzt einen Kommentar dazu.
Jürgen Schnick

{ 1 Kommentar… lese ihn unten oderschreibe selbst einen }
Hallo Jürgen,
ich kann deine Erfahrungen definitiv bestätigen.
Ich arbeite inzwischen auch so, dass ich mir feste Tage setze an denen ich Artikel schreibe.
Dadurch habe ich es geschafft mir eine gewisse Routine anzugewöhnen, die es einfacher macht, das Schreiben beizubehalten.
Teilweise schreibe ich auch zwischendurch noch Artikel, wenn mir gerade ein Thema besonders auf der Seele brennt, es gibt aber zwei Tage in der Woche an denen ich regelmäßig schreibe.
Auch Artikelserien finde ich eine gute Sache – oft sind Themen sehr komplex und es ist schwierig, alles strukturiert in einem Artikel unterzubringen.
Artikelserien bieten den Vorteil dass sie
a) es mir ermöglichen ein Thema zu strukturieren und in einzelnen Artikeln gezielt auf auf einzelen Unterpunkte einzugehen
b) ich bereits weiß, um welches ´grobe` Thema es in dem nächsten Artikel gehen soll – ich muss also nicht erst nache inem neuen Thema suchen.
Liebe Grüße
Stefanie Schmidt